Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 122 von 200)

Kostenloses eBook: „Unterwasserfotografie“

Die meisten Taucher juckt es irgendwann, doch ein paar Souvenirs von ihren Tauchgängen mitzubringen. Natürlich ist damit nicht gemeint, dass diese Taucher dann anfangen, Fische zu fangen oder Korallen abzubrechen. Es gibt eine Möglichkeit, Souvenirs von den Tauchgängen mitzubringen, ohne das Ökosystem Meer zu beeinträchtigen: die Unterwasserfotografie. Allerdings, genauso wie für die Fotografie an Land schon spezielle Regeln gelten (Ausschnitt, Motiv, Belichtung und so weiter), gelten unter Wasser noch speziellere Regeln, da das Wasser als Medium zwischen Kamera und Foto-Objekt besondere Bedingungen mit sich bringt.

Der Autor und Unterwasserfotograf Herbert Frei hat nun ein eBook herausgebracht, das dem Interessierten eine Einführung in die Unterwasserfotografie bieten soll. Dabei gibt er nicht nur Tipps für das Fotografieren an sich, sondern auch für das „Drumherum“, also die Ausrüstung, wie man sie reinigt, wartet und wie man sie am Besten im Flugzeug transportiert.

Das eBook ist kostenlos und kann hier heruntergeladen werden.

CSI: NY 4.19 – Böses Foul

Originaltitel: Personal Foul

Inhalt

Der Taximörder hat ein neues Opfer gefunden – der Zuschauer erlebt mit, wie er einem Opfer die Nummer in den Nacken ritzt und in die Plane wickelt. Dieses Opfer wird in einem Brunnen gefunden. Taylor warnt daraufhin während einer Pressekonferenz davor, Taxis zu benutzen. Doch der Täter fängt an, Fehler zu machen: Über Papageienkot kann man den Ursprung der Plane finden und über einen Magneten ein Taxiunternehmen. Die DNS eines Fahrers führt die Ermittler zu einem ungelösten Fall aus Rochester. Eine Blutprobe zeigt, dass der Täter möglicherweise ein schweres, psychisches Problem hat. Und als Macs „Quasi-Ziehsohn“ Reed Informationen für sein journalistisches Blog sammeln will, steigt er an einer Straße, wo er einen Informanten treffen sollte, in ein Taxi…
Danny Messer und Don Flack sind bei einem Basketballspiel, wo ein  Zuschauer ausgelost wird, um einen Korbwurf von der Mittellinie zu versuchen. Er trifft, gewinnt damit eine Million Dollar – und stirbt kurz darauf an einer Atropinvergiftung. Sid findet zudem Appetitzügler in seinem Kreislauf, die aber offenbar nicht angeschlagen haben, denn er hat während dem Spiel eine nicht unwesentliche Menge an Nachos, Popcorn, Bier und anderen Dingen zu sich genommen. Schnell wird klar, dass das Atropin über den Lippenstift eines Cheerleader-Girls. Das spricht für Vorsatz – aber wie kann das sein, wenn die Auslosung doch nach dem Zufallsprinzip geschehen ist…

Zitat

Ein Mann hatte eine Bombe im Schuh versteckt und jetzt dürfen wir alle barfuß durch den Flughafen spazieren.“
Mac Taylor

Medien

„CSI: NY Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Die CBS-Sportmoderatoren Verne Lundquist und Bill Raftery sind bei dem Basektaballspiel zu sehen und spielen sich selbst.
Die Papageien, die in dem Park in New York leben, sind Mönchssittiche. Kolonien tropischer Vögel, die eingeschleppt und versehentlich oder absichtlich freigelassen wurden, gibt es in vielen Ländern, auch in Deutschland.

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Episode wird ein Schlusspunkt hinter das Verhältnis von Danny Messer und seiner Nachbarin gesetzt, was etwas versöhnt. Aber seine Probleme mit Lindsay sind deswegen noch lange nicht aus der Welt. Auch ansonsten ist die Geschichte sehr gut, was vor allem daran liegt, dass der Taximordfall jetzt richtig Tempo bekommt. Und der „Cliffhanger“ mit Reed ist sehr gut gemacht, da man zunächst glaubt, es sei Lindsay, die in das falsche Taxi steigt. Damit wird der Boden für zwei „Schlussepisoden“ bereitet: die Auflösung der Taximorde und das Staffelfinale.

CSI: Miami 4.21 – Vertippt

Originaltitel: Dead Air

Inhalt

Ein fehlgeleiteter Anruf eines Entführungsopfers landet bei einer unbeteiligten jungen Frau. Caine, der zufällig in der Nähe ist, nimmt das Handy der Frau entgegen und kann kurz mit der Frau sprechen, bevor ihr der Entführer das Telefon abnimmt und ein Schuss zu hören ist. Im Labor kann man ermitteln, welche Nummer die Entführte eigentlich anrufen wollte und kommt auf Mitchell Collett. Seine Frau wurde entführt und ihm wurde gedroht, die Polizei aus dem Spiel zu lassen. Plötzlich sendet das Handy wieder und ein SWAT-Team überwältigt ein Pärchen auf Drogen. Sie haben das Handy an der Stelle gefunden, wo es der Entführten abgenommen wurde. Nach weiteren Hinweisen stellen die Ermittler fest, dass es sich bei der Entführung am Anfang um ein Täuschungsmanöver handelte um der Frau Angst zu machen. Aber im Verlauf der ganzen Sache wurde es Ernst. Blutiger Ernst…

Zitat

„Das passt zu gut zusammen.“
Eric Delko

Medien

„CSI: Miami Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

In der Folge sehen wir Medizinstudenten, die an Leichen üben. Diesen Teil des Studiums nennt man „Präparierkurs„, auch kurz „Präpkurs“ genannt. Es geht darum, den Studenten praktische anatomische Kenntnisse beizubringen. Die Leichen, an denen die Studenten üben, sind so genannte „Körperspenden“. Der Spender entscheidet zu Lebzeiten, seinen Körper nach dem Tod der medizinischen Forschung zu überlassen. Für diese Körperspende gibt es keinen finanziellen Ausgleich.
Das Lied, das am Ende der Episode läuft, während Marisol ihre Chemotherapie bekommt, ist „All at Sea“ von Richard Walters.
Einen Filmfehler gibt es auch mal wieder: Als Horatio das Handy der unbeteiligten Frau entgegen nimmt, die gerade den Anruf der Entführten bekommen hat, blickt er auf das Display. Dort ist „Restricted Number“ (unterdrückte Rufnummer) zu lesen, aber wenn man ganz genau hinsieht, kann man erkennen, dass oben im Display steht: „No SIM Card inserted“ – „Kein SIM-Karte eingelegt“. Das Handy hätte also gar nicht funktionieren dürfen. Und noch etwas fällt auf: Neben der Akku-Anzeige ist ein Symbol zu sehen, das eindeutig zeigt, dass das Handy auf „stumm“ geschaltet ist. Es hat aber geklingelt, als der Anruf kam.

C.S.I. 4.21: Achterbahn der Gefühle

Originaltitel: Turn of the Screws

Inhalt

Auf einem Vergnügungspark entgleist eine Achterbahn. Es gibt sechs Tote. Da in Clark County noch nie eine Achterbahn entgleist ist, stehen hohe Schadensersatzforderungen im Raum. Als Brass den Angestellten der Bahn befragt, erinnert er sich nur an fünf Passagiere in dem Zug. Tatsächlich ist unter den Toten ein Parkangestellter, der schon sechzehn Stunden vor dem Unfall gestorben sein muss. Spuren ergeben, dass er im Kofferraum seines Autos gelegen ist, als dieses von den umherfliegenden Wagen getroffen wurde. An den Schrauben der Waggons wurde manipuliert. Für die Sabotage kann der tote Angestellte dann aber ausgeschlossen werden: Er hat die Achterbahn zum Aufreißen genutzt…
Catherine Willows und Warrick Brown untersuchen den Tod einer Schülerin, die im Wald gefunden wurde. Sie wurde erschlagen und hat eine Wunde am Hinterkopf, in der sich Erde befindet. Über die Erde finden die CSIs eine Gärtnerei – und einen Auftraggeber…

Zitat

„Na, Doktor Nervenkitzel, sind Sie mit der schon mal gefahren?“
„‚Pharao’s Fever‘. Ja. Aber ich bin heil wieder runtergekommen.“
Jim Brass und Gil Grissom über die verunfallte Achterbahn

Medien

„CSI – Den Täter auf der Spur Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Am Anfang der Episode machen Jim Brass und Gil Grissom Wortspiele mit den Codes der Polizei. Grissom meint, der Unfall mit der Achterbahn wäre auch ein „4-18 B“. Jim fragt: „Ein Ausreißer?“ Grissom: „Eine Form der Entgleisung.“ Das Wortspiel lautet im Original: „A runaway?“ – „Runaway train.“ Ein „runaway“ ist tatsächlich ein Ausreißer (wörtlich übersetzt ein „Weggelaufener“), ein „runaway train“ ist ein „außer Kontrolle geratener Zug“.
Der Originaltitel der Folge ist eine Anspielung auf die Novelle „The Turn of the Screw“ von Henry James, der von Grissom in dieser Folge sogar erwähnt wird. Deutsche Titel dieses Romans sind „Das Durchdrehen der Schraube“, „Die Drehung der Schraube“, „Bis zum Äußersten“, „Das Geheimnis von Bly“ und „Schraubendrehungen“. Letzteres ist der Titel, den Grissom in der deutschen Fassung nennt.
Zwei Synchronsprecher, die uns schon häufiger begegnet sind, sind in der deutschen Fassung dieser Episode vertreten: Norman Matt und Wanja Gerick. Beide sprechen jeweils einen Verdächtigen. Norman Matt spricht sonst in „CSI: Miami“ Ryan Wolfe und Wanja Gerick kennt man unter anderem als deutsche Stimme von Hayden Christensen als Anakin Skywalker in den STAR-WARS-Prequels.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Fall mit dem toten Mädchen ist etwas geradlinig und relativ kurz geraten. Dafür gibt er umso Platz für den eigentlichen Hauptfall, den Achterbahnunfall. Und hier enttäuscht „CSI“ nicht.

CSI: NY 4.18 – Abschlussball

Originaltitel: Admissions

Inhalt

Beim Abschlussball der Nathanson Academy Highschool wird der Vertrauenslehrer verprügelt und ihm Flusssäure ins Gesicht geschüttet. Da er einen Teil der Flusssäure verschluckt, stirbt er an den Folgen. Bei dem Toten finden die Ermittler einen Flachmann und in seinem Büro versteckte Flaschen mit Alkohol – der Mann hatte ein Problem. Im Schrank des Büros entdeckt Mac ein Geheimfach mit Geld und den Wertmarken einer Wäscherei. Mit den Wertmarken kann man eine Geheimtür zu einem illegalen Casino öffnen. Das Opfer war dort Stammkunde und bei Mitspielern verschuldet.
Doch auch bei den Schülern liegt einiges im Dunkeln. Der Fall wird nicht einfacher, als sich herausstellt, dass die Tochter des Polizeichefs zu dem Abschlussjahrgang gehört. Der Fall bekommt eine dramatische Wendung, als diese erzählt, von einem Mitschüler vergewaltigt worden zu sein…

Zitat

„Wie es aussieht, war unser Vertrauenslehrer nicht der Vertrauenswürdigste.“
Mac Taylor

Medien

„CSI: NY Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Vermutlich überflüssig zu erwähnen, aber ich tu’s trotzdem: die Nathanson Academy Highschool gibt es nicht.
Der Synchronsprecher von Wallace Carver ist Michael Pahn. In der Serie „Star Trek – The Next Generation“ hat er Lieutenant Commander Data (Brent Spiner) gesprochen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Eine weitere Spitzenepisode dieser Staffel mit einem geradezu fulminanten Ende. Damit haben wir in dieser Folge den Polizeichef Gerrard zum letzten Mal gesehen, er erschießt in der letzten Szene den Vergewaltiger seiner Tochter im Verhörraum. Seine Karriere ist damit beendet. Geschickt gemacht sind auch die kleinen, eingefügten Szenen, bei denen man Personen sieht, die Taxis herbeirufen und man sich jedes Mal fragt, ob der Taximörder ein neues Opfer gefunden hat. Diese Episode verspricht uns ein tolles Ende der Staffel 4.

CSI: Miami 4.20 – Leo & Sienna

Originaltitel: Free Fall

Inhalt

Zwei Jugendliche suchen in einem baufälligen Hotel nach brauchbaren Sachen und stolpern über eine Leiche und einen Schwerverletzten. Es sind Brüder, denen in den Kopf geschossen wurde. In der Wohnung eines Bruders wurde eingebrochen, dennoch finden die Ermittler dort verstecktes Geld. Es hat ausgefranste Ecken und stammt daher wahrscheinlich aus der Drogenszene. Über verschiedene Hinweise kommen das Team auf eine gestohlene Corvette – gestohlen von Leo und Sienna, die an einer Zugbrücke gestoppt wurden und anschließend mit Geld um sich geworfen haben (zu sehen am Anfang von Episode 4.14: „Letzte Klappe“ – „Fade Out“). Die beiden sind mittlerweile Fernsehstars, ähnlich Bonnie and Clyde. Es stellt sich heraus, dass sie die Tasche mit dem Geld vor der Bank aus einem Lieferwagen gestohlen haben – der Lieferwagen wurde von den beiden Brüdern gesteuert. Es ist Drogengeld, und die Hintermänner sind ihm auf der Spur…

Zitat

„Der ist wirklich gefährlich!“
„Das bin ich auch.“
Ein Verdächtiger und Horatio Caine

Medien

„CSI: Miami Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Die deutsche Stimme von Leo ist Julien Haggége. Bei „CSI: NY“ spricht er Sheldon Hawkes. Und Simon Jäger, der bei „CSI: Miami“ zuvor Rory Cochrane als Tim Speedle synchronisiert hat, spricht in dieser Episode den Bankdirektor.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Cool. Was vor ein paar Episoden noch so aussah wie ein typischer „Ablenkungsauftakt“ von „CSI“, entwickelt sich in dieser Folge zu einem eigenen Fall. Clever gemacht. Interessant ist auch, dass die Geschichte um den Maulwurf im Kriminallabor mittlerweile in ganz anderen Behörden angekommen ist.

C.S.I. 4.20: Sport ist Mord

Originaltitel: Dead Ringer

Inhalt

Ausgerechnet bei einem Marathon der Polizeistreitkräfte wird eine Leiche gefunden – einer der Polizisten.  Doktor Robbins findet heraus, dass er an extremer Dehydratation gestorben ist. In seinem Blut findet sich der Wirkstoff Furosemid, der entwässernd wirkt. Außerdem hat sich das Opfer zuvor mit einem Kontrahenden geprügelt. Greg stellt fest, dass jemand nach dem Tod des Polizisten dessen Bankkarte benutzt hat und Grissom findet Furosemid in der Getränkeflasche des Toten. Das Problem ist nur: Die Dosis ist nicht hoch genug…
Warrick und Sarah werden in ein Hotel gerufen, wo es zwei weitere Opfer gibt, einen Polizisten und eine Polizistin. Der erste Eindruck wirkt so, als habe sie ihn erschossen und danach Selbstmord begangen. Doch Spuren an der Tatwaffe ergeben, dass diese manipuliert wurde. Außerdem war noch eine weitere Frau anwesend, auch eine Polizistin…

Zitat

„Und, wie war das Rennen?“
„Na ja, zumindest lebe ich noch.“
David und Greg Sanders

Medien

„CSI – Den Täter auf der Spur Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Das Musikstück, das Grissom Catherine als erstes während ihrem Lauf vorspielt, ist das Hauptthema aus dem Film „Die Stunde des Siegers“ („Chariots of Fire“). Das Stück wurde komponiert von Vangelis. 
Tatsächlich ist Furosemid hin und wieder Gegenstand verschiedener „Scherze“. Das Problem an diesen Scherzen ist, dass sie sehr schnell nach hinten losgehen können, Menschen können aus Flüssigkeitsmangel kollabieren oder sogar sterben, wie das Opfer in dieser Episode. Und genaugenommen ist das Einflößen von Arzneimitteln Körperverletzung.
Der Originaltitel „Dead Ringer“ bedeutet so viel wie „eine exakte Kopie“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die vierte Staffel ist bislang eine der besten, die es im Verlauf der Serie gab. Es gibt viele neue Ideen und kein „Déjà-vu-Gefühl“. Auch sind die Schauspieler ganz in ihren Rollen angekommen und die neuen Kollegen ergänzen das Team gut. Nicht einmal der ab und zu nervende Sheriff wirft ihnen Knüppel zwischen die Beine, wie man das schon erlebt hat. Auch diese Folge ist eine von den guten.

CSI: NY 4.17 – Der Schokomörder

Originaltitel: Like Water for Murder

Inhalt

Am Strand stolpert ein junges Paar über einen toten Hai und die Leiche einer Frau. Sie weißt neben Bissen von dem Hai auch Strangulationsmale auf. Es zeigt sich, dass sie in eine Plane eingewickelt gewesen sein muss. Vor ihrem Tod hat sie Schokolade vermischt mit Damiana gegessen. Noch während der ersten Beweisuntersuchung wird keine zwei Meilen vom ersten Fundort entfernt eine zweite Leiche entdeckt, eine Frau, eingewickelt in eine Plane, die Schokolade mit Damiana gegessen hat. Es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten, beide Frauen wurden mit Kohlenmonoxid vergiftet und sie sind Maklerinnen. Es gab noch einen Fall, ein Anwalt, der zwei Monate zuvor unter gleichen Umständen gefunden wurde. Der Täter hat allen Opfern etwas in den Nacken geritzt – er will also eine Botschaft senden…
Zwei Probleme hat Mac zusätzlich außer dem Fall: Eine Inspektorin ist anwesend, die die Arbeit seines Teams bewerten soll, und Reed (der Sohn von Macs Frau Claire), der sich als Reporter versucht und von Mac Informationen über den Fall haben möchte…

Zitat

„Was für ein Hai erwürgt seine Mahlzeit vor dem ersten Biss?“
Don Flack

Medien

„CSI: NY Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Angesichts des toten Hais macht Mac eine Bemerkung, dass diese Geschichte eher ein Fall für Chief Brody und die Küstenwache sei. Das ist eine Anspielung auf den Film „Der weiße Hai„. Chief Brody, dargestellt von Roy Scheider, ist der Chef der Polizei von Amity, als der Küstenort von einem Hai heimgesucht wird. Auch Lindsay und Danny zitieren im Labor aus dem Film („…den Schädel, die Zähne, das ganze verdammte Ding…“).
Das Lied, das bei der ersten Obduktion läuft, ist „Down by the Water“ von PJ Harvey: http://youtu.be/84lz-HPCR4A

Kritik – Achtung, Spoiler!
Und noch ein Fall, der sich über mehrere Folgen hinzieht: der „Taximörder“. Da es in New York über 11.000 Taxis gibt (behauptet zumindest Flack in dieser Folge) ist die Suche nach dem Täter die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Der Auftakt ist spannend und der Fall verspricht einiges. Allerdings ist der deutsche Titel „Der Schokomörder“ etwas ungeschickt gewählt. Mal ganz davon abgesehen verschwindet der Hauptverdächtige, der die Schokolade hergestellt hat, mitten in der Episode aus dem Script. Er wird zwar festgenommen, aber was weiter geschieht, erfahren wir nicht, auch nicht, ob er durch die Beweise entlastet wurde oder nicht.

CSI: Miami 4.19 – Angestachelt

Originaltitel: Driven

Inhalt

Bei einem Raubüberfall auf ein Wellnessbad werden zwei Frauen verletzt. Eine davon ist Marisol Delko. Die Diebe erbeuten die Handtaschen der Frauen, finden deren Wagenschlüssel und nehmen die teuersten Autos vom Parkplatz mit. Einer der Diebe wird kurz darauf mit Verätzungen an den Augen in ein Krankenhaus eingeliefert, eine der überfallenen Frauen hat sich mit Pfefferspray gewehrt. Sie wurde angeschossen und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Die Diebe haben die Fahrzeuge schon verschoben: Eins wurde verkauft, die anderen auseinander genommen. Bei einer Razzia in einer Werkstatt werden die Ermittler plötzlich bedroht – und Ryan, der die Waffe auf den Täter gerichtet hat, erstarrt…

Zitat

„Hey, Andretti!“
Eric Delko

Medien

„CSI: Miami Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Eric und der Angestellte reden in einer Szene vom „Fluch der guten Tat“. Dabei geht es darum, dass ein Helfer in einem Notfall bei misslungener Hilfe eventuell verklagt werden kann. Allerdings gibt es in den meisten Ländern ein Gesetz, das es verhindert, dass ein Helfer verklagt werden kann. Man nennt das „Gesetz vom guten Samariter“.
Eric nennt einen Fahrer, der etwas schnell unterwegs war, „Andretti“. Er spielt damit auf ein Mitglied der Andretti-Familie an, entweder Mario, Michael oder Marco, die allesamt Rennfahrer sind.
In einer anderen Szene lässt Ryan den Namen „Serpico“ fallen. Frank Serpico ist ein bekannter Polizist aus New York, dess Leben Vorbild für eine Fernsehserie und einen Kinofilm war.
Ein Filmfehler steckt in der Szene mit dem Überfall: Einer der Räuber bekommt Pfefferspay in die Augen. Kurz darauf fährt er mit einem gestohlenen Auto davon. Das geht nicht, Pfefferspray bewirkt einen lang anhaltenden reflektorischen Krampf der Augenlider. Ohne Ausspülen geht es sehr lange, bis die Wirkung nachlässt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Grüße vom Maulwurf, möchte man sagen. Diesmal erzählt die bewusste Person herum, dass Ryan bei der Razzia erstarrt ist, anstatt auf den Räuber, der die Ermittler bedroht hat, zu schießen. Seine Angriffe auf das Labor werden immer heftiger und die Details immer brisanter.

C.S.I. 4.19: Feuerteufel

Originaltitel: Bad Words

Inhalt

Ein Haus brennt. Obwohl das Feuer noch nicht gelöscht wurde, ist das CSI-Team schon vor Ort. Vor ein paar Tagen gab es in der Nähe schonmal einen Brand und Warrick vermutet einen Serienbrandstifter. Sehr zur Überraschung der Mutter holen die Feuerwehrleute ihre Tochter aus dem Haus, die eigentlich bei einer Freundin übernachten wollte. Sie überlebt nicht. Catherine, Nick und Warrick suchen den Brandherd und nach einem möglichen Motiv für einen Brandstifter. Und wie es aussieht, hat die Tochter sich in ihrer Schule auch ein paar Feinde gemacht…
In einer Toilette wird ein übergewichtiger Mann gefunden. Er hat seinen Kopf aufgeschlagen, gestorben ist er aber an einer Verlegung seiner Atemwege: Er hat ein „S“ in der Luftröhre. Nein, keine Biegung in S-Form, sondern einen Scrabble-Spielstein mit einem „S“ drauf. In seinem Magen findet Doktor Robbins noch weitere solcher Steine. Es kommt heraus, dass er bei einem Wettbewerb im Wortlegen mitgespielt hat. Offenbar war die Konkurrenz dort hart…

Zitat

„735?“
„Sein Traumgewicht?“
Gil Grissom und Jim Brass über den übergewichtigen Toten und eine Zahl, die dieser auf seinem T-Shirt trägt

Medien

„CSI – Den Täter auf der Spur Staffel 4“ (6 DVDs) bestellen bei:

Hinter der Geschichte

Als Grissom herausfinden will, welches Wort sich mit den Spielsteinen aus dem Magen des Toten legen lässt, kommt Sarah dazu, sieht seine Notizen und meint, das wichtigste Wort habe er übersehen. Dann legt sie aus den Buchstaben den Begriff VIXENS. „Vixen“ bedeutet so viel wie „Giftnudel“.
Der Wettbewerb, an dem dieser Tote teilgenommen, wird in der Episode „LOGOS“ genannt, das Spiel ähnelt allerdings „Scrabble„.  Der Hauptunterschied ist, dass die Spielsteine bei Scrabble quadratisch sind und die Buchstaben schwarz auf weiß, bei „Logos“ sind die Spielsteine rund und die Buchstaben weiß auf schwarz.
Als Grissom und Sarah bei einem Verdächtigen den Kasten mit den Buchstaben durchsuchen, fragt der Verdächtige, was sie suchen. Sarah antwortet: „Ein Wort mit sechs Buchstaben.“ Grissom findet eine Waffe und sagt im Deutschen: „K-N-A-R-R-E?“ Im Original lautet sein Kommentar: „P-I-S-T-O-L?“ Die Synchronisation ist sehr geschickt gelöst, denn damit der Gag funktioniert, musste es ein Wort mit sechs Buchstaben sein (weil es sechs Buchstaben sind, die der Tote im Magen hat).

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Episode kommen zwei sehr gegensätzliche Fälle zusammen. Die Geschichte um den Wortlegewettberb ist eher etwas leichter, Grissom und Sarah machen Wortspiele (die Pointe war nicht beabsichtigt!) und einige der Teilnehmer an dem Wettbewerb werden als etwas schräg dargestellt. Die Geschichte um die Brandstiftung beginnt mit einem Drama und bleibt düster, vor allem nach dem Stück für Stück ans Licht kommt, was in der Familie alles los ist. Das Ende, das wieder einmal sehr unerwartet ist, lässt einen schlucken. Auch diese Episode gehört zu den Höhepunkten von „CSI“.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Quadruvium Club

Theme von Anders NorénHoch ↑