Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 126 von 200)

CSI: NY 4.08 – Giftiger Cocktail

Originaltitel: Buzzkill

Inhalt

Stella hat endlich ein Rendezvous mit ihrem Verehrer Drew, das prompt unterbrochen wird: Am Times Square wurde bei einer Party ein Modell getötet. Die Todesart ist mehr als spektakulär: Jemand hat Tennisbälle auf eine Leuchtreklametafel geschossen. Dadurch hat sich ein Stromkabel gelöst, das in ein überdimensionales Martiniglas gefallen ist. In diesem Glas badete ein Modell, das offenbar durch den Stromschlag getötet wurde. Lindsay bestimmt die Richtung, aus der die Bälle gekommen sind und Flac und Stella finden in einer Wohnung eine Ballschussmaschine. Doch Sid hat eine Überraschung: die Frau starb nicht an dem Stromschlag, sondern an einem Lungenödem
Mac und Danny sind bei einem Überfall in einer Bar. Ein Mann wurde erschossen, eine Frau angeschossen und lebensgefährlich verletzt und die Tageseinnahmen gestohlen. Mac ist stutzig – der Mann wollte den Täter aufhalten, als er erschossen wurde. Aber der Täter war schon am Gehen, als er nochmal kehrt machte und die Frau mit Absicht anschoss. Im Krankenhaus kämpft die Frau mit ihrem Leben. Ein Neurochirurg muss eine Operation durchführen, doch der wirkt seltsam fahrig. Schließlich wendet sich der Arzt hilfesuchend an Mac: Jemand hat seinen Bruder entführt und will ihn dazu zwingen, das Opfer während der Operation sterben zu lassen…

Zitat

„Demnach suchen wir einen Täter mit zwei Augen, einer Nase und einem Mund.“
Mac Taylor über eine Phantomzeichnung, die nur ein sehr vages Bild des Täters zeigt

Medien

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Hinter der Geschichte

Im Hintergrund des Privatdinners, das Stella mit Drew hat, ist eines der Plakate vom Times Square zu sehen. Es bewirbt das Musical „Wicked„.
Bei dem zweiten Opfer im Rettungswagen gibt es einen Szenenfehler: Als das Opfer auf der Trage die Augen verdreht, ruft der Paramedic: „Sie wird bewusstlos! Ich muss intubieren!“ Er macht aber nichts – und auch im Krankenhaus ist das Opfer nicht intubiert.
Später im Krankenhaus bekommt das Opfer Kammerflimmern. Das Problem ist: der Monitor zeigt eindeutig eine Nulllinie. Bei der anschließenden Defibrillation macht der Arzt mehrere Fehler: die Paddels des Defibrillators werden nicht mit Gel eingeschmiert (das würde Verbrennungen verursachen), der Arzt setzt sie auf die Kleidung des Opfers (die Defibrillation funktioniert nur auf der Haut) und er setzt das eine Paddel auf die falsche Stelle, das Brustbein. Eine Defibrillation würde dadurch abgeschwächt oder wirkungslos werden, da das Brustbein elektrisch isolierend wirkt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Von dem angeblichen Qualitätsabfall wegen des Autorenstreiks, von dem ich schon in der letzten Kritik schrieb, ist immer noch nichts zu merken. Die Folge hat die gewohnt hohe Qualität von „CSI: NY“.

CSI: Miami 4.08 – Wunschmörder

Originaltitel: Nailed

Inhalt

Eric Delko rast mit Ryan Wolfe im seinem Dienstfahrzeug ins Krankenhaus: Wolfe hat einen Nagel im rechten Auge stecken. Was ist passiert?
Fünf Stunden zuvor: Horatio Caine ist an einem Tatort, einem halbfertigen Hausanbau, wo eine Frau mit mehreren Schüssen aus einer Nagelpistole erschossen wurde. Sie war die Ex-Frau des Hausbesitzers, doch der hat angeblich geschlafen. Nach und nach kommen einige Lügen ans Tageslicht – der Mann hatte noch am Tag ihres Todes Kontakt zu seiner Ex-Frau, außerdem hat diese die Kleider der „neuen“ Frau auf dem Rasen vor dem Haus verbrannt. Konfliktstoff gab es genug. Schließlich taucht eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter auf, in der der Mann seiner Ex-Frau droht. Doch diese Nachricht ist falsch, jemand hat sie aus unterschiedlichen Aufnahmen zusammengestückelt. Wolfe untersucht daraufhin das Haus nochmal und stößt auf verdächtige Fingerabdrücke. Beim Durchsuchen eines Bauwagens gibt es einen Knall: Jemand hat mit einer Nagelpistole auf Ryan geschossen…

Zitat

„Na und? Ich bin ein Mensch!“
„Ja. Schade, dass man das nicht mit einem Abstrich beweisen kann.“
Ein Verdächtiger und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher des verdächtigen Bauarbeiters ist Peter Reinhardt. Er hat in der Serie „Babylon 5“ Security Chief Michael Garibaldi (Jerry Doyle) gesprochen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ein geschickt eingesetztes Stilmittel gibt es in dieser Folge: Da der Zuschauer durch die Auftaktsszene schon weiß, dass Ryan einen Nagel ins Auge bekommen wird, gibt es mehrere Gelegenheiten, bei dem ihm eine Nagelpistole ins Gesicht gehalten wird, ohne dass etwas passiert. Sozusagen eine umgekehrte Version des „Scarejump“: Bei Horrorfilmen springt etwas – meistens eine Katze – ins Bild und erschreckt eine der Hauptfiguren, und damit auch das Publikum.
Eric Delko gerät langsam in den Mittelpunkt eines sich entwickelnden Plots: In einer früheren Folge hat man gesehen, wie er „Gras“ kauft und in dieser Episode meldet er sich nicht auf einen Anruf vom Labor, um zum Dienst zu kommen. Doch wie so oft bei „CSI“ sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.
Einen Kritikpunkt habe ich aber dann doch noch: Natürlich ist Eric Delkos Verhalten was Ryan Wolfe betrifft fahrlässig. Es ist NIE besser, einen Verletzten ins Auto zu schleppen und selbst ins Krankenhaus zu fahren, man soll immer auf den Rettungsdienst warten.

C.S.I. 4.08: Zum Sterben schön

Originaltitel: After the Show

Inhalt

Julie Waters, ein Showgirl, wird vermisst. Ein Mann ruft bei der Polizei an und bezichtigt sich selbst, mit dem Verschwinden etwas zu tun zu haben. Die Polizei kann ihn festsetzen, findet aber keine Spur der Frau in seinem Haus. Das CSI untersucht den Ort und findet heraus, dass der Verdächtige von Julie Waters besessen war, er hat Videos von ihr gesammelt, Bilder gemacht und sämtliche Zeitungsartikel über ihr Verschwinden gesammelt. Doch er schweigt beharrlich – bis er Catherine begegnet. Er will nur mit ihr reden und lotst die Ermittler in die Wüste, wo angeblich Julie Waters zu finden ist. Die Suche verläuft ergebnislos, es sieht aus, als ob der Verdächtige nur Spielchen spielt. Der Verdächtige ist Fotograf und Catherine findet heraus, dass er für ein Autohaus einen Maserati fotografieren sollte. Ein Modell war dabei eigentlich nicht vorgesehen, trotzdem liegt in dem Maserati ein blutiges Haar des Opfers. Und es wurde vor einiger Zeit schon einmal ein totes Modell gefunden – auch hier war der Verdächtige als Fotograf tätig…

Zitat

„Sie verwenden zweite Wahl bei diesem Fall?“
Der Sheriff über Greg Sanders, der Catherine assistiert

Medien

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Hinter der Geschichte

„Dante’s Pizza“, wo Julie Waters Auto gefunden wurde, gibt es nicht.
Der Synchronsprecher des Anwalts des Fotografen ist Klaus-Peter Grap. In der Serie „Babylon 5“ hat er Bill Mumy in seiner Rolle als Lennier gesprochen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Folge bekommt man einen guten Einblick in das Team und dass dort auch gewisse Rivalitäten herrschen. Nick und Sarah arbeiten auf ihre Beföderung hin, sie würden den Fall gern bearbeiten, um sich Vorteile zu verschaffen. Grissom vertraut aber mehr auf Catherines Erfahrung. Wieder einmal eine gute Episode, die alles hat, was der CSI-Zuschauer sich wünscht.

CSI: NY 4.07 – Racheengel

Originaltitel: Commuted Sentences

Mit dieser Rezension haben wir ein kleines Jubiläum zu feiern: dies ist Artikel Nr. 100 in diesem Blog!

Inhalt

Eine Frau rennt nach Hause und schließt sich ein. Sie ist blutüberströmt. Es gibt auch ein Opfer, Mitchell Bentley. Er war der Vergewaltigung der Frau angeklagt und wurde freigesprochen. Es sieht ganz so aus, als habe sich die Frau gerächt und ihm vier Messer in den Rücken gerammt. Doch so glasklar wie Don Flack den Fall sieht, sieht Mac ihn nicht: Wie konnte die Frau ihrem Opfer vier Messer in den Rücken rammen, ohne dass dieses sich wehrte und ohne dass sie sich Abwehrverletzungen zugezogen hat? Mac sieht sich den Tatort in der Übersicht nochmal an und stellt fest, dass der Mord in der Art eines Stierkampfs geschehen ist, mit dem Opfer als Stier. Tatsächlich hat Bentley vor seinem Tod in einem spanischen Restaurant gegessen…
Danny, Lindsay und Sheldon untersuchen den Tod einer Frau, die vor einem Museum mit einem Schuss in den Rücken niedergestreckt wurde. Die Tatwaffe, ein Revolver, liegt neben der Toten. Als Danny die Spuren untersucht, findet er merkwürdiges: Die vermeintliche Austrittswunde hat Schmauchspuren. Wurde die Frau doch von vorne erschossen? Und in ihrer Handtasche finden sich ebenfalls Schmauchspuren – die Pistole ist ihre eigene. Da kommt Sid mit einer ganz neuen Theorie: der Täter muss hinter dem Opfer gestanden haben und ihr die Pistole an die Brust gedrückt haben – der Schuss ging also in die andere Richtung und der Täter muss sich verletzt haben…

Zitat

„Schmerzmittel? Das war mehr als ein verkorkster Magen!“
Stella Bonasera

Medien

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Hinter der Geschichte

Die Verdächtige, die mit Mitchell Bentley zum Essen geht, hat die Reservierung unter dem falschen Namen „Florence Nightingale“ abgegeben. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege. 

Kritik – Achtung, Spoiler!
Während dieser Staffel von „CSI: NY“ war gerade der Streik der US-Autoren im vollen Gange, der dazu führte, dass viele Serien – wie auch diese – wochenlang nicht fortgesetzt werden konnten. Manche Kritiker behaupten, bei „CSI“ könnte man das auch daran sehen, dass die Qualität der Geschichten vor der Zwangspause langsam nachlasse. Ich kann das nicht bestätigen. Es gab da zwar kleinere Tiefpunkte, aber bislang hält sich die Qualität der Geschichten, so auch bei dieser, zwei spannende Fälle mit einem überraschenden Ende.

CSI: Miami 4.07 – Blutspur

Originaltitel: Felony Flight

Inhalt

Ein Kleinflugzeug mit einem Gefangenentransport macht in den Everglades eine Notlandung. Die Gefangenen überstehen den Absturz und fliehen. Das Labor findet heraus, dass einer der Gefangenen den Absturz provoziert hat. Der Transportierte heißt Henry Darius, ist ein Serienmörder und kam aus New York, um die Beamten zu der Stelle zu führen, wo er sein letztes Opfer, Lydia Johnson, vergraben hat. Vermutlich hat er das aber nur vorgegeben, um die Notlandung zu provozieren. Über ein gestohlenes Auto wird ein zweiter Straftäter gefunden, der mit Darius in der Maschine saß. Er führt die Ermittler zu einem neuen Tatort, wo zwei Studentinnen ermordet wurden – der Serienmörder setzt sein Werk fort. Doch es gibt eine Überlebende, die berichten kann, dass Darius eine bestimmte Studentin sucht: Alexa Endecott. Mac Taylor vom CSI: NY kommt aus New York, um die Ermittlungen zu unterstützen. Doch sie kommen zu spät: Darius hat die Studentin schon in seiner Gewalt…
Ryan ist unterdessen dran, den Ort zu finden, an dem Lydia Johnson versteckt wurde. Dabei untersucht das Team die alten Beweise und stößt auf ein paar Ungereimtheiten…

Zitat

„Glaubst Du, er hört von selber auf?“
Frank Tripp

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Hinter der Geschichte

Die Geschichte endet nicht in dieser Folge, sondern bei „CSI: New York“. Es ist die Folge 2.7 „Treibjagd„. Eine kleine Raffinesse deutet symbolisch auf die Verbindung der beiden Episoden hin: das Lied „Hung up“ von Madonna. Es wird am Anfang von beiden Episoden gespielt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Eine andere kleine Besonderheit der CSI-Serien sind die Crossovers zwischen den Serien. Sie haben natürlich den Zweck, Zuschauer der einen Serie dazu zu animieren, die andere Serie auch anzuschauen. In dem Fall muss der Zuschauer die entsprechende Episode von „CSI: NY“ anschauen, wenn er wissen will, wie der Fall ausgeht. Die Hoffnung der Produzenten dabei ist, dass ein paar dieser Zuschauer bei den Ermittlern in New York „hängenbleiben“. Und das ist gut möglich, denn nach der letzten, etwas entäuschenden Episode kann man diese hier (und auch die Fortsetzung „Treibjagd“) zu den besseren der Serie zählen.

C.S.I. 4.07: Gegen die Zeit

Originaltitel: Invisible Evidence

Inhalt

Bei einer Anhörung um einen Mord, bei dem Warrick Brown als Sachverständiger aussagt, kommt eine Ermittlungspanne zutage: Ein Officer hat vergessen, für eine Fahrzeugdurchsuchung einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken, damit werden die wichtigste Beweisstücke, die Tatwaffe und ein blutiges Handtuch, ungültig. Das CSI hat vierundzwanzig Stunden Zeit, neue Beweise vorzulegen, ansonsten muss der Beschuldigte freigelassen werden und der Prozess platzt. Der Sheriff macht Druck, da der Fall von der Öffentlichkeit große Beachtung findet.
Die neuen Ermittlungen fangen mit einem Rückschlag an: Eine erneute – und mit Durchsuchungsbeschluss – durchgeführte Untersuchung des Fahrzeugs ist zeitaufwändig, da dieses in einer Schrottpresse gelandet ist. Doch trotz aller Umstände finden die Ermittler neue Spuren, die aber vom Anwalt des Beschuldigten wegerklärt werden. Bei den Beteiligten liegen die Nerven blank, als eine Hiobsbotschaft kommt: eine Samenspur am Tatort stammt nicht von dem Verdächtigen…

Zitat

„Messer und Handtuch sind ‚unsichtbare Beweise‘, die Geschworenen bekommen sie nicht zu sehen.“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

In der amerikanischen Justiz gibt es viele „so tun als ob“-Dinge. Zum Beispiel kann entschieden werden, dass ein Geständnis unter Druck der Polizei zustande kam und die Geschworenen so tun müssen, als gäbe es das Geständnis nicht, obwohl sie es schon gehört haben. Das gleiche gilt für Beweise, die illegal beschafft wurden.
Der deutsche Synchronsprecher des zweiten Verdächtigen in diesem Fall ist Simon Jäger. Bei „CSI: Miami“ hat er Rory Cochrane als Tim Speedle gesprochen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Schuldig oder nicht schuldig? Manchmal ist das gar nich so eindeutig, wie man meint. Und genauso überraschend sind die Wendungen in dieser Episode.

CSI: NY 4.06 – Nacht der lebenden Toten

Originaltitel: Boo

Nanu, mag der regelmäßige Leser sagen, die Kritik von „CSI: NY“ ist auf diesem Blog doch immer Freitags dran? Richtig – aber hier handelt es sich um eine Halloween-Episode. Und da durch Zufall diese Episode in der Halloween-Woche dran ist, habe ich mir erlaubt, sie passenderweise auf Halloween zu verlegen.

Inhalt

In Amityville, New York hat sich zu Halloween ein Familiendrama abgespielt. Eine ganze Familie ist tot, nur die kleinste Tochter, die sich in einen Geheimgang geflüchtet hat, überlebt schwer verletzt. Während die Ermittler vor Ort sind, passieren einige unheimliche Dinge. Als Danny und Lindsay das überlebende Mädchen befragen, zeichnet sie ein Bild von dem Täter: ein Monster…
Mitten in New York liegt ein Mann tot auf dem Gehweg, der erschlagen wurde. Allerdings starb der Mann zweimal: Bevor er erschlagen wurde, ist er woanders aus einem Sarg ausgebrochen, nach seiner eigenen Beerdigung. Im Sarg findet sich eine Voodoopuppe. Und in einem Laden hat er sich erkundigt, wie der Trick mit den Zombies funktioniert…

Zitat

„Ich hasse Zombies.“
„Ich auch. Sie verderben den ganzen Spaß.“
Mac Taylor und Stella Bonasera

Medien

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Hinter der Geschichte

In dieser Folge führte Joe Dante (Regisseur unter anderem von „Gremlins“, „Gremlins 2“, „Reise ins Ich“) Regie. Er verwendet gern „Markenzeichen“ in seinen Filmen. Eins davon ist, dass der Schauspieler Robert Picardo eine Rolle übernimmt, so auch hier: Er spielt den Officer in Amityville.
Der Ort Amityville ist auch Schauplatz des nach angeblich realen Ereignissen gedrehten Films „Amityville Horror„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wow! Eine CSI-würdige Halloween-Episode. Es wird viel mit Gruselklischees gespielt (daher auch der Originaltitel „Boo“, der eingedeutscht „Buh“ bedeutet), aber letztlich wird alles wissenschaftlich erklärt. Ein wenig erinnert es an die frühen Geschichten der „Drei ???„, wo sich die drei Juniordetektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews oftmals mit Gruselphänomenen herumschlagen mussten („Gespensterschloss“, „flüsternde Mumie“, „tanzender Teufel“), die alle letztlich rational erklärt wurden.

CSI: Miami 4.06 – Rache an Horatio

Originaltitel: Under Suspicion

Inhalt

Bei einem Verkehrsunfall wird ein Auto von einer Brücke geschleudert. Auf der Suche nach den Insassen finden die Suchteams eine Leiche, die schon einen Tag im Wasser gelegen hat. Horatio kennt die Frau, da er mit ihr zusammen war und offenbar der Letzte ist, der sie lebend gesehen hat. Damit wird er zum ersten Tatverdächtigen. Tatsächlich wird am möglichen Tatort Blut von Horatio gefunden. Eric findet heraus, dass der Unfall durch ein Nagelbrett verursacht wurde – jemand wollte, dass die Leiche gefunden wird.
Die Indizien deuten schließlich darauf hin, dass ein Täter aus einem alten Fall aus Horatios Zeit in New York die Sache eingefädelt hat. Es handelt sich um den Fall, dessen Akte plötzlich im CSI aufgetaucht ist. Wie es aussieht, hat sich der Täter von damals mit einer gestohlenen Marke Zugang zum Labor verschafft und die Akte selbst abgegeben…

Zitat

„So wie’s aussieht, bin ich der Tatverdächtige.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

In dem Blut von Horatio, das am Tatort gefunden wird, findet sich EDTA, das ist Ethylendiamintetraessigsäure. Es wird in Röhrchen verwendet, in denen man Blut für Blutuntersuchungen auffängt.
Der Fingerabdruck auf der Tatwaffe ist mit Glycerin versetzt, da er mit Absicht hinterlassen wurde. Auf die gleiche Weise hat der Serienmörder Paul Millander in „CSI“ falsche Fingerabdrücke produziert.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ich habe es bei einer Folge von „CSI“ schon mal geschrieben: Ich weiß nicht, was die Autoren daran finden, ihre Figuren in so eine Bedrängnis wie einen Mordvorwurf zu bringen. Jetzt ist also Horatio dran. Immerhin wird es diesmal anders gehalten, da Horatio sehr rational reagiert. Er gibt sogar freiwillig seine Marke und die Dienstwaffe ab. Bis zur Hälfte der Geschichte hatte ich allerdings der Hoffnung nachgehangen, dass man uns den Auftritt von Rick Stetler erspart, der Horatio nur zu gern hochnehmen möchte. Doch meine Hoffnung wurde enttäuscht, denn Reston (der Täter aus dem alten Fall) lockt Horatio zum eigentlichen Tatort und informiert die Polizei. Bevor diese eintrifft, verschwindet er. Auftritt Stetler, der sich genauso verhält, wie man es erwartet: Er bekommt den Tunnelblick auf Horatio und möchte ihn nur zu gern als Mörder ins Gefängnis werfen. Zum Glück kann sein Team das ausbügeln, doch da kommt der zweite Tiefpunkt: Horatio gerät mit dem Fall an einen Richter, dem er zuvor auf die Füße getreten ist – und der entscheidet, die Beweise reichen nicht aus und lässt Reston frei.
Mit diesem doppelt schalen Beigeschmack ist diese Folge leider eine der schlechten der Serie.

C.S.I. 4.06: Eifersucht

Originaltitel: Jackpot

Inhalt

Doktor Robbins bekommt ein Paket: ein Kopf, der in der Wildnis gefunden wurde. Grissom macht sich sofort auf den Weg zum Fundort – dem Örtchen Jackpot in Elko County. Dort ist das Leben eher ländlich und Grissom macht sich mit seiner kühlen, wissenschaftlichen Art bei der örtlichen Behörde keine Freunde. Seine Suchaktion ist jedoch von Erfolg gekrönt: der Körper, zu dem der Kopf gehört, wird gefunden, bis zu den Schultern eingegraben. Das Opfer wurde wohl den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen.
In Las Vegas wird über eine Quittung der Name des Opfers herausgefunden, er war Kunststudent an der Universität und öfters im Norden Nevadas unterwegs. Und offenbar hatte er eine Beziehung mit jemandem aus Jackpot…
Grissom sucht indessen nach dem Auto des Opfers. Als er es gefunden hat, wird in seinen eigenen Wagen eingebrochen und ihm der Arbeitskoffer gestohlen. Ohne den Koffer kann er aber keine Beweise sichern…
Catherine bekommt indessen Post von ihrem leiblichen Vater: Ein Scheck über 250.000 Dollar…

Zitat

„David kriegt von mir Karten für Celine Dion, dafür piept er mich an, wenn Sie verderbliche Waren kriegen.“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Zitat „Kein Stich schmerzte so wie der.“, das Grissom am Anfang der Episode bringt, stammt von William Shakespeare, aus dem Stück „Julius Cäsar“.
Das Örtchen Jackpot gibt es wirklich, es liegt an der Grenze zu Idaho. 
Auf dem Scheck, den Catherine bekommt, kann man lesen, dass der Name ihres Vaters nicht „Brown“ – wie man oft liest -, sondern „Braun“ ist.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Grissom ist in dieser Folge mehr denn je auf sein Wissen angewiesen. Nachdem ihm sein Arbeitskoffer gestohlen wurde, muss er improvisieren. Zwar wirkt das ganze sehr wie McGyver, wenn er seine Arbeitsmaterialien aus herkömmlichen Sachen aus dem Gemischtwarenladen „zusammenbaut“, aber es ist beeindruckend.

CSI: NY 4.05 – Die Venusfalle

Originaltitel: Down the Rabbit Hole

Inhalt

Eine junge Frau wird tot inmitten von Schaufensterpuppen gefunden. Sie selbst ist merkwürdig hergerichtet – wie ein Avatar aus „Second Life„. Auf dieser Online-Plattform hatte sie einen Mann kennengelernt, den sie am Abend ihres Todes zum ersten Mal wirklich treffen wollte. Der Mann, der als ihr Partner auf „Second Life“ ermittelt wird, wollte sich zwar mir ihr treffen, hat jedoch im letzten Moment gekniffen.
Das Team geht selbst in die virtuelle Welt und stellt fest, dass der Avatar der Toten immer noch benutzt wird. Kurz darauf wird ihr Partner ermordet. Die Kugel von beiden Taten stammt aus einer Waffe, die zuvor beim Mord an einem Richter verwendet wurde. Es ist nun an den Ermittlern, die Verbindung zwischen den Toten herzustellen…

Zitat

„Fragen wir das weiße Kaninchen.“
Adam aus dem Kriminallabor

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel, den man mit „den Kaninchenbau runter“ übersetzen kann, ist eine Anspielung auf die Geschichte „Alice im Wunderland„. Der Kaninchenbau ist hier der Eingang zum Wunderland. Auch das „weiße Kaninchen“, das in dieser Episode in „Second Life“ eine nicht unwesentliche Rolle spielt, stammt von dort.
Der deutsche Titel ist eine Anspielung auf den Film „Die Venusfalle“ mit Sonja Kirchberger.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Hm. Schwierig. Die Geschichte ist spannend, allerdings wirken die Sequenzen mit der virtuellen Realität sehr aufgesetzt. Fast so, als sei die ganze Episode ein einziger Werbespot für „Second Life“. Interessant ist, dass hier ein tatsächlich existierendes Programm verwendet wurde. Bei solchen Gelegenheiten werden bei den „CSI“-Serien sonst immer Dummies verwendet, die so ähnlich aussehen wie die Originale. Möglicherweise ist es ein großer Werbespot für „Second Life“.

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