Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 117 von 200)

CSI: Miami 5.11 – Ein Netz voller Spinnen

Originaltitel: Backstabbers

Inhalt

Der Prozess gegen Sonya Barak wird begonnen (aus der Episode 5.09 „Miami in Gefahr“). Ihr Anwalt erreicht, dass sie auf Kaution in Höhe von 1 Million US$ freigelassen wird – und stirbt kurz darauf in einem Feuergefecht. Der Schütze ist schnell ermittelt, doch dann finden Natalia und Horatio heraus, dass nicht der Anwalt, sondern Sonya das Ziel war. Sonya ist mit dem Auto des Anwalts davongefahren. Das Auto wird kurz darauf gefunden, am Steuer sitzt ein Mann und ein weiterer liegt tot im Kofferraum. An diesem Fall ist einiges merkwürdig. Und der Umstand, dass ein Dokumentarfilmer im Labor unterwegs ist, macht die Sache nicht einfacher, im Gegenteil: Um ein besonders gutes Bild von einem Beweisstück zu kriegen, sprüht Ryan es mit extrem viel Luminol ein – und dadurch wird eine Blutspur vernichtet, die zum Täter geführt hätte. Doch dann taucht die Aufnahme einer Überwachungskamera auf, die nochmal ein ganz anderes Bild zeigt…

Zitat

„Da drängt sich eine Frage auf… wieso ihn erschießen?“
„Das ist eine gute Frage.“
Frank Tripp und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Die Terroristen, um die es in dieser Episode geht, gehören einer Terrorzelle an, die sich al-qadir nennt. Diese Terrorzelle gibt es nicht. „al-qadir“ bedeutet „der zu allem Fähige“ und ist einer der sprichwörtlichen 99 Namens Allahs. Vermutlich erschien den Autoren der Begriff „zu allem fähig“ für ihr Skript passend.
In der Geschichte wird – da es um Terrorismus geht – der „Patriot Act“ erwähnt. Der USA PATRIOT Act (Apronym für Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act of 2001; deutsch etwa: „Gesetz zur Stärkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren“) ist ein amerikanisches Bundesgesetz, das am 25. Oktober 2001 vom Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet wurde. Es war eine direkte Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und die wenig später erfolgten Milzbrand-Anschläge. Das Gesetz bringt eine Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte in größerem Maße mit sich, aber auch Auswirkungen für USA-Reisende, da die Anforderungen an Pässe erhöht wurden. Bei der Verabschiedung stand der Kongress unter großem Druck. John Ashcroft forderte eine Absegnung des USA PATRIOT Acts im Kongress in drei Tagen und drohte, dass jede Verschleppungstaktik den Terroristen helfen würde. Der Druck auf den Kongress kam aber nicht nur von außen, sondern auch aus dem Kongress selbst: Die Abgeordnete Lynn Woosley (D-Calif.) schrieb, „that Congress would have blood on its hands if there was another terrorist attack while we deliberated.“ („…, dass der Kongress Blut an seinen Händen haben würde, wenn es zu einem weiteren terroristischen Anschlag käme, während wir uns beraten.“). Am 26. Oktober 2001 konnte George W. Bush den USA PATRIOT Act unterschreiben – Ashcrofts 3-Tage-Frist wurde eingehalten.[1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die USA und die Terroristen… auch bei „CSI“ ist die allgemeine Paranoia angekommen. In der Folge, in der Sonya Barak verhaftet wurde, ging es um einen Sprengstoffanschlag auf ein Atomkraftwerk. So ein Anschlag wird immer mal wieder befürchtet. Der USA PATRIOT Act geht aber sehr weit und mittlerweile wissen wir ja, dass die NSA unter dem Deckmantel dieses Gesetzes Daten in rauen Mengen abgreift, speichert und so einen weiteren Schritt in Richtung Totalüberwachung unternommen hat. Bei „CSI“ kommt der negative Aspekt dieser Totalüberwachung leider nicht sehr häufig zum Tragen. Im Gegenteil, Kameraüberwachung und Telefonatslisten sind beliebte Mittel, um Täter in der Serie dingfest zu machen.

[1] Dieser Text stammt aus dem Wikipedia-Eintrag „USA PATRIOT Act„. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar, Autoren siehe hier.

C.S.I. 5.11: Meisterdetektive

Originaltitel: Who shot Sherlock?

Inhalt

Greg Sanders erhält einen Fall, mit dem er für den Außendienst geprüft werden soll. Der Fall hat es in sich, denn der Tote ist niemand anders als Sherlock Holmes. Nun ja, eigentlich heißt er Denny Kingsley, aber er spielt den größten Detektiv der Welt perfekt und hat sich im Keller seines Hauses sogar die Baker Street 221b nachgebaut. Hier liegt er mit einer Kugel im Kopf und die Waffe fehlt. Er war Mitglied einer Gemeinschaft, die die Sherlock-Holmes-Ära nachstellen und die sich einmal die Woche treffen. Doch das Treffen an diesem Tag sollte das Letzte sein und eine besondere Überraschung bringen. Greg findet eine Spritze – ganz wie das Original hat wohl auch Denny Kokain gespritzt. Doch die Dosis war viel zu hoch – Denny kann sich nicht die Spritze gesetzt und anschließend selbst erschossen haben. Außerdem fehlt immer noch die Waffe…
Warrick und Nick sind bei einem Verkehrsunfall, bei dem es einen Toten gegeben hat. Doch nichts ergibt einen Sinn: das Auto ist grundlos von der Straße abgekommen und die Verletzungen, die der Fahrer erlitten hat, können nicht die Todesursache sein. In der Tat findet Doktor Robbins gar keine Todesursache. Da aber auch keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen vorliegen, will Ecklie den Fall schließen…

Zitat

„Sagen Sie jetzt gleich: ‚Das Spiel beginnt‘?“
Greg Sanders fragt Gil Grissom nach einem Sherlock-Holmes-Zitat

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Hinter der Geschichte

Die Geschichte ist ganz um Sherlock Holmes herum aufgebaut, vom Setting bis zur Filmmusik, deren Hauptthema von einer Geige getragen wird. Der Schauspieler, der Denny Kingsley darstellt – Ted Rooney – kommt sogar der Beschreibung des literarischen Holmes sehr nahe. Der Meisterdetektiv erlebt gerade seine Wiederauferstehung in der BBC-Serie „Sherlock“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Fall von Greg ist in der Tat „Sherlock-würdig“ bis zum Schluss. Aber auch der Fall, den Warrick und Nick bearbeiten, hat es in sich.

CSI: NY 5.10 – Verstrahlt

Originaltitel: The Triangle

Inhalt

Merkwürdige Störungen in der Gegend um das Empire State Building führen dazu, dass sämtliche Handys, der Funk und der Radioempfang ausfallen. Außerdem bleibt ein Geldtransporter liegen und der Wächter im Fond stirbt. Die Todesursache ist überraschend: die Batterie seines Herzschrittmachers ist explodiert. Dazu muss das Opfer einer hohen Mikrowellenstrahlung ausgesetzt gewesen sein. Da nach dem Anschlag auf das World Trade Center viele Antennen vom Mobilfunktanbietern neu auf dem Empire State Building errichtet wurden, nehmen die Ermittler dort Messungen vor, finden allerdings nichts. Noch dazu, da der Geldtransporter zwar mit einem Trick geöffnet, aber kein Geld entwendet wurde. Es ergibt sich eine überraschende Wende, als das echte Ziel herauskommt: Jemand hat den Transport zum Liegen gebracht, um bei der nächsten Bank die Lieferung abzuholen…
Mac bekommt Ärger mit dem FBI. Im Fall Ann Steele (aus Episode 5.04: „Entpuppt“) ist ein Beweisstück aus der Asservatenkammer verschwunden, ein USB-Stick, auf dem Beweise abgespeichert sind, die einige hochgestellte Politiker in Bedrängnis bringen könnten…

Zitat

„Willst Du meine Frau werden?“
„Nein.“
 Danny Messer und Lindsay Monroe

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Hinter der Geschichte

Der Ringmagnet, der in der Folge als „Satansring“ bezeichnet wird, existiert so nicht, zumindest nicht in der Realität unter diesem Namen.

CSI: Miami 5.10 – Wahrheiten gibt es viele

Originaltitel: Come as you are

Inhalt

Bei einer Übung auf einem zivilen Schießplatz fällt hinter einer Zielscheibe ein Toter hervor. Doch er starb nicht durch Schüsse, er wurde während eines Kampfes mit dem Kopf gegen einen Bordstein geschleudert. Er war Anwerber beim US Marine Corps (USMC) und selbst Soldat gewesen. Er konnte nur überwältigt werden, weil er Ketamin im Blut hatte. Ryan forscht bei den Marines und findet heraus, dass der Tote einen Drohbrief erhalten hatte. Über DNS wird ein Soldat ausfindig gemacht, dessen Bruder im Irak getötet wurde. Der Soldat redet wirre Dinge darüber, dass er seinen Bruder umgebracht habe. Kurz darauf kommt JAG („Judge Advacat General’s Corp“, die interne Ermittlungsabteilung der Navy) und nimmt ihn wegen Mordes fest. Caine erreicht, dass sein Team den Tod des Bruders untersuchen darf. Alexx findet in der Brust des Toten ein Stück Metall, das offenbar bei der ersten Autopsie übersehen wurde. Die Kugel, die ihn getötet hat, muss etwas durchschlagen haben, bevor sie ihn traf. Damit kann nicht sein Bruder geschossen haben…

Zitat

„Der Krieg war vielleicht nur gestellt, aber der Tod ist real.“
Horatio Caine

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Hinter der Geschichte

Der ermordete Anwerber war mit dem „Bronze Star“ ausgezeichnet worden. Der Bronze Star (Bronze Star Medal) ist eine Auszeichnung der US-Streitkräfte, die für herausragende Leistungen im Kampfeinsatz oder besonders verdiente Pflichterfüllung verliehen wird. Ausgenommen sind fliegerische Einsätze, für diese wird das in etwa gleichrangige Distinguished Flying Cross verliehen. Die Medaille wurde 1944 das erste Mal vergeben und kann auch an Mitglieder alliierter Nationen verliehen werden, wenn diese an der Seite von US-Amerikanern kämpfen.
Soldaten kann der Bronze Star auch posthum verliehen werden, wenn sie ihn sich durch eine Tat verdienen, während deren Ausführung sie ums Leben kommen.
Auf der Rückseite zeigt der Bronze Star den Schriftzug HEROIC OR MERITORIOUS ACHIEVEMENT sowie den Namen des Ausgezeichneten.
Zur Unterscheidung, ob der Bronze Star für Tapferkeit in einem Kampfeinsatz oder für besondere Pflichterfüllung ohne Zusammenhang mit einem Kampfeinsatz verliehen wurde, dient das sogenannte Combat Distinguishing Device, auch kurz Combat V genannt, ein kleines bronzenes V, das auf dem Ordensband getragen wird.
Ergänzend kann der Bronze Star neben dem Combat V auch mit Eichenlaub bei der Army und Air Force verliehen werden. Bei der Navy, den Marines und der Küstenwache wird ein 5/16 inch star, ein silberner oder goldener Stern. Die Farbe des Sterns führt gelegentlich zur Verwechslung mit dem Silver Star.
Der Bronze Star ist die höchste militärische Auszeichnung der Vereinigten Staaten, die direkt von Divisionskommandeuren und Kommandeuren in vergleichbarer Position verliehen werden kann. Alle höheren Auszeichnungen bedürfen der Verleihung durch den Minister der jeweiligen Teilstreitkraft (zum Beispiel der Silver Star oder das Distinguished Service Cross). [1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Interessant, interessant… als ich den obigen Text geschrieben habe, habe ich mich mehrfach korrigiert, und zwar in dem Satz „Über DNS wird ein Soldat ausfindig gemacht, dessen Bruder im Irak getötet wurde.“ Beinahe reflexartig habe ich als erste Version „…dessen Bruder im Irak gefallen ist.“ geschrieben, dann „…dessen Bruder im Irak ums Leben gekommen ist.“ Erst dann wurde mir bewusst, wie sehr offenbar die verharmlosende Sprache, die im Zusammenhang mit Krieg gern verwendet wird, auch bei mir schon ins Denken eingesickert ist. Auch diese Episode – bei allen kritischen Untertönen, die es auch gibt, gerade wenn es um die Anwerbung von Rekruten mit übertriebenen Versprechungen geht – glorifiziert das Militär und den Krieg im Irak. Ich persönlich habe mich vor langer Zeit gegen den Kriegsdienst entschieden und Wehrersatzdienst abgeleistet. Ich bereue diese Entscheidung nicht, im Gegenteil: Wenn ich die Kriege von heute betrachte, wie sie geführt werden und mit welch verlogenen Argumenten man sie befürwortet, wird meine damalige Entscheidung mit fortschreitender Zeit immer richtiger.

[1] Dieser Text stammt aus dem Wikipedia-Eintrag „Bronze Star„. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar, Autoren siehe hier.

C.S.I. 5.10: Ein grausiger Fund

Originaltitel: No Humans Involved

Inhalt

Die Ermittler sind am Tatort einer Schießerei, als Greg in der Umgebung eine zweite Leiche findet – ein Kind, das jemand in einen Müllcontainer gesteckt hat. Während die Spurensicherung noch sucht, gibt es eine weitere Schießerei und einen weiteren Toten. Das Kind aus dem Müllcontainer ist verhungert und wurde misshandelt. In Verdacht gerät die Pflegemutter, doch es sieht so aus, als habe die leibliche Mutter ihn und seine beiden Brüder schon vor einem halben Jahr abgeholt. Doch wo ist sie? Und wo sind die zwei anderen Kinder?
Im Gefängnis hat es einen Ausnahmezustand gegeben, an dessen Ende ein Mann mit eingeschlagenem Schädel auf der Intensivstation landet. Doch der Mann ist nicht mehr zu retten: Er ist hirntot. Warrick und Nick untersuchen, ob es sich um einen Fall von Polizeibrutalität handelt. Da gibt es eine Wendung: Der Vater, der Aufgrund des Namen des Opfers ermittelt wird, behauptet, der Mann im Krankenhaus sei nicht sein Sohn. Tatsächlich stimmt das Bild in der Polizeiakte und die Fingerabdrücke nicht überein. Offenbar wurde der Mann aufgrund einer Namensähnlichkeit falsch verhaftet. Doch unter dem Toten hat man eine Waffe gefunden, die bei der Leibesvisitation offenbar nicht gefunden wurde…

Zitat

„Solche Kinder sieht man sonst nur auf Bildern der Welthungerhilfe.“
Greg

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Hinter der Geschichte

Der Hirntod ist eine in der Medizin verwendete Todesdefinition, die 1968 im Zusammenhang mit der Entwicklung der Intensiv- und Transplantationsmedizin eingeführt wurde. Der Begriff bezeichnet das irreversible Ende aller Hirnfunktionen aufgrund von weiträumig abgestorbenen Nervenzellen. Der Hirntod wird als sicheres inneres Todeszeichen angesehen und in Deutschland nach den vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer gemäß den Anforderungen des Transplantationsgesetzes festgelegten Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes diagnostiziert. Nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik und festgestelltem Hirntod wird ein Totenschein für den intensivmedizinisch behandelten Patienten ausgestellt. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind. Mehr zum Thema „Hirntod“ gibt es im entsprechenden Artikel der Wikipedia.[1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Arzt, der das Opfer aus dem Gefängnisfall behandelt, möchte den vermeintlichen Vater zu einer Organspende überreden. Mehr zum Thema „Organspende“ gibt es hier: http://www.organspende-info.de/
Schade finde ich, dass der Fall irgendwann nur noch um die Aufklärung geht, wir aber nicht erfahren, wer das Opfer wirklich ist.

[1] Dieser Absatz stammt aus dem Artikel „Hirntod“ der Wikipedia. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Autoren siehe hier.

CSI: NY 5.09 – Autofriedhof

Originaltitel: The Box

Inhalt

Danny Messer redet über Änderungen im Leben und Zukunftsangst und erzählt, warum ihn das gerade beschäftigt: Der aktuelle Fall, an dem er mit Mac Taylor arbeitet, findet seinen Anfang auf einem Schrottplatz. In einem Auto, das gerade von der Schrottpresse verarbeitet wurde, findet sich eine stark verweste weibliche Leiche. Das Auto war gestohlen worden und die Frau schon mindestens mehrere Wochen tot. Sie hat einen Schlag auf den Kopf bekommen, außerdem hat ihr jemand eine scharfe Klinge in den Rücken gerammt. Danny kann ihr Gesicht mit dem Computer rekonstruieren, doch niemand vermisst sie. Die Spuren zeigen an, dass sie schwanger war. Mehr noch: Ihr ungeborenes Kind wurde nach ihrem Tod aus dem Körper herausgeschnitten.
Der Zufall hilft den Ermittlern weiter: Lindsay erkennt das rekonstruierte Bild wieder, weil sie in der gleichen Arztpraxis war. Sogar der Grund war der Gleiche, denn Lindsay ist ebenfalls schwanger. Das bringt Danny zum Nachdenken…

Zitat

„LARP – Live-Action Role Playing. Sie verkleiden sich als Videospielfiguren und gehen sich gegenseitig an die Gurgel.“
Don Flack zeigt erschreckende Ahnungslosigkeit darüber, was LARP ist.

Medien

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Hinter der Geschichte

Don Flacks Beschreibung von LARP in einem Satz ist mehr als oberflächlich. Eigentlich ist sie nachgerade falsch, denn LARP hat nicht notwendigerweise was mit Videospielen zu tun. Etwas mehr Informationen liefert beispielsweise die Wikipedia hier.
Anna Belknap, die Darstellerin von Lindsay Monroe, war zum Zeitpunkt der 5. Staffel von „CSI: NY“ (2008 / 2009) wirklich schwanger, daher wurde die Gelegenheit genutzt, die Schwangerschaft in ihre Rolle zu schreiben. Ihr Sohn George wurde am 6. Februar 2009 geboren. Sie hat außerdem eine Tochter, Olive, die am 14. Januar 2007 auf die Welt kam.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Mit dieser Geschichte beginnt die Reihe von Lindsays Schwangerschaft und damit die Aufarbeitung ihrer Beziehung zu Danny.

CSI: Miami 5.09 – Miami in Gefahr

Originaltitel: Going, going, gone

Inhalt

Für einen guten Zweck werden bei einer Party der reichsten Menschen Miamis Frauen für einen Tag versteigert. Ein Mann ersteigert zwei Frauen und zieht sich vor dem Schäferstündchen kurz zurück, um eine Viagra einzunehmen. Als er wieder ins Zimmer kommt, ist eine der beiden Frauen tot – erstochen mit einem Brieföffner -, die andere verschwunden. Doch sie wurde nicht entführt, sie behauptet, einfach gegangen zu sein, als das Mordopfer – Rebecca Roth – noch lebte. Über einen verschwundenen Ring wird ihr Ex-Verlobter ausfindig gemacht. Laut seiner Aussage traf sich Rebecca auf der Party mit einem anderen Mann. Dieser Mann ist Detective Jake Berkeley (aus den Episoden 5.02 „Um die Ecke“ und 5.04 „Nie wieder im Rampenlicht“) – die Tote sollte sich undercover an den Veranstalter der Auktion ranmachen. Als die Ermittler weiterforschen, kommt sogar die Homeland Security ins Spiel. Denn hinter all dem steckt noch mehr…

Zitat

„Calleigh, Du weißt doch, wie sowas läuft. Bei so einer Sache hast Du nur einen Versuch!“
„Ja, und Du hast es verbockt!“
Jake Berkeley und Calleigh Duquesne

Medien

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Hinter der Geschichte

Jake Berkeley wird noch ein paar Mal bei „CSI: Miami“ vorbeischauen, bis zur Staffel 8.
Der deutsche Titel ist – bei allem Respekt – schlicht dämlich. Während der Originaltitel „Going, going, gone“ ungefähr dem entspricht, was auf Deutsch bei Auktionen „Zum Ersten, zum Zweiten, verkauft“ ist, klingt der deutsche wie eine reißerische Schlagzeile und gibt zudem vorzeitig Preis, was die Episode selbst ganz langsam und subtil aufbaut.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Frauen werden für einen Tag versteigert, und das für einen guten Zweck. Und tausende von Dollars werden rausgehauen. Und wenn’s für einen guten Zweck ist, braucht man es nicht „Prostitution“ zu nennen. Reiche Menschen und ihre Probleme…
Die „Homeland Security“ wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2011 gegründet. Sie steht stark in der Kritik, unter anderem, weil sie dafür verantwortlich ist, die Terrorwarnstufen auszurufen, für die es aber keine objektiven Kriterien gibt. Mit anderen Worten, die Organisation kann nach Lust und Laune entscheiden, ob eine mögliche Bedrohung existiert und wenn ja, ob sie gelb, orange oder rot eingestuft wird.

C.S.I. 5.09: Hexenjagd

Originaltitel: Mea Culpa

Inhalt

Gil Grissom sagt vor Gericht aus – wie schon so häufig. Doch diesmal ist etwas anders: Auf einem Streichholzbriefchen ist ein Fingerabdruck sichtbar, der zuvor nicht sichtbar war. Und das zweite Problem ist: der Fingerabdruck stammt nicht vom Täter. Als Grissom den Fall neu durchsieht, stellt er fest, dass einige Beweise nicht überprüft wurden, da der Staatsanwalt der Meinung war, den Richtigen zu haben. Ecklie ordnet daraufhin eine Untersuchung an. Offenbar hat Ecklie Grissom auf dem Kieker…
Im Labor läst sich ein Schuss aus einer automatischen Waffe. Der Labortechniker stellt fest, dass die Waffe manipuliert wurde, sie kann unkontrolliert schießen, wenn man sie nur anfasst. Tatsächlich gibt es auch einen Toten, der sich offenbar selbst ins Bein geschossen hat. Die Frage, die Greg und Sarah zu klären haben, ist: Hat er die Waffe selbst manipuliert oder bereits manipuliert gekauft? Und wenn er sie selbst manipuliert hat: Wofür?

Zitat

„Ich höre, wir haben einen Problem.“
„Der Mittlere Osten hat ein Problem.“
Ecklie und Grissom

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Hinter der Geschichte

Der Name des Toten aus Sarahs und Gregs Fall ist am Anfang unbekannt. Doktor Robbins nennt ihn daher „John Doe“. „John Doe“ ist ein amerikanischer Allerweltsname wie im Deutschen beispielsweise „Lieschen Müller“.
Die Darstellerin der Ex-Frau des Verdächtigen aus Grissoms Fall ist Nana Visitor. In der Serie „STAR TREK Deep Space Nine“ hat sie die Bajoranerin Kira Nerys dargestellt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Episode verwendet Nick Stokes ein Verfahren, um an Fingerabdrücke eines Verdächtigen zu kommen, das umstritten ist, vor allem, da Ermittler in Deutschland begonnen haben, das nachzumachen: Er sucht einen so genannten „öffentlich zugänglichen“ Gegenstand aus dem Müll und nimmt Abdrücke von dort. Gleiches hat man in anderen Episoden schon gesehen, etwa wenn die Ermittler einen Becher analysierten, aus dem ein Verdächtiger beim Verhör getrunken hatte. Das Problem ist: Mag so ein Verfahren in den USA gültig sein, in Deutschland ist es hochgradig umstritten. Das ist offenbar die deutsche Version des „CSI-Effekts“.
In dieser Folge wird Grissoms Team durch Conrad Ecklie aufgelöst. Für das Team ein Tiefpunkt, das auch den Zuschauer etwas frustriert zurücklässt.

CSI: NY 5.08 – Mac ist tot

Originaltitel: My Name is Mac Taylor

Inhalt

Zwei Tote kurz hintereinander – beide tragen den Namen Mac Taylor. Das kann kein Zufall sein. Und Mac Taylor vom CSI hat Besuch von einem Unbekannten bekommen, der seine Sachen durchsucht hat. Darunter war natürlich Macs Ausweis. Das kann nur eins bedeuten: Der Täter wollte sich vergewissern, den richtigen Mann zu haben. Wie die Ermittler herausfinden, ging es aber nicht um den Ausweis, sondern um den Wagenschlüssel. Der Täter sucht nach einem bestimmten Auto.
Über Spuren, die der Täter an dem Pool hinterlassen hat, findet Sheldon einen Ort bei der Brooklyn Bridge heraus. Wie es aussieht, hat der Täter jemanden bei einem Unfall verloren und sinnt jetzt auf Rache…
Während des Falls lernt Mac Deputy Inspector Gillian Whitford kennen, die neu ins Department kommt…

Zitat

„Wir würden sehr gern den Namen des Officers wissen, der unseren Frust verstehen kann!“
„Detective, nicht Officer… Mac Taylor!“
Einer der in Schutzhaft genommenen Mac Taylors will seinem Frust Luft machen

Medien

Die komplette Staffel 5 von „CSI: NY“ gibt es unter anderem hier:



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Hinter der Geschichte

Diese Folge ist die 100. Episode von „CSI: NY“!
Interessanterweise sind die meisten Menschen in New York, die „Mac Taylor“ heißen, Frauen. Der Vorname „Mackenzie“ – abgekürzt „Mac“ – hat sehr an Popularität gewonnen.
Der Synchronsprecher des Reporters Mac(kinley) Taylor ist Florian Halm. In der Serie „CSI: Miami“ ist er die deutsche Stimme von Erik Delko.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Idee mit dem Mordopfernamen, der zufällig mit dem Ermittler Mac Taylor übereinstimmt, ist sehr originell und die Geschichte gut geschrieben. Ein wenig kann man allerdings ahnen, wer der Täter ist, da es sich mal wieder um den Verdächtigen mit den schlechtesten Manieren handelt. Aber ansonsten ist die Folge gut.

550 Beiträge – so schnell kann’s gehen!

Im Hintergrund von „Erlebnis Europa“ sind noch große Umbauarbeiten im Gange. Unter anderem haben wir heute sämtliche Beiträge der bisher aufgesplitterten Unterblogs auf diesem hier zusammengefasst. Somit kommen wir für „Erlebnis Europa“ damit auf stolze 550 Beiträge. Die Umbauarbeiten gehen weiter, aber großartig werden die Änderungen nicht mehr sein. Vielleicht bemerkt sie aber doch der eine oder andere…

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