Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 125 von 200)

C.S.I. 4.12: Der Saubermann

Originaltitel: Butterflied

Inhalt

Einer Krankenschwester wird in der Dusche die Kehle aufgeschnitten. Anschließend macht der Täter mit Bleichmittel sauber und drapiert die Leiche in einer knienden Position. Auf der Suche nach den zur Reinigung verwendeten Tüchern in den Mülltonnen der Umgebung finden die Ermittler Plastikbeutel mit weiteren Leichenteilen, allerdings von einem Mann. Augenscheinlich hat der Täter auch den Freund der Krankenschwester erwischt. Man findet sein Auto am Flughafen, genauso akribisch gereinigt wie die Wohnung. Doktor Robbins stellt fest, dass der Mann mit chirurgischer Präzision zerteilt wurde. Das lenkt die Aufmerksamkeit natürlich auf das Krankenhaus, in dem die beiden arbeiteten. Und wie sich herausstellt, war nicht nur ein Angestellter aus diesem Krankenhaus im Bett der Krankenschwester…

Zitat

„Es ist niemand vor irgendwas sicher.“
„Deshalb gibt es uns.“
Catherine Willows und Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher des chirurgischen Chefarztes ist Klaus-Dieter Klebsch. Er ist sehr bekannt als deutsche Stimme eines anderen Arztes: Doktor House (Hugh Laurie).

Kritik – Achtung, Spoiler!
Diese Episode ist anders als die anderen. Zum einen lässt sie sich sehr viel Zeit mit der Entwicklung des Falls, zum anderen wird sie eine Art Psychogramm für Grissom und Sarah, da die Tote Sarah sehr ähnlich sieht. Ein Großteil der Episode wird nur damit aufgewendet, die Spurensicherung zu zeigen, bevor überhaupt die ersten Verdächtigen ins Spiel kommen. Als Grissom am Schluss mit dem Hauptverdächtigen redet, kommt heraus, warum es aus seiner (Grissoms) Sicht nicht mit Sarah funktioniert hat: Weil er sein bisheriges Leben riskieren müsste, das sich hauptsächlich um seine Arbeit dreht. Das alles ergibt eine sehr starke Geschichte, wo es auch nicht ganz so tragisch ist, dass der Täter am Schluss nicht einwandfrei gestellt werden kann.

CSI: NY 4.11 – Schlechter Scherz

Originaltitel: Child’s Play

Inhalt

Ein Geschäftsmann möchte in einer Bar etwas feiern, als ihm seine Zigarre im Gesicht explodiert. Über eine DNS-Spur kommen sie auf einen notorischen Scherzartikelhändler. Tatsächlich hat er dem Opfer die Zigarre gegeben, doch es war keine von seinen üblichen Scherzzigarren, er hat sie selbst geschenkt bekommen. Es sieht so aus, als sei „Laughing Larry“ selbst das Ziel gewesen…
Danny Messer ist mit einem Nachbarsjungen bei einer Fahrradsegnung. Auf dem Weg nach Hause geraten die beiden in einen Überfall auf einen Laden. Danny ruft dem Jungen zu, nach Hause zu fahren und kümmert sich um die Besitzer des Ladens, ein Geschwisterpaar, die beide verletzt wurden. Beim Täter sei, so beschreiben sie, „das Weiße der Augen blau gewesen“. Als Danny und Sheldon in der Pathologie bei Sid sind, um abzuklären, welche Krankheit dafür verantwortlich sein könnte, wird der Nachbarsjunge hereingebracht – tot. Er hat bei dem Überfall einen Querschläger abgekriegt und ist daran gestorben. Die Ermittler müssen nun einen Mord klären…

Zitat

„Laughin‘ Larry? Der Mann ist verantwortlich für ein Kindheitsdrama!“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Lied am Anfang der Episode ist der berühmte Hit „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees. Man kann es hier anhören: http://youtu.be/A3b9gOtQoq4
Das Juckpulver, das Sid von der Leiche abkriegt, wird aus den so genannten „Juckbohnen“ hergestellt.
Der vollständige Name des Scherzartikelhändlers „Lauhgin‘ Larry“ ist „Larry Gelachter“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Und wieder ein abwechslungsreicher Fall, der eigentlich sehr gut geschrieben ist… wäre da nicht wieder einmal der berühmte Wermutstropfen. Der Tod des Jungen Ruben Sandoval wird eine weitere, über mehrere Folgen hingehende Handlung in Gang setzen, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Genau genommen fand ich sie sogar unpassend und unrealistisch: Danny Messer wird Lindsay mit der Mutter des Jungen betrügen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Mutter, die ihr Kind verloren hat, so bald darauf sich auf sowas einlassen würde.

CSI: Miami 4.11 – Sünde bringt Buße

Originaltitel: Payback

Inhalt

Brian Lexington wird nach sechs Jahren Gefängnis freigelassen – neue DNS-Beweise belegen, dass er die Tat, derer er beschuldigt wurde, nicht begangen hat. Doch die Frage lautet nun: Wenn er es nicht war – wer hat dann Valerie Naff vergewaltigt? Die Ermittler sehen die alte Akte nochmal durch und stoßen auf einen fehlenden Schlüssel. Wer auch immer den Schlüssel hat, muss der Vergewaltiger sein. Caine kann einen Verdächtigen herausfinden, doch bevor sie mit ihm richtig vorankommen, ist dieser tot – auf brutale Weise erschlagen. Wer hat die Information aus dem Labor nach draußen zu geben?
Bei Alexx Woods in der Pathologie landet eine junge Frau, die in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Doch es war nicht der Unfall, der sie umbrachte, sie hatte kurz zuvor eine Blinddarm-Operation, und dabei wurde ein OP-Tuch in ihrer Bauchhöhle vergessen. Delko befragt den zuständigen Arzt. Der ist entsprechend aufgebracht, doch Eric findet etwas merkwürdiges über ihn heraus…

Zitat

„Ich hab dieses Kapitel abgeschlossen!“
„Da sagt Ihre Klage etwas anderes.“
Brian Lexington und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher von Brian Lexington in dieser Folge ist Simon Jäger. Er hat bis zu seinem Ausstieg Rory Cochrane als Tim Speedle gesprochen.
Der Darsteller von Valeries Freund Doug ist Michael Shanks. Er hat in der Serie „Stargate SG-1“ Doktor Daniel Jackson dargestellt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ein weiterer, sich über mehrere Folgen hinziehender Plot kommt in Fahrt: der Maulwurf im CSI! Wie ich an anderer Stelle schon andeutete, gab es bereits einen dezenten Hinweis darauf, wer dieser Maulwurf ist.

C.S.I. 4.11: Nicht schuldig

Originaltitel: Eleven angry Jurors

Inhalt

Ein Jury aus Geschworenen muss in einem Mordfall beraten, als ein Jurymitglied stirbt. Es handelt sich um einen Jurastudenten, der alle Sachen sehr genau nimmt und gegen den alle anderen Jurymitglieder einen Groll hatten, mehr oder weniger groß. Das Opfer starb an einer allergischen Reaktion: Jemand hat sein Chili mit Erdnussbutter versetzt. Jemand wollte offensichtlich, dass der Jurastudent durch einen Geschworenen ersetzt wird, der schneller zu einem Urteil kommt…
Eine Frau kommt ins Labor und meldet ein Verbrechen, das vier Jahre her sein soll: Ihre Schwester wurde von ihrem Mann ermordet und verbrannt. Vier Jahre zuvor haben Nick Stokes und Gil Grissom die Sache untersucht, fanden aber nicht genügend Spuren. Die Frau berichtet nun, dass sie damas geschwiegen hat, weil ihre Schwester sie mit ihrem Mann erwischt hat. Außerdem wurde sie gezwungen, bei der Beseitigung der zu  helfen. Tatsächlich findet Nick Spuren von der Verbrennung der Leiche. Der Fall ist wieder heiß…

Zitat

„Wie Sartre sagte: ‚Hölle, das sind die anderen.'“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Jean-Paul Sartre war ein französischer Romancier des 20. Jahrhunderts. Er war mit Simone de Beauvoir liiert. Grissoms Zitat stammt aus dem Roman „Geschlossene Gesellschaft“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Serie hat gerade einen Lauf, wie man so schön sagt. Die Folgen der vierten Staffel sind allesamt spannend und überraschend. Es wird nie langweilig. Und diese Episode zählt zweifellos zu den guten.

CSI: Miami 4.10 – Kopfgeldjäger

Originaltitel: Shattered

Inhalt

Im Haus eines toten Drogenbarons wird ein kleiner Dealer erwischt, der sich versteckt hat. Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, behauptet er, an Eric Delko Marihuana verkauft zu haben. Das bringt natürlich die Innenrevision und Rick Stetler auf den Plan. Nicht nur dass die Aussagen von Erics Kollegen ihn seltsam dastehen lassen, auch sein Urintest ist positiv auf Abbauprodukte von Marihuana…
Die Mordermittlung selbst kommt schleppend voran. Calleigh geht zurück in die Ballistik, um die Untersuchungen zu beschleunigen. Doch Ryans Fotos sind alle unscharf – er hat noch immer Probleme wegen seinem verletzten Auge (aus der Episode „Wunschmörder“ vor zwei Wochen). Da stellt sich heraus, dass bei dem Mord ein professioneller Kopfgeldjäger anwesend war…

Zitat

„Möge der Bessere gewinnen!“
„Davon gehe ich aus!“
Der Kopfgeldjäger und Horatio Caine 

Medien

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Hinter der Geschichte

Eine der Verdächtigen spricht Frank Tripp mit „T. J. Hooker“ an. Es handelt sich dabei um eine Krimiserie aus den 1980er Jahren. Die Hauptrolle in dieser Serie spielte William Shatner, bekannt als Captain James T. Kirk aus „Star Trek“.
Marihuana ist tatsächlich nicht nur ein Rauschmittel, sondern kann auch als Arzneimittel verwendet werden.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Meine Aversion gegen Rick Stetler habe ich schon an anderer Stelle zum Ausdruck gebracht. Und auch meine Aversion gegen Geschichten, in denen Hauptfiguren der Serie selbst unter Verdacht stehen, ein Verbrechen begangen zu haben. In dieser Geschichte kommt beides zusammen, also kann man sich vorstellen, wie begeistert ich von ihr bin. Noch dazu, da herauskommt, dass Stetler seine Repressalien gegen das Labor aus persönlichen Motiven vorantreibt: Caine wurde Stetler bei der Beförderung vorgezogen. Caine gelingt es zwar am Ende, die Dinge (mal wieder) hinzubiegen, aber einen schalen Geschmack hinterlässt die Folge doch. Dafür lernen wir aber Erics Schwester Marisol kennen. Und mit ihr gibt es einen weiteren Plot, der sich über mehrere Folgen hinziehen wird.

CSI: NY 4.10 – Zimmer 333

Originaltitel: The Thing about Heroes

Inhalt

Tribune Tower, Chicago. Picture: Luke Gordon. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

Mac Taylor trifft in Chicago und wird sofort angerufen: Sein Stalker weiß, dass er angekommen ist…
Macs Team befindet sich in der U-Bahn: Der Fahrer eines Zugs wurde brutal ermordet. Während die Ermittler die Spuren aufnehmen, setzt sich der Zug plötzlich Bewegung und droht, mit einem anderen Zug zusammenzustoßen. Im letzten Moment kann eine Katastrophe verhindert werden – da finden sich auch hier Hinweise auf die „333“.
Mac stößt im Tribune Tower auf ein leeres Zimmer, wo jemand eine halb verweste Leiche aufgehängt und ein Buchstabenrätsel hinterlassen hat. Der Tote wurde vor ungefähr dreißig Jahren erschossen. Als die Ermittlerin des örtlichen CSI-Teams einen abgetrennten Finger erwähnt, kommt ihm eine Idee. Vor vielen Jahren, Mac war noch ein Teenager, ist er zusammen mit zwei Freunden in eine üble Sache geraten: Ein Gangster hat den einen Freund so heftig verprügelt, dass er später starb, der andere Freund hat diesen dafür erschossen – er ist der Tote aus dem Tribune Tower. Irgendjemand will, dass Mac sich an diese alte Geschichte erinnert. Und da taucht ein Hinweis auf, der eine interessante Wendung darstellt…

Zitat

„Was ist das für ein Gefühl, wieder zu Hause zu sein, Detective?“
Der anonyme Anrufer

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Hinter der Geschichte

Mac Taylor reist nach Chicago… ein wenig wirkt die Episode, als sei sie ein Versuch gewesen, eine vierte „CSI“-Serie zu etablieren. Zumindest hat sie einige Merkmale der „Backdoor-Pilotepisoden“ von „CSI: Miami“ und „CSI: NY“. Aber „CSI: Chicago“ wurde nie gestartet. Wenn es dazu gekommen wäre, wäre es die erste „CSI“-Serie gewesen, in der der Chef eine Frau ist.
Der Titel auf dem MP3-Player des „333“-Täters ist „Train to Nowhere“ von Savoy Brown. Das Lied kann man hier hören: http://youtu.be/ZndMjqFNTMo

Das obige Bild vom Tribune Tower stammt von Luke Gordon. Diese Datei ist lizensiert mit der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Folge enthält eine interessante Auflösung des „333“-Falls und einige hochinteressante Wendungen. So ist zum Beispiel der Gesinnungswechsel von Chief Sinclair vor dem Finale sehr gut und glaubwürdig eingefügt. Auch das Psychoduell zwischen dem Täter und Mac ist sehr gut geschrieben. Es geht darum, wie wir uns in extremen Situationen verhalten und was einen so genannten „Helden“ ausmacht. Die Episode ist ein würdiger Abschluss der „333“-Reihe.

C.S.I. 4.10: Kinderspiele

Originaltitel: Coming of Rage

Inhalt

Auf einer Baustelle in einem halbfertigen Haus liegt ein Teenager mit eingeschlagenem Schädel. Der Junge hat ein Stück Stoff in der Hand. Mit Hilfe eines Suchhundes wird der Rest der Kleidung gefunden. Jemand hat seine alte Kleidung entsorgt und sich neue gekauft, womöglich um die Spuren der Tat zu verdecken. Die Kleidung gehört einem weiblichen Teenager – die kleine Schwester eines der Bauarbeiter. Es kommt heraus, dass das Mordopfer das Mädchen vergewaltigen wollte…
Nick Stokes ist in einem Wohnviertel, wo eine Frau während eines Streits zwischen ihrem Mann und ihrem Ex-Mann tot zusammengebrochen ist. Sie wurde erschossen, aber niemand hat einen Schuss gehört. Und obwohl die Kugel zu einem großen Kaliber gehört, ist sie nicht weit in den Körper eingedrungen. Als Nick und Catherine die Flugbahn berechnen, kommt heraus, dass die Kugel rund 550 Meter weit geflogen sein muss, bevor sie das Opfer traf…

Zitat

„Hey Catherine, Lust auf richtige Arbeit?“
Nick Stokes zu Catherine Willows, als er diese beim Papierkram Bearbeiten sieht

Medien

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Hinter  der Geschichte

Der Originaltitel leitet sich vom englischen „coming of age“ ab, das ist eine Umschreibung für die Entwicklung des Menschen vom Kind zum Erwachsenen. Wörtlich übersetzt heißt es „das Kommen des Alters“. „Coming of Rage“ lässt sich mit „das Kommen der Wut“ übersetzen.
Der Synchronsprecher des Vaters eines der Schüler ist Santiago Ziesmer, besser bekannt als deutsche Stimme von Spongebob Schwammkopf und Steve Urkel (aus „Alle unter einem Dach“).

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder zwei Fälle mit überraschendem Ausgang, besonders der Tod des Jungen mit dem eingeschlagenen Schädel, mit überraschenden, aber nie unglaubwürdigen Wendungen.

CSI: NY 4.09 – Blutiges Puzzle

Originaltitel: One Wedding and a Funeral

Inhalt

Im Central Park findet eine Hochzeit statt. Während der Hochzeit bricht eine Prügelei aus. Als die Braut ihren zukünftigen Mann zu Hilfe holen will, findet sie diesen tot auf. Als Sid den Toten untersucht, findet er eine massive Wunde im Bauchraum, die mit Verpackungsfolie umwickelt war. Der Bauchraum selber ist mit Styroporflocken ausgestopft, außerdem befindet sich darin ein Handy. In der Wohnung des Opfers finden die Ermittler Spuren der eigentlichen Tat und das verwendete Verpackungsmaterial. Außerdem fehlt eines der Hochzeitsgeschenke. Danny nimmt an, dass es sich um einen Hinweis auf die Tatwaffe handeln muss – oder die Tatwaffe selbst…
Stella hat indessen andere Probleme: Als sie aus dem Gerichtsgebäude kommt, wo sie eine Aussage machen musste, findet sie ein Paket auf ihrer Motorhaube. Sie hält es für eine Bombe, doch das Sprengstoffkommando gibt Entwarnung: Im Innern des Pakets befindet sich ein dreidimensionales Puzzle. Stella hat ihren Verehrer in Verdacht, doch Drew meint, das sei nicht sein Stil. Weder läge dem Paket eine Karte bei noch habe das Geschenk ein Motto. Stella entdeckt auf einem Puzzlestück Blutspritzer – handelt es sich um einen Hinweis auf ein weiteres Verbrechen? Als sie das Puzzle zusammenbauen, stellen sie fest, dass Stücke fehlen. Diese führen sie zu einer leerstehenden Etage eines Hochhauses, wo jemand eine Tasche, einen Karton und eine Kreidezeichnung auf dem Boden finden. In dem Karton ist der Rest des Puzzles, wieder gibt es einen Hinweis auf ein anderes Gebäude. Als Mac sich das Puzzle ansehen will, stellt er fest, dass die Hinweise sich auf sein Leben beziehen. Offenbar hat der Stalker, der Mac um 3.33 Uhr angerufen und ihm das blutige T-Shirt hat zukommen lassen, wieder zugeschlagen…

Zitat

„Die Ewings und die Barnes sind übereinander hergefallen, bevor sich die Familien vereinigen konnten.“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Zitat von Don Flack ist eine Anspielung auf die Fernsehserie „Dallas„. In diesem Öl-Multi-Familiendrama waren die Familien Ewing und Barnes ewige Gegenspieler.
Der Originaltitel ist eine Anspielung den Filmtitel „Vier Hochzeiten und ein Todesfall„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Endlich kommt wieder richtig Schwung in die Geschichte um das Rätsel mit der Zahl „333“. Und was sollte besser geeignet sein für die Auflösung eines über zehn Folgen gehenden Plots, als eine Doppelepisode. Dass diese Auflösung mitten in der Staffel passiert, kann dem Autorenstreik geschuldet sein, da die Produzenten nicht wussten, wieviele Folgen die aktuelle Staffel haben würde. Allerdings ist das nur eine Vermutung von mir, eine offizielle Bestätigung habe ich dafür nicht. Es kann auch sein, dass diese Auflösung „mittendrin“ beabsichtigt war. Ähnliches gab es beim Fall von Paul Millander bei „CSI“ ja auch.
Der Fall „333“ findet seinen Abschluss in der nächsten Folge.

CSI: Miami 4.09 – Spiel mit uns

Originaltitel: Urban Hellraisers

Inhalt

Als Delko ein Bankgeschäft erledigen muss, gerät er in einen Banküberfall. Doch der läuft sehr merkwürdig ab, die Täter schießen mit ihren automatischen Waffen viel in der Luft herum, konzentrieren sich nur auf einen Schalter, obwohl überall Bargeld wäre und mitten im Überfall versucht einer der Täter, eine Frau zu vergewaltigen. Delko greift ein und kann einen der Täter niederstrecken, doch die anderen entkommen mit dem Bankdirekter als Geisel. Kurz darauf explodiert im Waschraum eines Universitätscampus eine Farbbombe – das gestohlene Geld ist dort gelandet. Auf dem Campus wird auch der Bankdirektor gefunden. Er erzählt, dass die Täter von ihm Informationen über eine größere Geldübergabe bekommen haben. Der Überfall auf diese Übergabe kann verhindert werden und endlich kommt heraus, was hier vor sich geht: Die Gangster stellen das Computerspiel „Urban Hellraisers“ nach – in allen Einzelheiten…

Zitat

„Miami hat eine neue Art von Verbrechen.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Das fiktive Computerspiel „Urban Hellraisers“ weißt große Ähnlichkeiten mit dem realen Computerspiel Grand Theft Auto: San Andreas auf. Deutlich erkennbar: Die typischen Handfeuerwaffen, Halstücher über dem halben Gesicht als Gangstermaske, typische Fahrzeuge und typische Spielweise. Beim Auspacken des Spiels kann man das fiktive Cover sehen, welches genauso aufgebaut ist wie das Cover von GTA: San Andreas. Einen ähnlichen Plot gab es bereits in dem Film New Police Story mit Jackie Chan.[1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Was bei „CSI“ gern gemacht wird, ist in menschliche Abgründe zu schauen und dabei manchmal auch etwas über die Realität hinaus zu gehen. In der Folge wird das mit Computerspielen gemacht, ohne dabei allerdings in den oft gesehenen Reflex zu verfallen, Computerspiele zu dämonisieren. Das wird gern gemacht, um eine einfache Erklärung für Amokläufe zu finden. Das Problem sind aber nicht die Computerspiele an sich, sondern die Menschen. Und Menschen sind nun mal komplex.
Die Folge ist ideenreich und gut geschrieben und der Umstand, dass nicht in den „Computerspiele-sind-böse“-Reflex verfallen wird, setzt noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Schade nur, dass hier der Flirt zwischen Calleigh und dem Bundesagenten, der hin und wieder auftauchte, so abrupt beendet wurde. Aber auch so spielt manchmal das Leben.

[1] Dieser Teil des Artikel stammt aus dem Wikipedia-Eintrag „CSI: Miami„. Autoren siehe hier. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein.

C.S.I. 4.09: Tanz auf dem Vulkan

Originaltitel: Grissom versus the Volcano

Inhalt

Vor dem Orpheus-Hotel explodiert ein Sprengsatz in einem Auto, als der Sheriff sich dort aufhält. Mit einer Rohrbombe wurde der Wagen eines Airmarshals gesprengt. Allerdings handelte es sich um einen Mietwagen, und der ging quasi von Kunde zu Kunde. Also muss die Bombe schon beim vorigen Mieter angebracht worden sein. Ist er Täter oder das eigentliche Ziel der Explosion? Als er gefunden wird, offenbart sich sein mehr als merkwürdiges Familienleben…
Im Jacuzzi eines Zimmers in einem anderen Hotels liegt die Frau von Miles Rueben, einem bekannten Sänger. Die Spuren deuten zunächst darauf hin, dass sie zu viel Wein getrunken und verunglückt ist. Doch sie ist nicht ertrunken, sie wurde mit Flusssäure vergiftet. Diese befand sich offenbar im Wein. Im Haus des Opfers findet sich Glasreiniger, der diese Säure enthält…

Zitat

„Ich denke nicht, ich suche nur.“
Gil Grissom

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher von Miles Rueben ist Florian Halm. In „CSI: Miami“ spricht er Eric Delko.
Flusssäure ist nicht nur Ätzend, sondern auch ein starkes Kontaktgift. Es führt zu starken Stoffwechselstörungen mit multiplem Organversagen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
„CSI“ schafft es immer noch, neue Aspekte der Tatortermittlung in die Serie einzubringen. So auch in dieser Episode, wo nur einer der beiden Fälle sich am Ende wirklich als Verbrechen entpuppt. Aber so ist das Leben – es ist nicht immer, wie es scheint.

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