Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Autor: Thorsten Reimnitz (Seite 109 von 200)

„Spook Me!“ – Das Europa-Park-Musical – Eine Rezension

(c) Europa-Park

(c) Europa-Park

„Theaterstücke mit Gesang“, oder neudeutsch „Musicals“ gibt es schon einige Zeit auch im Europa-Park. Allerdings waren diese zunächst eher für Kinder konzipiert und orientierten sich an bekannten Werken der Literatur, wie etwa „Pinocchio“, „Die Schöne und das Biest“ oder „Die kleine Meerjungfrau“. Schließlich aber hielten Musicalvorführungen Einzug im „Globe Theater“, wobei hier auch auf bestehende Werke zurückgegriffen wurde und die Handlung eher einfach war, sei es, dass eine einsame Frau aus ihrem Haus auszieht und von den Menschen, die ihr beim Umzug helfen, aufgemuntert wird („An English Love“ mit Liedern der Beatles) oder dass sich Menschen auf dem Bahnhof begegnen und sich die unterschiedlichsten Geschichten abspielen („Waterloo“ und „Waterloo Reloaded„). In der Weihnachtssaison gab es da schon Ansätze für mehr, aber auch hier orientierte man sich an bekannten Werken wie zum Beispiel Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“ und verwendete ebenso bekannte Lieder. 2013 kam im Kinder-Musical-Theater dann mit „Der Gunkel“ eine Eigenproduktion des Europa-Park heraus. Aber Thomas Mack, Sohn von Parkchef Roland Mack, wollte schon länger eine große Musicalproduktion angehen. Diese Idee besprach er mit Hendrik Schwarzer, der die musikalische Untermalung des Europa-Park komponiert hat. Der wiederum holte den Texter Jan Lepold ins Boot. Lepold ließ sich vom Park selbst direkt inspirieren und entwickelte eine Geschichte um eine der ältesten und sicherlich kultigsten Attraktionen: das Geisterschloss im Italienischen Themenbereich. Ende September 2014 hatte das Musical „Spook Me!“ schließlich Premiere – passenderweise im „Teatro dell’Arte“.

Die Geschichte dreht sich um die Geister, die im Geisterschloss spuken. Ihr Herrscher ist der Geisterkönig Borbar, der seine Aufgabe, nämlich die Besucher des Geisterschlosses auf das Grusligste zu unterhalten, sehr ernst nimmt. Im Gegensatz dazu träumt Borbars Sohn Tao von der Welt der Menschen außerhalb des Schlosses. Er hat nämlich vor einiger Zeit ein Tagebuch gefunden, das eine Besucherin mit Namen Lily im Schloss verloren hat. Über das Buch erfährt er von der Welt „da draußen“ und will sie unbedingt kennenlernen. Borbar nimmt die Sehnsüchte seines Sohnes nicht ernst und das ruft die finstere Geisterfürstin Isperia auf den Plan. Sie schürt die Sehnsucht von Tao noch weiter und behauptet, er könne ganz einfach nach draußen gehen und mit den Menschen sprechen, was dazu führt, dass er das Schloss verlässt. Doch sein Weggang bricht Borbar das Herz, und das ist ganz in Isperias Sinn: Borbar fällt in einen tiefen Schlaf und wird vergehen. Wenn er nicht mehr ist, will Isperia sich selbst zur Herrscherin des Geisterschlosses aufschwingen und die Besucher nicht Grusel, sondern blanken Terror erleben lassen. Und auch Tao hat Probleme: Im Gegensatz zu dem, was Isperia behauptet hat, fürchten sich die Menschen vor ihm und wollen ihn einfangen…

Die Geschichte wird mit viel Gefühl und imposanter Musik erzählt. Hendrik Schwarzer versteht es wirklich, Stimmungen durch Melodien zu transportieren. Wenn es groß und imposant wird, spielen Bläser und Pauken laut in die Szene, wenn eher leise Töne gefragt sind, hört man Geigen, ein Klavier oder Flöten. Fantasievoll wird die Geschichte von den Texten von Jan Lepold erzählt. Sehr schön ist dabei, wie die Attraktion, um die es geht, nämlich das Geisterschloss, in die Erzählung eingebaut wird. Fans wird es begeistern, dass König Borbar tatsächlich Wort für Wort der Begrüßung spricht, die man in der „Fahrstuhlszene“ im Geisterschloss zu hören bekommt, oder dass selbst der Ritter, dem man unmittelbar nach dem Fahrstuhl begegnet und der unter seinem Visier einen Totenschädel offenbart, als Lakai mit in der Handlung dabei ist.

Getragen wird die Handlung von einem starken Ensemble. König Borbar wird dargestellt von Steffen Friedrich, der klassischen Gesang an der Musikhochschule in Dresden studiert hat und in unterschiedlichsten Opern, Operetten und Musicals auf Bühnen in ganz Deutschland zu sehen war, darunter Stücke wie „Les Misérables“, „Cats“ oder „Das Phantom der Oper“. Seine Gegenspielerin Isperia wird gesungen und gespielt von Anne Schilling, die zuvor unter anderem bei Cirque du Soleil und verschiedenen Dinnershows aufgetreten und auch schon im Europa-Park zu sehen war. Prinz Taos Darsteller ist Nicolas Boris Chrstahl, der Bühnenunterricht in Frankfurt am Main erhielt und ebenfalls schon in den unterschiedlichsten Musicalproduktionen zu sehen war. Zu Ornella de Santis, die Lily spielt, braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, wenn es um den Europa-Park geht, denn dort ist sie schon lange bekannt: Einer musikalischen Familie entstammend studierte sie an der Mannheimer Popakademie und war bereits Darstellerin in verschiedenen Musicalproduktionen im Europa-Park, sowohl im Kinder-Musical-Theater, als auch im „Globe“. Außerdem hat sie an der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest „Unser Song für Baku“ teilgenommen und kam bis ins Finale.

Insgesamt ist es eine hochkarätige Produktion. Während der Halloween-Saison gab es täglich bis zu zwei Vorstellungen, die auch sehr gut besucht waren. Es wurden auch Stimmen laut, dass man auch mehr Vorstellungen pro Tag hätte ansetzen können. Vielleicht ist das eine Idee für die nächste Saison. Egal wie, es bleibt zu hoffen, dass dieses erste Europa-Park-Musical nächstes Jahr zu Halloween nochmals aufgeführt wird. Denn wer es diese Saison verpasst hat, der hat wirklich was verpasst. Natürlich gibt es die Aufführung als CD zum Nachhören, aber am Besten wirkt natürlich das Gesamtbild, die Darsteller, die Kulissen, die Kostüme und das Musical live vorgetragen von seinen Darstellern.

Als Fazit kann ich nur einen Einwohner von Rust wiedergeben, der einmal sagte: „Was die Familie Mack macht, das machen sie richtig!“ Und damit hat er nicht nur gemeint, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden, sondern dass man nichts macht unter dem Aspekt „ist ja ’nur‘ für einen Freizeitpark gedacht, da braucht man sich nicht so ins Zeug zu legen“. Man macht es eben richtig. „Spook Me!“ ist ein weiterer Beleg dafür.

Die CD zum Musical gibt es im Online-Shop des Europa-Park und im „kleinen Horrorladen“ im Italienischen Themenbereich.

C.S.I. 6.05: Blutiges Gras

Originaltitel: Gum Drops

Inhalt

Nick Stokes, Sarah Sidle, Warrick Brown und Greg Sanderson sind außerhalb von Vegas im Haus einer Musterfamilie, den McBrides, wo offensichtlich ein Verbrechen geschehen ist. Im Haus sind mehrere große Blutlachen und blutige Schuhabdrücke, die Familie selbst aber ist verschwunden. Sämtliche Handys und Geldbeutel sind zurückgeblieben. Das Bild der „Musterfamilie“ beginnt zu bröckeln, als Sarah im Keller eine Hanfplantage entdeckt. Der Vater hat mit Marihuana gedealt und es unter anderem einem Arzt im Ort verkauft. Ein Freund des Sohnes wird mit Hanfpflanzen im Kofferraum erwischt, schweigt aber. Dann fällt Nick etwas auf: Das Mädchen der Familie ist auf fast allen Bildern mit einem Kaugummi im Mund zu sehen. Und am Tatort, in einem Auto und verschiedenen anderen Orten werden Kaugummistückchen gefunden. Wie eine gelegte Spur…

Zitat

„Ich fand goldene Sterne immer toll.“
„Und heute nicht mehr?“
Sarah und Greg

Medien 

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Hinter der Geschichte

Interessanterweise sieht man in manchen Aufnahmen von Las Vegas in der Serie immer noch die Reklametafel vom „Mirage“ Hotel mit dem Bild von Siegfried und Roy. Der Unfall von Roy, der die Auftritte der beiden im Mirage beendete, war jedoch schon 2003.
Der Synchronsprecher des Sheriffs in dieser Episode ist Helmut Gauß. In „CSI: Miami“ spricht er Frank Tripp.
Das Mädchen der Familie ist ein Fan der Jugendbuchreihe „Nancy Drew“ und hat alle deren Bücher im Regal stehen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Erzählstil dieser Folge ist recht interessant: Die Tochter der McBrides kommentiert den Fortschritt der Ermittlungen mit flüsternder Stimme. Am Ende der Folge erfahren wir, warum.

Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus!

In der Sekunde, da dieser Beitrag auf dem Blog erscheint, ist unser Wettbewerb um drei Softwarelizenzen des Programms „ProDrenalin“ zu Ende gegangen. Sollten jetzt noch Mails auf unserer Gewinnspiel-Adresse eingehen, werden diese umgehend gelöscht. Einsendeschluss ist Einsendeschluss und es wäre unfair denjenigen Mitspielern gegenüber, die uns rechtzeitig geschrieben haben.

Im Verlauf der nächsten Woche werden wir die Gewinner ermitteln und mit ihnen Kontakt aufnehmen. Weiteres folgt dann in einem neuen Beitrag.

Auf jeden Fall schon mal danke für die  zahlreiche Teilnahme!

CSI: NY 6.04 – Das DNS-Phantom

Originaltitel: Dead Reckoning

Inhalt

Don Flack und Mac Taylor sind am Tatort eines Mordes.  Die Ehefrau des Opfers gesteht die Tat. Trotzdem werden routinemäßig Untersuchungen durchgeführt. Dabei stellt das Labor fest, dass sich auf der Tatwaffe die DNS einer zweiten Frau befindet. Die Verdächtige besteht aber darauf, allein mit ihrem Mann gewesen zu sein. Als Hawkes die DNS durch die Datenbank jagt, stellt sich heraus, dass diese in 21 offenen Fällen aus drei Bundesstaaten gefunden wurde. Zwischen den Fällen gibt es sonst keine Gemeinsamkeit. Also stürzt sich das Team auf den letzten Mord und findet heraus, dass das Opfer ein Doppelleben führte. Er war mit zwei Frauen verheiratet. Die Ermittler machen die zweite Frau ausfindig, doch ihre DNS stimmt nicht mit der aus dem Apartment und den 21 offenen Fällen überein. Es gibt also noch eine Täterin. Irgendwie hat die Presse mittlerweile Wind von der Sache bekommen und das Team gerät unter enormen Druck…
Unter Druck gerät auch Danny Messer. Er hat keine großen Fortschritte bei seiner Rehabilitation gemacht und Hawkes wirft ihm vor, nicht genug zu kämpfen…

Zitat

„Kevin Carters Geliebte hat offenbar jede Menge kriminelle Energie.“
Mac Taylor über die 21 nicht aufgeklärten Fälle

Medien

Die komplette Staffel 6 von „CSI: NY“ gibt es unter anderem hier:



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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „Dead Reckoning“ spielt auf den Film „Späte Sühne“ mit Humphrey Bogart an.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichte wurde inspiriert von der Geschichte des so genannten „Heilbronner Phantoms„. Dabei wurde die DNS einer unbekannten Frau an insgesamt 40 Tatorten in Deutschland, Österreich und Frankreich „gefunden“. Es stellte sich dann heraus, dass die Wattestäbchen zur Probennahme bei der Herstellung verunreinigt waren. Peinliches Detail: Die verunreinigten Wattestäbchen wurden auch bei den Ermittlungen zu den Morden verwendet, die später der NSU zugerechnet wurden. Durch die Jagd auf ein Phantom wurde dazu beigetragen, dass der wahre Hintergrund dieser Morde verschleiert blieb.

CSI: Miami 6.04 – Im Schatten von Tim Speedle

Originaltitel: Bang, Bang, your Debt

Inhalt

Am Strand brennt ein Auto aus und es gibt zwei Opfer: Jessica Taylor ist tot, ihr Freund Brendon Fox wird schwer verletzt. Während der Untersuchungen sieht Eric Delko am Strand jemanden stehen: Tim Speedle, der ehemalige Kollege vom CSI. Doch das ist unmöglich, Speedle wurde drei Jahre zuvor im Einsatz getötet (in Episode 3.1: „Der verlorene Sohn„). Als die Untersuchung der Leiche ergibt, dass die junge Frau an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben ist, der Freund aber wesentlich weniger Kohlenmonoxid im Blut hat, stellt sich die Frage, was da am Strand passiert ist. Caine schickt Delko zum Nachforschen wieder an den Tatort und dort trifft er wieder auf Speedle. Diesmal spricht er sogar mit Eric und gibt ihm einen Tipp, was übersehen wurde: ein Schlauch, den jemand vom Tatort entfernt und ein Stück weg entsorgt hat. Der Schlauch wurde dazu verwendet, Autoabgase ins Wageninnere zu leiten. Es sieht erstmal nach einem Selbstmord aus, doch an dem Schlauch sind fremde Fingerabdrücke…
Die Merkwürdigkeiten um Tim Speedle gehen weiter: In Erics Auto findet sich Speedles Kreditkarte. Ein Anruf bei der Bank ergibt, dass jemand auf Tims Konto zugreift…

Zitat

„Was ist das erste, das man in diesem Job lernt?“
„Die Stechkarte frisieren!“
Tim Speedle und Eric Delko

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher des Kredithais ist Timmo Niesner. In der „Herr der Ringe“-Trilogie und im ersten Teil der „Hobbit“-Trilogie hat er Elijah Wood in der Rolle als Frodo Beutlin gesprochen.
Wie kam es zur Rückkehr von Tim Speedle, obwohl der tot ist? Die Schauspielverträge bei den „CSI“-Serien beinhalten eine Klausel, dass man auch nach dem Ausscheiden aus der Serie für eine Folge pro Staffel als Gastdarsteller verpflichtet werden kann. Die Autoren wollen sich damit die Möglichkeit offenhalten, die Geschichte einer Figur weiterzuerzählen. Bei der Original-„CSI“-Serie wird das beispielsweise in den späteren Staffeln mit Gil Grissom gemacht. Die einzige Möglichkeit, dieser Klausel zu entgehen, ist darauf zu bestehen, dass die Figur in der Serie getötet wird. Rory Cochrane, der Darsteller von Tim Speedle, wollte das ebenfalls. Nur: Damit ist die Klausel nicht aufgehoben, es ist nur sehr unwahrscheinlich, dass das Studio sie in Anspruch nimmt (immerhin ist die Figur, die man in der Serie verkörpert hat, tot). In dem Fall war das aber so. Rory Cochrane sagte in einem Interview, dass er sehr überrascht gewesen sei, als ihm mitgeteilt wurde, dass er nochmal in einer Folge mitspielen sollte.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Rückkehr von Tim Speedle wird gut erzählt und ist in einen glaubwürdigen Fall eingebettet. Sogar eine wissenschaftliche Erklärung, warum Eric Tim sieht, wird am Schluss geliefert. Ganz so wie es sich für „CSI“ gehört.

C.S.I. 6.04: Todesjünger

Originaltitel: Shooting Stars

Inhalt

Ein Ehepaar erwacht mitten in der Nacht, weil ihr Hund bellt. Zunächst denken sie, der Hund bellt wegen einem Tier, doch dann hören sie Geräusche im Haus. Der Mann will den Einbrecher stellen, doch es ist eine ganze Gruppe von Menschen, die recht verwahrlost aussehen. Als sie flüchten, lassen sie die Leiche eines Mannes zurück, der regelrecht zu Tode geprügelt wurde. Grissom und Catherine folgen den Spuren der Gruppe. Zuerst stoßen sie auf ein ausgebranntes Autowrack, dann auf einen alten Militärbunker. In diesem Bunker finden die die Menschen, die den Einbruch verübt haben, insgesamt elf – und alle tot. Wandzeichnungen legen nahe, dass es sich um eine Sekte handelt, deren Mitglieder kollektiv Selbstmord begangen haben. Catherine beobachtet in der Nähe des Bunkers ein paar kreisende Aasvögel. Dort finden sie ein abgestelltes Auto und eine weitere Leiche, offenbar der Sektenführer. Aber trotzdem: Ein Lagerplatz im Bunker ist leer, es fehlt also jemand. Und was ist genau passiert in dieser Nacht?

Zitat

„Also Leiche abladen und den Kühlschrank plündern.“
„Vielleicht hatten sie regelrecht ‚Mordshunger‘.“
Jim Brass und Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Grissom beobachtet am Anfang der Episode einen Meteoritenschauer. Es handelt sich dabei um die Orioniden, einen Meteorstrom, der aus Material des Hallley’schen Kometen besteht. Die Erde kreuzt den Strom regelmäßig, so dass es immer im Oktober vermehrt Meteoritenschauer gibt. Die Erstausstrahlung der Folge war dann tatsächlich im Oktober.

CSI: NY 6.03 – Der Kompass-Mörder

Originaltitel: LAT 40° 47′ N/Long 73° 58′W

Inhalt

Auf Ellis Island wird ein Mann erhängt aufgefunden. Don Flack berichtet, dass dessen Frau noch um 8.00 Uhr mit ihm telefoniert und gemerkt hätte, dass etwas nicht stimmt. Doch das kann nicht sein, der Mann muss um 3.00 Uhr Nachts gestorben sein. In der Tasche des Opfers findet Mac einen Kompass mit einer Inschrift, die weggekratzt wurde. An das Hemd ist ein vermeintlicher Abschiedsbrief gehängt, aber die Schrift passt nicht zum Opfer. Lindsay findet heraus, dass das Briefpapier – und vermutlich auch der benutzte Stift – schon 40 Jahre alt sind. Dann bekommt die Polizei einen Brief, darin befindet sich ein weiterer Kompass. Offenbar ein Hinweis auf eine neue Leiche…
Am Tatort trifft Mac Haylen Becall, die schon einmal dem Kriminallabor geholfen hat (in Folge 6.01 „Zersplittert“). Sie will unbedingt zum CSI und hat ein Stipendium vorzuweisen. Mac könnte sie also einstellen, ohne dass sie den Etat des Labors belastet…

Zitat

„Ich möchte durch den Central Park rennen, mit unserer Tochter auf den Schultern.“
Danny Messer erklärt Lindsay, warum er so hart trainiert, um aus dem Rollstuhl zu kommen.

Medien

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Hinter der Geschichte

Ellis Island ist eine Insel im Hudson River. Sie wurde unter anderem als zentrale Sammelstelle für Einwanderer genutzt.
Ironischerweise weist Mac sein Team an, in Doppelschichten zu arbeiten, „bevor die Presse einen ‚Kompass-Killer‘ erfindet“. Genau das ist aber der deutsche Titel der Episode. Der Originaltitel ist eine Ortsangabe in Längen- und Breitengrade.

Achtung, Spoiler!
Die Längen- und Breitengrade des Originaltitels bezeichnen eine Stelle im Central Park in New York, südlich des Jacqueline-Kennedy-Onassis-Reservoir.

CSI: Miami 6.03 – Vor der Mauer auf der Lauer

Originaltitel: Inside Out

Inhalt

Horatio Caine und Frank Tripp sind eigentlich wegen Kyle Harmon beim Gericht, wo dessen Vorverhandlung stattfindet. Gleichzeitig findet die Vorverhandlung für drei Gewaltverbrecher statt. Einer von denen, Julio Rentoria, bietet vor laufenden Kameras zwei Millionen Dollar, wenn man ihn befreit. Horatio riecht Ärger und überredet Frank Tripp, im Bus mitzufahren. Tatsächlich wird der Bus von einem Pickup gerammt und die Gefangenen können sich befreien. Der Fahrer ist tot, Tripp verletzt. Julio schlägt ihn zusammen und stiehlt seine Waffe. Frank nimmt sich die vom Fahrer, stolpert nach draußen und glaubt, einen Mann mit Waffe zu sehen. Er drückt ab – und eine Frau fällt zu Boden. Zum Glück für Frank stellt das Labor fest, dass die Frau von jemand anderem erschossen wurde…
Der Fall bekommt besondere Brisanz, als sich herausstellt, dass Ryan Wolfe als Sachverständiger für die Verteidigung eines Flüchtigen arbeitet und Natalias Beweise anzweifelt – wegen einem Termin, den er arrangiert hat…

Zitat

„Frank, Lust auf ’nen Ausflug?“
Horatio Caine überredet Tripp, den Gefangenenbus zu begleiten

Medien

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Hinter der Geschichte

Der deutsche Episodentitel ist eine Anspielung auf das Kinderlied „Auf der Mauer, auf Lauer„. Ich mag es ja, wenn die Übersetzer kreativ sind, aber in dem Fall erschließt sich mir der Zusammenhang mit der Episode nicht ganz.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Gut, dass man die Sache mit Frank nicht in die übliche „Hauptfigur wird eines Verbrechens bezichtigt“-Geschichte ausgewalzt hat, noch dazu, da mit Jim Brass schon einmal eine Serienfigur aus dem „CSI“-Universum einen Unschuldigen erschossen hat. Allerdings wird die Rolle von Kyle Harmon – Horatios unehelicher Sohn – für meinen Geschmack etwas zu arg ausgeweitet.

Summertime Parcs: Hotel Victory Therme Erding

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Oktober 2014: Die Therme Erding erweitert ihr Angebot um das „Hotel Victory“, das im Stil der HMS Victory, dem Schiff von Admiral Horatio Nelson, gestaltet wurde. Zwar sind die Arbeiten noch nocht abgeschlossen, aber das Hotel kann schon gebucht werden. Wie sieht wohl der erste Eindruck aus?

Mehr über die Therme und das Hotel findet man hier:
www.therme-erding.de
www.victory-hotel.de

 

C.S.I. 6.03: Beiß mich!

Originaltitel: Bite me

Inhalt

Ein Notruf in der Nacht ruft das CSI auf den Plan: Ray Lester hat seine Ehefrau am Fuß der Treppe in seinem Haus gefunden. Der hinzugerufene Retttungsdienst kann nur noch den Tod feststellen. Es sieht nach einem Unfall aus, bis Brass herausfindet, dass Lesters erste Frau auf eine ähnliche Weise ums Leben gekommen ist. Als die Ermittler weitersuchen, finden sie ein paar dunkle Flecken: das Ehepaar war schon lange nicht mehr sexuell aktiv, aber in einer Schublade findet sich benutztes Gleitgel und die Ehefrau hatte definitv Geschlechtsverkehr nur ein paar Stunden vor ihrem Tod. Außerdem hat der Mann Bisswunden am Körper – er hat einen Beißfetisch, aber den hat er mit einer anderen Frau – sinnigerweise einer Zahnärztin – ausgelebt. Außerdem wurde er erpresst…

Zitat

„Woran denkst Du?“
„An Led Zeppelin. ‚Stairway to Hell‘.“
Catherine Willows und Gil Grissom

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Hinter der Geschichte

Greg Sanders nimmt die Stiefel der Rettungsdienstler mit, um sie labortechnisch zu untersuchen, da diese in das Blut des Opfers getreten sind. Dieses Vorgehen entspricht tatsächlich der Realität, es reicht nicht, die Abdrücke der Schuhe zu nehmen. 
Die Darstellerin der Zahnärztin Doktor Jeri Cohen ist Hudson Leick. Sie hat in der Serie „Xena – Die Kriegerprinzessin“ eine von Xenas Gegnerinnen, Callisto, gespielt. Der eMail-Name „buffy227“, den sie in dieser Episode verwendet, ist eine Anspielung auf „Buffy – Im Banne der Dämonen“ (Originaltitel: „Buffy – The Vampire Slayer“).
Das Lied, auf das Grissom in der Eröffnungssequenz anspielt, heißt eigentlich „Stairway to Heaven„.

Achtung, Spoiler!
Interessanterweise handelt das Lied „Stairway to Heaven“ von einer Beziehung, in der die Frau alles fordert, aber keinerlei Bereitschaft zeigt, etwas zurückzugeben, genauso wie Miss Lester in dieser Geschichte. 

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