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Den Herbst in all seinen Facetten im Tessin erleben

Der Herbst im Tessin bietet eine bunte Vielfalt an Erlebnissen – von Weltklasse-Outdoor-Events über die Kastanienernte bis zu entschleunigenden Wanderungen und herbstlichen Märkten.

Ausblick im Tessin. Bild: Swiss Tourism / Tina Sturzenegger

Die Kastanie – Herzstück des Tessiner Herbstes
Kastanien sind ein jahrhundertealtes Symbol des Wohlstands im Tessin. In den lokalen Wäldern und auf speziellen Wanderwegen stehen sie im Mittelpunkt: Von Pasta über Bier bis zu Desserts – die Kastanie wird vielfältig verarbeitet. Ein Höhepunkt sind die traditionellen „Grà“-Feste, bei denen Kastanien in kleinen Steinhütten ab Mitte Oktober getrocknet werden und dann Anfang November festlich „entladen“ und dabei von ihrer Schale getrennt und gereinigt werden. Für Wanderfans gibt es fünf spezielle Routen, auf denen die Kastanie die Königin ist – ein perfekter Weg, die herbstliche Pracht des Tessins zu entdecken.

Fünf Wandervorschläge auf der Spur der Kastanie

Ruhe und Entschleunigung unter den Lärchen
Wer innere Ruhe sucht, findet im Leventinatal perfekte Entschleunigung. Auf den ruhigen Wanderwegen unter Lärchen kann man die herbstlichen Farben und Düfte des Tessins auf sich wirken lassen. Ein Highlight ist das Balancieren auf der Slackline, die zwischen den Bäumen gespannt ist – eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Seele in Einklang zu bringen und Kraft für den Winter zu tanken.

Mindfulness unter den Lärchen

Märkte und Feste im Tessiner Herbst
Vom 8. bis 11. November, zum Namenstag des heiligen Martin, wird traditionell das Ende der landwirtschaftlichen Arbeiten gefeiert: Die Weinlese ist beendet, der junge Wein lagert in den Fässern und die Ernte ist eingebracht. In früheren Zeiten liefen in dieser Zeit die Pachtverträge aus und die Mietzinsen wurden bezahlt. Auch 2024 findet in Mendrisio wieder die „Fiera di San Martino“ statt. Sie ist seit fast 400 Jahren ein beliebter Treffpunkt. Zwischen den Marktständen und dem Braunvieh treffen sich die Bauern und Bäuerinnen, um zu kaufen, zu verkaufen und zu handeln.

Fiera di San Martino

Vorweihnachtszeit im Tessin
Nach den herbstlichen Märkten beginnt schon die Zeit der Adventsmärkte, die vom „Natal in Valle“ bis zum „Winterland in Locarno“ eine festliche Vorweihnachtsstimmung verbreiten. In allen Regionen herrscht weihnachtlicher Zauber – besonders in Lugano, wo am 1. Dezember 2024 traditionell mit der feierlichen Weihnachtsbaumbeleuchtung die Adventszeit eingeläutet wird. Der Weihnachtsmarkt in Bellinzona lockt vom 15. bis zum 22. Dezember 2024, und in Mendrisio gibt es am 7. Dezember 2024 einen besonderen Weihnachtsmarkt. Die Vielfalt der verschiedenen Termine und Märkte in der Region bietet zahlreiche Gelegenheiten, in die besinnliche Atmosphäre einzutauchen. Viele kleine lokale Veranstaltungen gewähren Einblick in das traditionelle Tessiner Kunsthandwerk und stimmen perfekt auf die Weihnachtszeit ein.

Herbstgenuss im Waadtland

Ob beim Picknick in der Natur oder in einem Chalet mit Aussicht auf farbenfrohe Wälder und klare Seen: Der Herbst im Waadtland ist eine Zeit des Genusses. Auf geht es zu einer herbstlichen Entdeckungstour durch die Westschweiz.

Picknick am Ramaclé-Wasserfall
Das Ufer der Saane in Château-d’Oex im Parc naturel régional Gruyère Pays d’Enhaut ist ein Paradies für Wanderer. Den Wasserfall erreicht man durch den Wald von Ramaclé. Zwei Bäche, die Rosette und der Ramaclé, treffen sich und bilden diesen imposanten Wasserfall, den man von der davorliegenden Holzbrücke aus bewundern kann. Der Ramaclé-Wasserfall befindet sich auf halbem Wege zwischen Château-d’Oex und Gérignoz. Ein großer Picknicktisch lädt zur Rast in dieser wunderschönen Landschaft ein. Bei der Gelegenheit lohnt sich auch ein Besuch der 1883 erbauten Turrian-Brücke, der ältesten Hängebrücke der Westschweiz, die über die Saane in das Auengebiet des Wasserfalls führt. Ramaclé-Wasserfall

Genuss mit Aussicht
Im malerischen Dorf Gryon, nur einen Steinwurf von Villars entfernt, haben die Küchenchefs Lucille Rougeron und William Bouton im Dezember 2023 mit L’Ancolie ihr eigenes Restaurant eröffnet. Sie arbeiten mit lokalen und saisonalen Produkten, aus denen sie kreative Gerichte zaubern. Das charmante Chalet auf dem Weg nach Solalex bietet mit seiner Holzvertäfelung eine gemütliche Atmosphäre. Von der großzügigen Terrasse aus genießen Gäste eine fantastische Aussicht auf die Felswand Miroir d’Argentine. L’Ancolie ist ein Muss für Feinschmecker, die das Beste der waadtländischen Küche erleben möchten. Restaurant L’Ancolie

Café Suisse in Bex
Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt im Waadtland ist das Café Suisse in Bex, das unter der Leitung von Marie Robert und ihres Partners und Sommeliers Arnaud Gorse steht. Der Gault-Millau hat das Restaurant mit 16 Punkten bewertet und kürte Marie Robert 2019 zur „Chefin des Jahres“. Auf die Gäste wartet hier ein außergewöhnliches gastronomisches Erlebnis, das mit kreativen Gerichten und einer erlesenen Weinauswahl überzeugt. Cafe Suisse

Kulinarischer Herbst in Fribourg: Jetzt beginnt die Hochsaison für Genießer

Genussmenschen wissen es: In der Region Fribourg beginnt jetzt die wahre Hochsaison. Es locken Kilbi, Fondue und weitere kulinarische Events, während die Natur ihr buntes Herbstspektakel entfaltet. Das ist die perfekte Zeit, um noch einmal rauszugehen, aktiv zu sein und sich von der Schönheit der Landschaft inspirieren zu lassen. Ob in den Bergen, im Tal oder inmitten historischer Mauern – der Herbst im Kanton Freiburg ist eine Einladung, die man unbedingt annehmen sollte.

Kilbi-Bénichon – Die Königin der Freiburger Feste
Im Zentrum des herbstlichen Treibens steht das traditionsreiche Erntedankfest, die Kilbi, auch bekannt als Bénichon. Als Höhepunkt der Freiburger Feste vereint es in allen Bezirken die Menschen, um geselliges Beisammensein, authentische Folklore und vor allem das legendäre Kilbi-Menü zu feiern.

Ob im Kreis der Familie, auf dem Festgelände oder in einem Restaurant: Das üppige Menü verlangt nach einem gesunden Appetit. Aufgetischt werden die besten Freiburger Spezialitäten, darunter die aromatische Cuchaule AOP, die süße Poire à Botzi AOP, der saftige Jambon de la Borne AOP und vieles mehr.
Kilbi
Cuchaule AOP
Poire à Botzi AOP
Jambon de la Borne AOP

Hochsaison für Kulinarisches
Liebe geht durch den Magen – das weiß man in der Region Fribourg nur zu gut. Hier werden kulinarische Anlässe mit großer Leidenschaft gepflegt. Im Herbst pilgern Gourmets an den Murtensee zum Vully-Winzerfest, zu einer Weindegustation im Keller, zum Rundgang „Bio-Genuss im Stedtli“ oder zum legendären Trüffelmarkt in Murten. Und das Fondue? Dieser heißen Liebe frönt man hier das ganze Jahr hindurch und überall: in einem urigen Alpbeizli, einer der vielen traditionellen Gaststätten, auf der Pferdekutsche, im Fondue-Zug oder einfach aus dem Rucksack.

Kulturelles Erbe – Sennenkultur und mittelalterliche Städte
Die gelebte Tradition und die reiche Kultur der Region Fribourg sind untrennbar mit dem Alltag und dem Festkalender verbunden. Eines der emotionalsten Ereignisse ist der Alpabzug. Nach über vier Monaten auf der Alp kehren Tiere und Menschen ins Tal zurück und werden gebührend gefeiert. Die Umzüge, begleitet von Sennenfamilien in Trachten, mit blumengeschmückten Kühen und Ziegen, sind ein farbenprächtiges Spektakel.

Auch die Freiburger Städte wissen um ihren kulturellen Reichtum und laden zu Entdeckungsreisen in ihre mittelalterlichen Herzen ein. Zu den Höhepunkten gehören die beeindruckenden Schlösser, wie das Schloss Greyerz mit seinem Museum und Garten. Kleine und große Geschichtsfreunde lieben es, über die frei zugänglichen Stadtmauern von Fribourg und Murten zu spazieren oder auf dem historischen Rundgang in Estavayer-le-Lac mehr über das reiche Kulturerbe zu erfahren.

Wanderschuhe und Badelatschen im Gepäck
Ob beim Wandern, Radfahren oder Mountainbiken – der Herbst in Fribourg verführt dazu, die Natur in all ihren Facetten zu erkunden. Die meisten Freiburger Bergbahnen und Gastronomiebetriebe auf den Bergen sind bis Ende Oktober in Betrieb und laden dazu ein, die herbstliche Bergwelt zu genießen.

Wer nach so viel Aktivität Entspannung sucht, findet in den Bains de la Gruyère in Charmey pure Erholung. Mit einer traumhaften Aussicht auf die Bergwelt genießt man hier ein einzigartiges Wellness- und Pflegeangebot. Auch in der Hauptstadt Fribourg findet man Entspannung im Urban Spa, der Top-Adresse für Wellness in der Stadt.

Weitere Informationen unter https://fribourg.ch/de/tourismus/

Die Innovationsschmiede CERN feiert 70 Jahre, das Science Gateway begeht sein 1. Jubiläum

Vor 70 Jahren, am 29. September 1954, wurde das Europäische Zentrum für Kernforschung CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire) gegründet. Seither hat sich in Meyrin nahe von Genf eine riesige, weltweit anerkannte Forschungsinstitution entwickelt, die mit wegweisenden Innovationen auf sich aufmerksam machte. Gute 69 Jahre später, am 08. Oktober 2023, öffnete das neue Besucherzentrum am CERN, das Science Gateway, seine Türen und lässt sein Publikum eintauchen in die Welt der Wissenschaft und der Teilchenphysik.

70 Jahre CERN
Mit und nach dem Zweiten Weltkrieg kämpfte Europa mit dem «Brain Drain»: Viele großartige Physiker und Ingenieure, wie etwa Werner Heisenberg, Niels Bohr oder Erwin Schrödinger emigrierten nach England oder in die Vereinigten Staaten. Es bestand die Gefahr, die führende Rolle in der Wissenschaft zu verlieren.

Nach jahrelangen Verhandlungen und Planungen unterzeichneten am 29. Juni 1953 zwölf Staaten in Paris die Gründungsurkunde und wurde am 29. September 1954 der Staatsvertrag zur Gründung des CERN ratifiziert. Gemeinsam erklärtes Ziel war und ist es, die Forschungsergebnisse öffentlich und zum Nutzen der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Das CERN hat viele Erkenntnisse für die Teilchenphysik geliefert, die wohl bekannteste ist die Entdeckung des Higgs-Bosons. Hinzu kommen Innovationen wie das World Wide Web, das ursprünglich den Austausch unter den Fachleuten vereinfachen sollte. Auch in den Bereichen der Krebsdiagnostik und -früherkennung, der Vakuumtechnik oder in der Raumfahrttechnologie, wurden wertvolle Forschungsergebnisse erzielt.

Heute finanzieren insgesamt 23 vorwiegend europäische Nationen das internationale Forschungszentrum. Wandelt man durch die Gänge der diversen Gebäude, staunt man darüber, wie schlicht hier alles aussieht und bunt der Mix der Menschen hier ist: Rund 3’500 Wissenschaftler aus rund 85 Nationen arbeiten direkt am CERN, weitere tausende Forscher wirken an Universitäten und Forschungseinrichtungen bei den CERN- Projekten mit.

1 Jahr Besucherzentrum Science Gateway
Der markante CERN-Globus ist seit vielen Jahren ein unübersehbarer Orientierungspunkt auf dem CERN-Gelände und stellte hier einem breiten Publikum die neuesten Erkenntnisse vor. Mehr und mehr geriet man jedoch an die Grenzen der Kapazität, um die vielen interessierten Besucher aufzunehmen.

So beauftragte man den bekannten italienischen Architekten Renzo Piano mit der Planung eines neuen Besucherzentrums. Er nahm die Röhren, in denen Partikel unterirdisch auf immense Geschwindigkeiten beschleunigt werden, als Ausgangspunkt seines architektonischen Entwurfs. So thronen heute über der Route de Meyrin zwei weiße Stahlröhren die durch eine Glasbrücke verbunden sind. Am 08. Oktober 2023 öffnete das Science Gateway offiziell seine Türen.

Hier können Besucher unter Anleitung von Mitarbeitern des CERN selbst diverse Versuche durchführen und spielerisch diverse Grundprinzipien der Teilchenphysik entdecken, indem sie zum Beispiel mit Protonen Fussball spielen, einen Ringtunnel bauen oder versuchen, große Magnete an Seilwinden in einen engen Tunnel zu manövrieren.

Im Auditorium des Science Gateway nehmen spannende Vorträge und Shows die Gäste mit auf eine Reise zurück zu den Anfängen der Zeit und zu den ungelösten Geheimnissen des Universums. Alles ist bequem mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen – sei es vom zentralen Bahnhof Cornavin oder vom Flughafen.
Der Eintritt in das Science Gateway ist übrigens kostenfrei.

Die Geburtstage des CERN und des Science Gateway feiert das CERN mit zahlreichen Events.

https://cern70.cern/
https://visit.cern/

Zwischen Sandstrand und Kulturgenuss: Klütz und Bad Doberan locken mit spannenden Events und Kunstangeboten

Weißer Sand und Wellenrauschen, Fischerdörfer und Schlösserromantik, Kultur genießen und Seele baumeln lassen: Die Urlaubsregion zwischen den Hansestädten Lübeck, Wismar und Rostock bietet Vielfalt pur. Neben zahlreichen Ostseebädern sind an der Mecklenburgischen Küste besonders die Schlossstadt Klütz und das Heilbad Bad Doberan mit diversen kulturellen Events einen Besuch wert. Die beiden Kleinstädte verfügen mit ihren Ortsteilen Wohlenberg, Steinbeck und Heiligendamm jeweils über direkten Strandzugang – ideal für ausgedehnte Spaziergänge oder entspanntes Faulenzen. Doch es gibt auch jede Menge Abwechslung.

Das größte Barockschloss Mecklenburg-Vorpommerns

So ist das malerische Klütz für Naturliebhaber, Kulturfans und Erholungssuchende gleichermaßen reizvoll. Herzstück der Stadt ist das imposante Schloss Bothmer, Mecklenburg-Vorpommerns größtes Barockschloss. Eine Attraktion ist zudem das Literaturhaus „Uwe Johnson“: Untergebracht in einem denkmalgeschützten ehemaligen Getreidespeicher, beherbergt es eine Dauerausstellung über den großen Schriftsteller und dient zudem als Forum für Lesungen, Filme, Ausstellungen und Workshops. Kleine Galerien, die Klützer Mühle, die beeindruckende St. Marienkirche und die pittoreske Altstadt mit ihren mit Kopfstein gepflasterten Straßen prägen das Kleinstadtflair.

Die „Perle der norddeutschen Backsteingotik“ entdecken

Das von Buchenwäldern umgebene Heilbad Bad Doberan wiederum zieht unter anderem mit seinem 1368 geweihten hochgotischen Doberaner Münster die Besucher an. Die mittelalterliche Innenausstattung ist als „Perle der norddeutschen Backsteingotik“ bekannt. Immer eine Fahrt wert ist zudem die Bäderbahn „Molli“, welche die Stadt mit Heiligendamm verbindet – der Weißen Stadt am Meer. Vor 200 Jahren war der berühmte Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy mit seinem Vater zu einer mehrwöchigen Kur in Doberan-Heiligendamm. In Erinnerung daran organisieren ortsansässige Vereine und Institutionen in Kooperation mit der Stadt 2024 vielfältige Aktionen, darunter zahlreiche Orgel- und Chorwerke im Münster, eine Ausstellung, Vorträge, Brieflesungen und eine kammermusikalische Aufführung.

Lichtinstallationen, Livekonzerte und vieles mehr gibt es bei den Kulturnächten in Bad Doberan und Klütz zu sehen. Foto: DJD / www.ostseeferien.de / TI Bad Doderan / Grundner

Aufregende Kulturnächte

Kulturelles Highlight sind in beiden Städten die jeweiligen Kulturnächte am 5. Oktober. Unter www.ostseeferien.de/kulturnaechte gibt es Infos zu Tickets und Angeboten. Die Programme bieten umfangreiche Unterhaltung, darunter Livekonzerte, Stadtführungen, Modenschauen, Kunsthandwerk, Lichtinstallationen, Lesungen, Ausstellungen, Walking Acts, Rikscha-Fahrten sowie kulinarische Köstlichkeiten. Hier lässt es sich entspannt durch die Straßen spazieren und dabei Kunst, Kultur und herzliche Gastgeber erleben.

Mit der Maus auf Entdeckertour: Für Kinder gibt es in Halberstadt am Harz viel zu erleben

Wenn Kinder in Halberstadt auf Entdeckungstour gehen, können sie viel erleben. In der Tourist-Information der ehemaligen Bischofsstadt am Nordrand des Harzes bekommen sie ihren eigenen Kinderstadtplan mit Entdeckerpass, in dem die Maus Kalotta sie zu zehn Abenteuern führt. Genau wie im beliebten Harzer Wanderpass sammeln sie darin Stempel und Aufkleber. Schon wenn sie die Hälfte der Erlebnisse hinter sich haben, können sie sich ein kleines Geschenk abholen. Der Weg der Kirchenmaus führt natürlich zum weltberühmten Domschatz mit Gold und Juwelen aus dem Mittelalter, aber auch zum sagenhaften Lügenstein auf dem Domplatz, den der Teufel höchstpersönlich hier hergeworfen haben soll. Hier sind Klettern und Balancieren ausdrücklich erwünscht. Das gilt erst recht für das HaWoGe-Spielemagazin, einen der größten barrierefreien Indoor-Spielplätze in Sachsen-Anhalt mit Rutschen, Trampolinen, Teenie-Game-Zone und Elektro-Kartbahn.

Die Kinder drücken den Stempel für die Harzer Wandernadel bei den Halberstädter Höhlenwohnungen auch in ihren Entdeckerpass. Foto: DJD / Tourist Information Halberstadt / Nicole Huhn

Museen und Dinosaurier

Beim Rundgang durch die Stadt erklärt die kleine Maus auf kindgerechte Weise, was die Kirchen, Klöster und historischen Plätze so besonders macht. Wer nicht mehr laufen mag, steigt in die historische Straßenbahn ein, klebt seine Fahrkarte in den Entdeckerpass und steigt vielleicht an einem der Museen wieder aus. Im Schraube-Museum erleben die Besucher im original erhaltenen Haushalt einer Fabrikantenfamilie, wie wohlhabende Bürger zur Gründerzeit wohnten. Im Naturkundemuseum Heineanum treffen sie auf zwei Skelette von Dinosauriern, die vor 200 Millionen Jahre in dieser Gegend lebten. Und im Museum Gleimhaus mit der größten Dichterporträt-Sammlung des 18. Jahrhunderts können sie sich verkleiden, malen und basteln. Unter www.halberstadt.de sind Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und auch der Kinderstadtplan zu finden.

Höhlenwohnung und Jagdschloss

Einige Höhepunkte für Familien warten vor den Toren der Stadt: Die einzigartigen Höhlenwohnungen im Dorf Langenstein wirken wie die Behausungen von Hobbits aus dem Märchen. Fünf in Stein gemeißelte Wohnungen sind hier zu besichtigen, mit Wohnzimmer, Schlafstube und Küche. Tatsächlich haben hier einst junge Landarbeiterfamilien gelebt, die ihre Wohnungen selbst in den weichen Sandstein geschlagen haben. Auch der Halberstädter Tiergarten ist zu jeder Jahreszeit ein spannendes Ausflugsziel. Zwischen mehr als 250 Tieren aus aller Welt ist die Begegnung mit den frei laufenden Berberaffen ein besonders eindrückliches Erlebnis. Im angrenzenden Landschaftspark Spiegelsberge mit familienfreundlichen Wanderwegen steht im Jagdschloss eines der ältesten Riesenweinfässer der Welt. Und auf der Schlossterrasse haben die Kinder die Aufgabe, Halberstadts Kirchtürme zu zählen.

Das ist der Nibelungen Heim – Nibelungenstadt Worms | QC #012

Mac ist immer noch in Worms und begibt sich auf die Spuren der Nibelungen in der Stadt. Dabei findet er einige interessante Orte, mit denen es allerdings eine merkwürdige Bewandtnis hat. Gleichzeitig erleben wir den zweiten Teil der Geschichte aus dem Nibelungen-Lied.

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Das ist der Nibelungen Lied – Asgard Hotel Worms | QC #011

In dieser Episode begleiten wir Mac Simum auf eine faszinierende Reise nach Worms, wo er sich auf die die Spuren der legendären Nibelungen begibt. Er stellt das Asgard Hotel Worms vor – ein guter Ausgangspunkt für alle, die die historische Stadt entdecken möchten. Außerdem hören wir den Anfang des berühmten „Nibelungenliedes“.

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Konzerte, Kunst, Kloster: Ottobeurens Veranstaltungskalender ist bis Oktober prall gefüllt

Die Bilderbuchlandschaft des Allgäus lockt nicht nur mit beschaulichen Orten in sanft-hügeliger Natur, sondern auch mit hochkarätigen Kulturangeboten. So liegen in Ottobeuren mit seiner 1.250 Jahre alten Benediktinerabtei und dem „Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth“ zwei überregional beachtete Kulturschauplätze in direkter Nachbarschaft. Der Veranstaltungskalender der 8.000-Einwohner-Gemeinde ist bis Mitte Oktober prall gefüllt mit international besetzten Konzerten und sehenswerten Ausstellungen. Spannende Rundgänge und Begegnungen mit klösterlichen Lebenswelten bietet das 2023 neu konzipierte Klostermuseum. Dort sind in der Sonderausstellung „Erleuchtete Seiten“ außerdem Faksimiles mittelalterlicher Handschriften zu sehen.

Die Benediktinerabtei Ottobeuren und das Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth sind zwei überregional beachtete Kulturschauplätze im Allgäu. Foto: DJD / Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren / Roland Halbe

Bruckner im barocken Kleinod

Die Ottobeurer Klosterbasilika ist ein kunsthistorisches Kleinod und als Ort hochrangiger Musikereignisse über die Regionsgrenzen hinweg bekannt. Die „Basilikakonzerte“ widmen sich 2024 – im 75. Jahr ihres Bestehens – unter anderem dem 200. Geburtstag des Komponisten und Organisten Anton Bruckner. Am 15. September bildet sein Opus „Te Deum“, dargeboten von der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und dem Philharmonischen Chor München unter der Leitung von Pietari Inkinen, den krönenden Abschluss der diesjährigen Sommerkonzertreihe. Ihrem Ruf als hervorragender Klangraum wird die imposante Barockkirche auch bei den Orgelkonzerten gerecht. Bis 19. Oktober bringen namhafte Organisten jeden Samstag um 16 Uhr jeweils eine der drei Orgeln zum Klingen. Die beiden Meisterkonzerte im September und Oktober kosten 10 Euro, ansonsten ist der Eintritt frei. Unter www.ottobeuren.de gibt es weitere Informationen zum kulturellen Angebot, darunter alle Konzert-Termine.

Kammermusik im Museum

Im „Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth“ treffen auch dieses Jahr wieder Bildende Kunst und Musik aufeinander. Die bewusst schlicht gehaltenen Räume des preisgekrönten Museumsbaus im Zentrum von Ottobeuren bieten renommierten Kammermusikensembles, Solisten und vielversprechenden Nachwuchskünstlern eine Bühne. Im September treten unter anderem das Schwäbische Jugendsinfonieorchester (12.9.) und das Quartett Passo Avanti (14.9.) auf. Parallel laufen bis Oktober außerdem zwei Ausstellungen: Zum einen sind unter dem Titel „Bella Italia“ in Italien entstandene Bilder, Skulpturen und Land-Light-Paintings des Namensgebers Diether Kunerth zu sehen. Zum anderen versammelt die Ausstellung „Lichtschatten – Schattenlicht“ reliefartig gemalte Gebirgsformationen in verschiedenen Lichtstimmungen aus der Hand des Südtiroler Künstlers Gotthard Bonell.

Quelle: djd / Touristikamt für Kur & Kultur Ottobeuren

Alles am Fluss: Das Donauengtal bei Passau lockt Naturfreunde und Kulturliebhaber

Flüsse sind Handelswege und Lebensadern, an denen sich Natur und Kultur seit Menschengedenken besonders reich entfalten konnten. Das gilt auch für die Donau, die auf ihrem Weg vom Ursprung bis zur Mündung auf 2.900 Kilometern Länge zehn Länder durchfließt. Kirchen, Klöster und historische Orte sowie sehenswerte Naturdenkmäler reihen sich auch auf dem rund 55 Kilometer langen Flussabschnitt im Passauer Land aneinander. Das Donauengtal zwischen dem niederbayerischen Hofkirchen und dem oberösterreichischen Aschach zählt zu den markantesten Flusslandschaften in Europa. Highlights wie das Naturschutzgebiet Donauleiten mit seinen steilen, oft von Burgen bekrönten Hang- und Schluchtwäldern lassen sich besonders intensiv beim Wandern oder Radfahren – oder ganz genussvoll auf einem Donauschiff entdecken.

Per Rad lassen sich die Städtchen und Naturschönheiten im Donauengtal besonders intensiv kennenlernen. Foto: DJD / Landratsamt Passau / Norbert Eisele-Hein

Zwei Länder, ein Weltkulturerbe

Ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren ist die Dreiflüssestadt Passau. Hier starten Donauradweg und Donausteig, deren aussichtsreiche Etappen sich auch für Tagesausflüge per Rad oder in Wanderschuhen eignen. Zeit sollten aktive Entdecker aber nicht nur für die kulinarische Stärkung einplanen, die im bayerisch-österreichisch-böhmischen Grenzgebiet besonders viele Gaumenfreuden bereithält. Auch die vielen kulturellen Kleinode am Wegesrand wie die Burgruine Hilgartsberg mit ihrer archäologischen Ausstellung oder das Museum Quintana in Künzing eignen sich als Pausenplätze beziehungsweise als Tages- oder Etappenziele. Das römische Amphitheater im bayerischen Künzing gehört wie die oberösterreichischen Ausgrabungsstätten Römerburgus Oberranna und der Römerpark Schlögen an der Donau seit 2021 zum länderübergreifenden Unesco-Weltkulturerbe Donaulimes. Unter www.passauer-land.de gibt es weitere Informationen zu allen Natur- und Kulturdenkmälern der Region sowie abwechslungsreiche Tourenvorschläge.

Hirschkäfer und Smaragdeidechse

Auch gemütliche Städtchen wie Vilshofen oder der Markt Obernzell locken mit einer Mischung aus Kultur und Kulinarik. Wer die Natur des Donauengtals hautnah kennenlernen möchte, steuert am besten das Naturerlebniszentrum Haus am Strom in Jochenstein an. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung im Umweltbildungszentrum oder auf geführten Touren erfahren kleine und große Entdecker alles über Hirschkäfer, Äskulapnatter, Smaragdeidechse und andere selten gewordene Bewohner der Donauleiten. Wer sich dagegen lieber auf der gemächlich dahinströmenden Donau treiben lassen möchte, geht an Bord eines Ausflugsschiffes. Auch der Rückweg zum Ausgangspunkt einer intensiven Radel- oder Wandertour lässt sich so besonders genussvoll gestalten.

Quelle: djd / Landratsamt Passau

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