Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 123 von 200)

CSI: NY 4.16 – Brandzeichen

Originaltitel: Right next Door

Inhalt

Miranda Bauer stirbt, als sie in eine Schaufensterscheibe stürzt. Da vor Ort keine Fremdeinwirkung festzustellen ist, schick Mac Stella früher nach Hause. Mitten in der Nacht wacht sie durch einen Hustenreiz auf und bemerkt, dass es brennt. Der Rauchmelder schlägt zu spät an und die Sprinkleranlage funktioniert nicht. Und es gibt eine Leiche: Eine Person liegt bis zur Unkenntlichkeit verbrannt in den Ruinen einer Wohnung, in der das Feuer ausbrach. Aber es handelt sich dabei nicht um den Wohnungseigentümer, sondern um eine unbekannte Frau, die zudem nicht durch das Feuer, sondern davor gestorben ist. Auf der Suche nach dem Brandherd landen die Ermittler in der Wohnung von Stellas Nachbarin. Dort finden sie ein Feuerzeug mit einem Fingerabdruck. Und der gehört einem entführten Mädchen. Einige dunkle Dinge über die Nachbarin kommen ans Licht…
Als Stella sich in ihrer Wohnung umsieht, findet sie hinter einem verbrannten Möbelstück einen Zettel, auf den jemand „Helft mir!“ geschrieben hat. Und die Analyse dieser Zettel offenbart die zweite Überraschung des Tages…
Ein Spiel mit dem Feuer macht auch Danny Messer: Er lässt sich mit der Nachbarin ein, deren Junge bei einem Überfall durch einen Querschläger getötet wurde…

Zitat

„Lindsay, wir müssen reden!“
Danny Messer

Medien

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Hinter der Geschichte

Bei einem Feuer sterben die meisten Menschen nicht, weil sie verbrennen, sondern weil sie in den Rauchgasen ersticken. Rauchmelder bemerken einen Brand schneller als der Mensch. Ihr Alarmton kan Leben retten. Ist Ihre Wohnung oder Ihr Haus mit Rauchmeldern ausgestattet? Nein? Dann sollten Sie schleunigst was dran ändern. Rauchmelder retten Leben und kosten nicht viel.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ich habe es an anderer Stelle schon bemerkt, die Handlung um die Affaire von Danny Messer und seiner Nachbarin halte ich für aufgesetzt und nicht gut. Davon abgesehen kann man die Geschichte zu einer von den guten dieser Staffel einordnen, der Brand bietet einen Plot mit allerhand überraschenden Wendungen, wie es sich für „CSI“ gehört.

CSI: Miami 4.18 – Übung macht den Mörder?

Originaltitel: Double Jeopardy

Inhalt

Stephen Rowe ist angeklagt, seine Frau umgebracht zu haben. Er wird freigesprochen, da die Leiche nicht gefunden wurde. Und just nach seinem Freispruch findet ein Fischer die tote Frau. Da man in Amerika nicht zweimal wegen des gleichen Verbrechens angeklagt werden kann, ist die Sache ziemlich verloren, bekommt aber neuen Auftrieb, als die Ermittler bei einer erneuten Kontrolle des Laptops von Rowe feststellen, dass der Mord einen rassistischen Hintergrund hatte. Bei der Untersuchung der Leiche kommen ein paar Ungereimtheiten heraus, so dass Caine schließlich der Überzeugung ist, dass Rowe schon mal eine Frau umgebracht hat, um den Mord an seiner Frau und das Verschwindenlassen einer Leiche zu üben. Sie finden sogar einen Zeitungsartikel, der als Vorbild gedient hat. Doch wer ist das Übungsopfer? Und wo wurde es versteckt?

Zitat

„Wenn Du eine Frau in Miami siehst, die Strumpfhosen trägt, was denkst Du?“
„’ne Nutte – oder nicht von hier.“
Calleigh und Valera

Medien

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Hinter der Geschichte

Mal wieder schaut ein Synchronsprecher aus einer anderen „CSI“-Serie vorbei: Bodo Wolf, der bei „C.S.I.“ Paul Guilfoyle als Jim Brass spricht, ist hier die deutsche Stimme von Richard Bowman.

C.S.I. 4.18: Blinde Wut

Originaltitel: Bad to the Bone

Inhalt

Ein Mann wird im wahrsten Sinne des Wortes totgeprügelt. Es gibt keine Hinweise auf eine Waffe, offenbar hat man ihn mit bloßen Händen so zugerichtet. Auf einem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie jemand am Würfeltisch dem Opfer Geld stiehlt. Schon kurz darauf kann Brass eine verdächtige Person festnehmen. Als Grissom an ihm Beweise sichern will, dreht der Mann durch. Mehrere Polizisten werden gebraucht, um ihn zu überwältigen, doch als die Beamten wieder von ihm ablassen, ist er tot. Aber er starb nicht durch die Schlagstöcke, sondern durch Herzrhythmusstörungen unbekannter Ursache. Seine Schwester erzählt, dass er schon immer schwierig und gewalttätig war. Sarah und Nick finden bei seinen Sachen die Kleidung einer Kellnerin und bei seinem Haus eine verdächtige, selbst betonierte Platte. Unter dieser Platte entdecken Grissom und Warrick das Skelett eines Menschen…

Zitat

„Sie reden nicht gern, oder, Walter?“
Jim Brass zu dem schweigenden Verdächtigen

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel ist der Titel eines Liedes von George Thorogood: „Bad to the Bone“. Eine Version davon kann man hier hören:  http://youtu.be/_7VsoxT_FUY

Kritik – Achtung, Spoiler!
Es ist ein wenig komisch, dass die Ermittler beim Fund der fremden DNS im Beckenknochen der Toten nicht auf den Gedanken kommen, dass die Tote schwanger gewesen sein könnte. Wie Grissom immer sagt, man muss alles in Betracht ziehen. Davon abgesehen (und das kann man auch nicht wirklich als Minuspunkt sehen) ist es eine von den Geschichten bei „CSI“, die einen fesseln und mit einem überraschenden Ende aufwarten.

CSI: NY 4.15 – Killer-Lady

Originaltitel: DOA for a Day

Inhalt

Die Fernsehreihe „Crime Catchers“ strahlt einen Beitrag aus, in dem die Killerin aus dem Fall „Die Venus-Falle“ („Down the Rabbit Hole“) gesucht wird. Eine Zuschauerin kann tatsächlich einen Hinweis auf einen Lagerhaus geben, in dem diese Frau ihren Unterschlupf hatte. Die Polizei dringt in das Lagerhaus ein und findet die Killerin tot vor: Jemand hat ihr ein Messer in den Schädel gerammt. Vor ihrem Tod hat der Täter die Frau gefoltert und unter Drogen gesetzt. Sid stellt bei der Obduktion fest, dass sie verschiedene kosmetische Operationen an sich hat vornehmen lassen. Der Arzt versucht, das alte Gesicht zu rekonstruieren und stellt dabei fest, dass die Tote nicht die Killerin ist: Jemand hat eine Unbeteiligte entführt und ihr Gesicht so verändert, dass sie wie die Killerin ausieht. Der Arzt, der die Operation durchgeführt hat, wird ermittelt, aber auch er ist tot. Da er ihre Dienste in Anspruch genommen hat, bekommen die Ermittler erstmals einen Einblick, wie die Killerin ihre „Kunden“ anwirbt. Dann verdichten sich die Hinweise, dass etwas größeres geplant ist. Es wird Zeit, eine Falle auszulegen…

Zitat

„Das Opfer war eine ausgebildete, versierte Killerin. Wer das hier gemacht hat, war noch besser.“
Mac Taylor

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Hinter der Geschichte

In dieser Folge hören wir einmal mehr den Synchronsprecher Wanja Gerick. Er spricht einen verdächtigen SEAL-Soldaten, der im Krieg beide Beine und einen Arm verloren hat. Das hat eine gewisse Ironie, denn eine ähnliche Rolle hat Wanja Gerick schon mal gesprochen: Anakin Skywalker alias Darth Vader.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Aktion zum Fangen der Killerin wirkt ein wenig… hm… gestellt. Don Flack, der als Angestellter getarnt ist, verhält sich viel zu auffällig. Aber genug des Negativen. Ansonsten ist die Folge großartig und ein würdiger Schluss der Geschichte um die Profikillerin. Eine der besten Folgen dieser Staffel.

CSI: Miami 4.17 – Zusammenstöße

Originaltitel: Collision

Ein kleines Jubiläum gibt es in diesem Blog zu feiern: Dies ist Artikel Nummer 100!

Inhalt

Ein Autounfall und zwei Personen sind tot: die Fahrerin Angela Ross und ein Mann, den Frank Tripp im Kofferraum des Wagens findet. Zwar ist der Wagen ins Schleudern gekommen, doch es gibt Spuren eines zweiten Autos, das der Frau in die Seite gefahren ist. Danach läuft der Fall sehr schnell: das zweite Auto wird gefunden und nach anfänglichem Leugnen gibt dessen Fahrer zu, den Toten erwürgt, Angela Ross abgedrängt und ihre die Leiche in den Kofferraum gelegt zu haben. Fall erledigt? Nein. Alexx findet bei der Obduktion heraus, dass der Unfall die Frau nicht getötet hat, sondern dass sie anschließend erschlagen wurde. Sie hatte einen falschen Führerschein bei sich. Ihr richtiger Name ist Barbara Summers und sie hat für einen Juwelier gearbeitet. Diesem Juwelier wurde in der Nacht ein wertvolles Collier gestohlen. Teile dieses Colliers finden die Ermittler im Unfallauto – es war also dort und jemand hat es mitgenommen.
Alexx‘ Untersuchungen bringen noch weitere Dinge zutage: die tote Frau wurde über Jahre hinweg misshandelt. Offenbar war sie auf der Flucht…

Zitat

„Mit ’nem Toten hintendrin gibt man immer etwas mehr Gas.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher von Chris Kaiser ist Detlef Bierstedt. In der Serie „Star Trek – The Next Generation“ war er die deutsche Stimme von Commander William T. Riker (Jonathan Frakes).

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wieder ein heikles Thema: Misshandlung. Wir erfahren, dass Natalia Boa Vista derartiges in ihrer Vergangenheit mitgemacht hat und dass Horatio Caine seine Eltern verloren hat, weil sein Vater seine Mutter ermordet hat. Man kann jetzt zwar sagen, dass hier recht viele ungewöhnliche Lebensläufe in einem Kriminallabor zusammenkommen, aber hey, das ist Fernsehen. Die Geschichte jedenfalls ist gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.

C.S.I. 4.17: Hinter Gittern

Originaltitel: XX

Inhalt

Unter einem Bus, der Insassinnen eines Frauengefängnisses zum Arbeitsdienst bringen sollte, wird eine Leiche gefunden, die ans Fahrwerk gebunden war. Was zunächst wie ein misslungener Ausbruchsversuch aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Mord, sie war schon tot, als sie unter den Bus gebunden wurde. Die größere Überraschung ist als sich herausstellt, dass die Tote schwanger war, obwohl sie seit fast zwei Jahren im Gefängnis saß…
Warrick Brown und Gil Grissom untersuchen den gewaltsamen Tod eines jungen Mannes, der mit mehreren Messerstichen niedergestreckt wurde. Der Tote hatte einen geistig behinderten Bruder, der „Zero“ genannt wird, und der hat Blut auf seinem Sweatshirt. In der Pathologie stellt Grissom fest, dass der Tote keine Abwehrverletzungen hat. Vor seinem Tod war er im Casino, hat gespielt und 100.000 Dollar verloren. Das Geld hat er aus einem Erbe seines Bruders, und dazu hat er die Unterschrift des Vormunds gefälscht…

Zitat

„Per Anhalter unterm Bus – so kommt man auch aus dem Gefängnis raus.“
Jim Brass

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel der Episode bezieht sich auf die Geschlechtschromosomenkombination, die das Geschlecht „weiblich“ bestimmt: XX. Männer haben die Chromosomenkombination XY.
Der deutsche Titel hingegen ist eine Anspielung auf die Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast„, was ja thematisch passt.
Die Synchronsprecherin der Gefängnisdirektorin ist Franziska Pigulla. In der Serie „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ war sie die Stammsprecherin von Dana Scully (Gillian Anderson).
Der Synchronsprecher von Samuels (dem amtlichen Vormund von „Zero“) ist Joachim Tennstedt. Er hat in den Serien „Agentin mit Herz“ und „Babylon 5“ Bruce Boxleitner synchronisiert, außerdem kennt man ihn als deutsche Stimme von C3PO in der „klassischen“ STAR-WARS-Trilogie.
Der Text, den die Verdächtigen wegen einer Schriftprobe abschreiben müssen, nennt sich „London Letters„. Er enthält alle Buchstaben des Alphabets und alle Zahlen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
„Nichts ist so wie es auf den ersten Blick scheint“, das ist das Credo von „CSI“, und in dieser Folge bewahrheitet es sich wieder einmal. Das Ende der Geschichte von „Zero“ ist tragisch, aber sehr unerwartet. Ebenso tragisch und nicht minder unerwartet ist auch das Ende der Geschichte aus dem Frauengefängnis. Ich muss es nochmal sagen: Es gibt viele solcher Geschichten, als Kino- oder Fernsehfilme oder in Serien, die über das Versagen des Systems (in diesem Fall im Gefängnis) berichten, aber eine grundsätzliche Diskussion darüber scheint nicht stattzufinden. Der Status Quo wird beklagt, aber nicht geändert.

CSI: NY 4.14 – Brennender Asphalt

Originaltitel: Playing with Matches

Inhalt

Auf der Fahrt zu einem Einsatz prallt ein Feuerwehrfahrzeug mit einem brennenden Menschen zusammen, der aus dem Nichts aufgetaucht ist. Sid berechnet, dass dieser beim Aufprall ungefähr 110 km/h schnell gewesen sein muss. Der Unbekannte trug einen Profi-Rennanzug, Stiefel und einen Helm und war von einem Fleischthermometer durchspießt. Er gehörte der Straßenrodler-Szene an, wurde mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet. In der Szene herrscht eine große Rivalität – und es gibt sogar Sponsoren und es geht um Geld…
Als jemand eine öffentliche Toilette benutzen will, kommt eine wahre Flut beim Öffnen der Tür heraus. Die Toilette ist selbstreinigend und war offenbar bis zur Decke geflutet worden. In den Fluten ist eine Frau ertrunken. Sie ist mit einem Messer angegriffen worden und hat winzige Mengen Blut unter dem Fingernagel. Das Blut gehört zu einem Mann, der seit Monaten wegen eines Mordes im Gefängnis sitzt. Und das Opfer hatte Kontakt über das Internet zu diesem Mann. Es sieht so aus, als laufen hier zwei Fälle zusammen…

Zitat

„Houston, wir haben ein Problem.“
Mac Taylor

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Satz „Houston, wir haben ein Problem.“, den Mac Taylor sagt, hat einen besonderen Gag: Der Satz stammt aus dem Film „Apollo 13„, über das Unglück der gleichnamigen Raumkapsel. In diesem Film spielte Mac-Taylor-Darsteller Gary Sinise den Kommandokapsel-Piloten Ken Mattingly. Den Satz spricht im Film allerdings nicht Sinise, sondern Hauptdarsteller Tom Hanks als Jim Lovell.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Diese Folge ist wieder eine der besseren dieser Staffel. Sie zeigt ein wenig das Wettrennen zwischen Verbrechern und Ermittlern: da die Ermittlungsmethoden immer besser werden, werden auch die Verbrecher immer raffinierter. Das wiederum zwingt die Ermittler dazu, noch besser zu werden.

CSI: Miami 4.16 – Abweichungen

Originaltitel: Deviant

Inhalt

Philip Gordon wurde von vier Männern gejagt und offenbar zu Tode geprügelt. Doch bei der Untersuchung findet Alexx eine Stichwunde – jemand hat dem Opfer mit einem Messer den Rest gegeben. Gordon war ein aus dem Gefängnis entlassender Kinderschänder, der sich auf einem Spielplatz einem Mädchen genähert hat. Dass er erkannt wurde, liegt an einer Plakataktion: Sein Bild wurde im ganzen Viertel verbreitet. Eric und Ryan untersuchen eines der Plakate und finden tatsächlich einen Fingerabdruck. Zu ihrem Entsetzen gehört der Alexx Woods.
Gordon war bei seinem Bruder untergekommen. Die Ermittler untersuchen den Laptop des Opfers und finden Kinderpornographie. Doch die wurden ihm per eMail untergejubelt. Das Haus des Bruders war Ziel von zahlreichen Vandalismusangriffen, unter anderem einen Stein, den ein ehemaliges Opfer von Gordon geworfen hat.
Alexx kriegt indessen Probleme, denn der Maulwurf im Labor hat wieder zugeschlagen: Er hat sie bei ihrem Vorgesetzten angeschwärzt wegen den Plakaten und dem Umstand, dass sie Ryan Wolfe „nebenher“ Antibiotika wegen seiner Augenverletzung gegeben hat. Der Vorgesetzte verlangt, dass sie in die andere Schicht wechselt…

Zitat

„Er hatte schon meine Familie zerstört!“
„Nein, das waren Sie!“
Ein Verdächtiger und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „Deviant“ bedeutet wörtlich übersetzt „abweichend“, aber auch „abartig“. 
Ned Ostroff, der Philip Gordon die Kinderbilder geschickt hat, kam in der Episode 2.24 („Würgemale“ – „Innocent“) vor.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Episode greift ein heikles Thema auf: Kindesmissbrauch und Selbstjustiz. Der Autor arbeitet den Konflikt sehr gut heraus, in dem sich beispielsweise auch Ermittlungsbeamte befinden, die bei ihrer Arbeit natürlich professionell agieren müssen. Spannend wird es langsam im Fall um den Maulwurf im Labor, der seine zerstörerische Arbeit im Team fortsetzt. In einer kurzen Szene wird angedeutet, dass Horatio und Ryan irgendwas damit zu tun haben.

C.S.I. 4.16: Tod eines Clowns

Originaltitel: Getting Off

Inhalt

Ein Mann stirbt in einer verrufenen Gegend von Vegas, der so gar nicht in die Gegend passt. Offenbar war er auf der Suche nach Sex. Kurz darauf verunglückt ein Junkie mit dem Auto des Toten – und er hat auch dessen Schuhe. In dem Auto findet sich ein Tütchen mit einer verdächtigen Substanz, eine sehr ungewöhnliche Droge, die auch zum Entzug verwendet werden kann. Der Tote arbeitete in einer Unterkunft für Drogensüchtige, die er mit Hilfe der Substanz heilen wollte…
In einem anderen Teil der Stadt, der nicht minder verrufen ist, wird ein toter Mann in Unterwäsche gefunden, der Makeup getragen hat. Doch die erste Vermutung von Sarah und Catherine, es handle sich um eine Dragqueen, stimmt nicht. Der Mann war ein professioneller Clown. Doch beim letzten Auftritt bei einem Kindergeburtstag lief etwas schief – der Clown prügelte sich mit einem Pantomimen…

Zitat

„Ich hab nur grad gedacht, mit den Shorts würde ich mich nicht mal tot sehen lassen.“
David über den toten Clown

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Hinter der Geschichte

Der Stoff, der in dem Auto des ersten Toten gefunden wurde, ist Ibogain. Es ist sowohl eine Droge, kann aber auch zum Entzug verwendet werden.
Die Synchronsprecherin der drogenabhängigen Mindy ist Anna Carlsson. In „CSI: NY“ spricht sie Lindsay Monroe (Anna Belknap).

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Einsatz von Greg Sanders als „Juniorermittler“ erlaubt den Autoren, etwas mehr als sonst zu erklären. In der letzten Folge zeigte Warrick sein Set, woraus es besteht und welche Formulare man für die Arbeit als CSI braucht. In dieser Folge geht es mit der Untersuchung im Labor weiter. Man bekommt dabei einen interessanten und realistischen Einblick  in die Arbeit des Kriminallabors.

CSI: NY 4.13 – Schrot und Kern

Originaltitel: All in the Family

Inhalt

Emily Miller wird vor einem Blumenladen mit einer Schrotladung erschossen. Die Ermittler finden schnell heraus, dass der Schuss nicht gezielt war, jemand hat eine Waffe von einem Dach geworfen. Als diese Waffe auf eine Statue prallte, löste sich ein Schuss. Zwei Häuser weiter wird ein weiterer Leichenfund gemeldet:  Familienrichter Riverton wurde brutal erschlagen. Ihm fehlt ein Stück von einem Backenzahn – so ein Stück haben die Ermittler in einer der Schusswunden von Emily Miller gefunden. Es sieht so aus, als habe der Täter den Richter mit einem Schrotgewehr verprügelt uns selbiges auf der Flucht vom Dach geworfen. Warum aber wurde der Richter mit dem Gewehr erschlagen und nicht einfach erschossen?
Lindsay macht sich Sorgen um Danny: Er ist nicht zur Arbeit erschienen und meldet sich nicht auf Anrufe. Don Flack untersucht seine Wohnung und stellt fest, dass Danny Polizeiinformationen über den Täter aus dem Fall, in dem Ruben Sandoval getötet wurde, auf seinen Laptop geladen hat: Der Mann, der in den Tod des Nachbarsjungen verwickelt ist, wurde auf Kaution entlassen. Die Mutter des Jungen hat Dannys Dienstwaffe gestohlen und will dem Täter auflauern…

Zitat

„Ich denke, unser Täter hat ein Herz aus Stein.“
Mac Taylor

Medien

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Hinter der Geschichte

Der deutsche Titel ist eine Anspielung auf die Redewendung „Schrot und Korn„. Sie wurde in frühen Werbespots von Lieken-Urkorn-Brot verwendet, kommt aber eigentlich aus der Numismatik. Da Münzen im Lauf der Zeit vom Materialwert her nicht mehr dem aufgedruckten Wert entsprachen, sagt man „von echtem Schrot und Korn“, wenn eine Münze aus einer Zeit stammt, als der aufgedruckte Wert noch dem Materialwert entsprach.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Eine solide Geschichte um ein Familiendrama erleben wir in der A-Story, die B-Story zieht das ganze allerdings ein wenig runter. Nicht so sehr wegen dem Gewissenskonflikt, in dem sich Danny befindet, sondern mehr wegen dem, was sich weiter entwickeln wird. Trotzdem ist die Folge selbst nicht wirklich schecht, aber auch kein Highlight.

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