Reisen, Rätsel, Abenteuer.

Schlagwort: Die ErlebnisPostille (Seite 98 von 470)

CSI | Staffel 12

(c) CBS

(c) CBS

Nach dem Weggang von Laurence Fishburn als Raymond Langston musste ein neuer „Showrunner“ her. Ich finde die Entscheidung interessant, dass Marge Helgenberger nie aufgestiegen ist. Zwar war Catherine Willows Leiterin des CSI, als Langston dort arbeitete, aber wegen ihrer Verwicklungen in dessen Geschichte mit dem „Dick&Jane-Killer“ wurde sie wieder suspendiert. Auftritt Ted Danson als Diebenkorn „D.B.“ Russell.

Mit D.B. ist es den Autoren gelungen, eine neue, interessante Figur mit gewissen Eigenheiten zu schaffen, ohne ihn wie eine Kopie von Gill Grissom wirken zu lassen. Ted Danson gelingt es auch, D.B.s Autorität und Zuversicht gut rüberzubringen, kein Vergleich zu Sam Malone aus der Comedy-Serie „Cheers„, den er vor einigen Jahren verkörperte. Gleichzeitig gelingt es den Autoren, weiter gute Geschichten zu schreiben. Sicher gibt es mal schwächere und mal bessere Episoden, aber außer dem Finale, das den obligaten „Oh-mein-Gott-wer-wird-nächstes-Jahr-noch-mit-dabei-sein“-Cliffhänger endet, gibt es keine Folge, die richtig abstürzt. Es ist auch noch keine Müdigkeit bei den Autoren zu bemerken und auch kein Auf-der-Stelle-treten. Okay, die Staffel 12 hätte das auch nicht hergegeben, denn hier mussten mit D.B. und Finn, sowie Ecklies Tochter Morgan gleich drei neue Charaktere eingeführt werden. Es musste also irgendwie weitergehen.

Selbst die merkwürdige Konstellation, dass Conrad Ecklie mit Hodges‘ Mutter anbandelt, weil Hodges vor seiner Mutter Morgan als seine Freundin präsentieren will, ist ziemlich erfrischend. Mich persönlich freut es auch, dass Conrad sich von dem Unsympath der ersten Staffeln zu einem Menschen mit Charakter entwickelt hat.

So ist man doch gespannt darauf, wie es nun weitergeht.

Werbung

[amazon_link asins=’B00DRYZAMY,B00LUH8VTO,B00PC9EWIK‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’974a3f98-8468-11e7-a687-51eefeac52ec‘]

 

Winterurlaub im Alpbacherhof****s – ohne Kompromisse inklusive

Der Alpbacherhof im Winter -  Bild (c) Alpbachtal Seenland Tourismus

Der Alpbacherhof im Winter –
Bild (c) Alpbachtal Seenland Tourismus

Blauer Himmel, klare Bergluft und den samtweichen Schnee unter den Füßen spüren – das langersehnte Saisonopening im Skijuwel Alpbachtal Seenland steht vor der Tür und einem Aufenthalt im Natur und SPA Resort Der Alpbacherhof****s nichts mehr im Wege. Ein Winterurlaub in dem Vier-Sterne-Superior Haus verspricht, auf Nichts verzichten zu müssen. Alpbach ist ein Geheimtipp für Genusswanderer und Erlebnishungrige. Aktivwintersportler finden dabei im umliegenden Skigebiet, Skijuwel Alpbachtal Wildschönau, ihr ganz persönliches Winter-Glück.

Saisonopening 2017/18 – Winterarrangement Alpbacherhof****s

Am Wochenende vom 15. – 17.12.2017 darf sich beim Ski Juwel Opening Alpbachtal Seenland ganz offiziell auf den Winter eingestimmt werden. Live-Musik, eine Lichtershow, heiße Getränke und jede Menge Party zaubern den Gästen einen Wintereinstieg vom Feinsten. Außer Frage steht natürlich, wo man am besten zu diesem Event nächtigt: das Natur und SPA Resort Der Alpbacherhof****s verwöhnt seine Gäste mit dem Saison-Eröffnungs-Package: Neben zwei oder drei Nächten inkl. ¾ Verwöhnpension und allen Alpbacherhof Inklusivleistungen umfasst das Arrangement einen Wellnessgutschein im Wert von 20,00 Euro pro Person, die kostenlose Nutzung der 1000 m² großen Wellnessoase sowie das komplette Winteropening Programm „Alpbach on Air“ –  Night of Sound and Light mit toller Lichtershow und Live-Musik (Freitag und Samstag), Ski-Opening Party mit Chillout-Area und DJ Amato, Ski Testcenter und Jib Park für Freerider. Es kostet ab 208,00 Euro pro Person im Doppelzimmer für zwei Nächte, drei Nächte sind ab 294,00 Euro pro Person buchbar unter: www.alpbacherhof.at.

Auf Wintertour mit Wanderführer Tom

Winterbegeisterten, die sich gerne jenseits der Skipisten aufhalten, sei eine Tour mit Wanderführer Tom empfohlen. Gäste des Alpbacherhofs****s kommen kostenlos in den Genuss dieser bezaubernden Wintertour: Eine Schneeschuhwanderung oder Skitour entlang der Thaleralmen Richtung Schatzberg führt durch samtweichen Pulverschnee, dessen Oberfläche unter dem Antlitz der Sonne wie eine funkelnde Glitzerdecke das Bergmassiv umhüllt. Bei einer Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft hört man der Natur beim Atmen zu und genießt die sanfte Ruhe der Berge. Nachdem sich auf einer urigen Hütte gestärkt wurde, folgt der gemeinsame Abstieg zurück ins Tal. Weitere geführte Touren mit Wanderführer Tom sind wöchentlich stattfindende Fackelwanderungen zum Besinnungsweg mit anschließendem Glühwein im Alpbacherhof****s, gemütliche Rodeltouren zur Faulbaumgartenalm oder kleinere Skitouren durch die einladende Winterlandschaft sowie Pferdeschlittenfahrten mit anschließender Einkehr beim Berggasthof Roßmoos.

Das Skijuwel Alpbachtal Wildschönau

Actionreicher geht es auf dem neuen Alpine Coaster „Lauser Sauser“, der sich direkt an der Bergstation der Wiederbergershornbahn in Alpbach befindet, zu. Der moderne Alpine Coaster ist seit dieser Saison den gesamten Winter geöffnet und saust mit bis zu 40 Stundenkilometer auf Zweisitzer-Schlitten über zwei Jumps und durch zwei 360-Grad-Kreisel durch den Lauserwald. Das verspricht Winterspaß für die gesamte Familie. Dieses Vergnügen finden Schneebegeisterte im gesamten Skijuwel Alpbachtal Wildschönau. Einmal dort, hat man die Qual der Wahl: Auf insgesamt 109 Pistenkilometern erstreckt sich ein Wintersport-Paradies zum Skifahren, Winterwandern, Langlaufen, Rodeln und Skitourengehen. Die Pisten umfassen die Schwierigkeitsgrade leicht, mittel und schwer. Zu den topmodernen Liftanlagen zählen Gondel- und Sesselbahnen sowie Schlepplifte und ein Förderband. Neben den bestens präparierten Pisten finden Wintersportler auch ihren Hochgenuss, geht es um das kulinarische Wohl. In den zahlreichen Hütten und Restaurants im gesamten Skigebiet kommt sowohl Deftiges als auch Feines auf den Tisch und sorgt für die nötige Stärkung.

Und was gibt es Schöneres, als sich nach einem ausgiebigen Wintersporttag in die Obhut des professionellen Wellness-Teams des Alpbacherhofs****s zu begeben und sich im beheizten Pool unter freiem Himmel treiben zu lassen? Nach einem revitalisierenden Besuch im Kräuterdampfbad Natur den Tag Revue passieren und den Abend mit traditioneller Kulinarik ausklingen zu lassen. Ein Winterurlaub im Alpbacherhof****s lässt keine Wünsche offen.

Allgemeine Informationen zum Natur & Spa Resort – Der Alpbacherhof****s

Das Natur und Spa Hotel Der Alpbacherhof****s ist ein 4-Sterne-Superior Haus im Herzen von Alpbach, im malerischen Alpbachtal und vereint Herzlichkeit mit moderner Tradition. Seit der Übernahme im Jahre 2008 setzt die Inhaberfamilie Margreiter auf Qualität, Bodenständigkeit und Tiroler Gemütlichkeit. Das familiengeführte Hotel zeichnet sich ebenfalls durch Leidenschaft und Klasse aus. Mit dem Umbau im Sommer 2016 hat das Hotel sein Angebot um traumhaft neue Zimmer und Suiten erweitert. Die neuartigen Wohnräume begeistern durch moderne Wohnatmosphäre. Alle Zimmer verfügen über Zirbenholz-Elemente, angenehme Stoffe und edle Accessoires.  Darüber hinaus begeistert das Haus durch seinen großzügigen Natur-Spa und vereint auf 1.000 m² Fläche elf Bade-, Relax-, und Sauna-Attraktionen, darunter eine Zirben-Bio-Sauna, ein Kräuterdampfbad und ein großzügiges Panoramahallenbad mit Schwimmschleuse zu dem ganzjährig beheizten Außenpool. In der Beauty- & Relaxlounge des Alpbacherhofs vereinen sich edles Design und die liebevolle Ausstattung des Hotels mit erlesenen Wellnessanwendungen. Das fachlich hochqualifizierte Team verwöhnt die Gäste mit einem vielfältigen Angebot von Behandlungen, Massagen, Kosmetikanwendungen und Wohlfühlpaketen, die auf die Elemente der Natur: Erde, Wasser, Luft und Feuer – abgestimmt sind. Getreu dem Motto von Familie Margreiter „Wer sein Zuhause liebt, teilt es gerne“ findet sich Lebenslust und Charme in allen Elementen des Alpbacherhofs wieder. Die Umgebung des Hotels lädt auch im Winter zum Aktivsein ein. Das „Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau“ gehört zu den Top-10-Skigebieten in Tirol und bietet mit seinen variationsreichen Skipisten und Winterwanderwegen alles, was das Schneeliebhaber-Herz begehrt. 145 Pistenkilometer für Anfänger und Profis bis hin zum Freerider, 16km Skirouten, über 100km topgespurte Langlaufloipen, acht Rodelbahnen, die für Winterromantiker Nachtrodeln auf zwei Bahnen anbieten. Der Familypark sowie zwei weitere Snowparks sorgen für Abwechslung bei Jung und Alt. 47 Liftanlagen bringen Ski- und Schneebegeisterte zu 25 urigen Hütten, die mit regionalen Köstlichkeiten aufwarten. Abseits der Pisten warten 70km geräumte Winterwanderwege, auf denen geführte Fackelwanderungen oder Pferdekutschenfahrten angeboten werden. Wer den Urlaub weniger aktiv verbringen möchte, kann sich dem Natur-Spa widmen und sich von der im Zimmerpreis inkludierten ¾ -Verwöhnpension beeindrucken lassen. Kulinarisch setzt die Küchenbrigade des Hauses auf heimische Produkte und verzaubert seine Gäste mit einem schmackhaften Frühstücksbuffet, Leckereien für zwischendurch und einem 6-Gang-Gourmetmenü.

Und das Urlaubs-PLUS: Mit der Alpbachtal Seenland Card können alle Gäste des Hotels Alpbacherhof an Schneeschuhwanderungen, geführten Touren u.v.m. mehr kostenlos teilnehmen.

Weitere Informationen unter www.alpbacherhof.at.

Quelle: Alpbacherhof / Münchner Marketing Manufaktur

 

Aquadrom Hockenheim – Black Hole Onride

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Onride-Video der Black Hole Röhrenrutsche / Tunnelrutsche von Wiegand im Freizeit- und Erlebnisbad Aquadrom Hockenheim.

Mehr Infos und Bilder zum Aquadrom Hockenheim gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/aquadrom-hockenheim/

 

Die Magie der Winterstrände

Die Nordseeküste im Winter - Bild (c) Alexander Seidlich / www.nordseetourismus.de

Die Nordseeküste im Winter – Bild (c) Alexander Seidlich / www.nordseetourismus.de

Wenn der Sand nicht nur knirscht, sondern knistert. Wenn es am Strand auch im Gesicht prickelt, weil Winter an der Nordsee ist – dann wird aus dem Meer (und seinem Strand) pure Magie. Ob brüllende Böen oder ein eisiger, leiser Hauch; tiefes Durchatmen ist garantiert. Und wegen des einzigartigen Lichtes gibt es die Gänsehaut nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch wegen phantastischer, fast feierlicher Stimmungen. Dazu: Innere Ruhe, Abstand und Stille. Im Winter, wenn nicht nur das Meer glitzert, sondern nach einer frostigen Nacht auch das Land nebenan. Besonders schön an einer winterlichen Strandwanderung ist gewiss das Aufwärmen in der guten Stube danach. Die Behaglichkeit.

St. Peter-Ording

Die Seebrücke ist lang und leer, in sanften Wellen führt der Holzsteg vor St. Peter-Ording hinaus; über die Salzwiesen, an den Strand, und manchmal direkt ins Wasser. Der Himmel über der Nordsee ist pastellrosa, flieder und hellblau in zarter Sanftheit. Herbstliches Sauwetter ist fortgezogen, hat dem Winter Platz gemacht. Heute Abend, zur „Blauen Stunde“, wird auch er auf dem großen, grandios leeren Strand vor St. Peter-Ording angekommen sein. Nebelschwaden steigen aus der Salzwiese auf.

Bald werden die Laternen auf der Seebrücke ihr sanftes Licht in die beginnende Nacht werfen. Und dieser kalten Atmosphäre Licht und Wärme spenden, was ein schöner Kontrast ist. Im Dunst der Brandung ist die Silhouette eines Pfahlbaus zu erkennen; noch ist die „Arche Noah“ nicht illuminiert; doch nicht mehr lang, und die gastliche Stätte wird mit einladendem Licht gleichermaßen Verheißung wie Orientierung für die paar Leute sein, die sich noch in der dämmerigen Unendlichkeit auf dem Sand verlieren. Es wird Abend und die Sonne steht als milchiger, verlaufener Fleck orangerot knapp über dem Meer.

Aus dem Osten kriecht langsam die Nacht – klar und kalt – über die Dünen und das Gras knistert leise im frostigen Hauch. Ein sanfter, jedoch eisiger und unerbittlicher Zug weht vorbei und es prickelt im Gesicht. Nun bekommen Dünen, Sand und Strand einen blauen Schimmer, das Licht der „Blauen Stunde“ flutet über diese Szenerie. Eine Gänsehaut gibt es nicht nur wegen der Temperaturen, denn es ist schön und erhaben in der Reinheit und Stille, fast feierlich. Ganz zart und leise hat sich der Winter angeschlichen und auf dem feuchten Sand wachsen kleine Eiskristalle.

Diese Stunde, die Blaue, ist die wohl schönste am winterlichen Strand. Noch ist es nicht ganz dunkel, aber die Sonne steht schon hinter dem Horizont und leuchtet indirekt diese Landschaft in einzigartigen Blautönen aus. Auch der Meerschaum schimmert zaghaft blau, bevor er vom Wind verweht wird. In der Brandung leuchtet eine einzelne Bake und ihre orangerote Markierung ist ein Wegepunkt zum heutigen Ziel: Die Lichterkette des „Restaurant Arche Noah“ leuchtet festlich und wie eine freundliche Einladung. Was für ein Versprechen in dieser beginnenden, ersten Winternacht am Nordseestrand: Wohlig, warm und gut aufgehoben sein – zum Beispiel gleich hier – und ein paar Augenblicke später sieben Meter über dem Strand von St. Peter-Ording zusehen, wie der Winter gekommen ist.

Föhr

Es geht weiter in den Norden, hinüber auf die Inseln – dort liegen die großen Strände; riesige, leere Räume mit viel Platz für sich selbst. Das Wasser ist weit abgelaufen, erfrischender Wind weht über die offene Wattfläche. Wenn das Watt im Sommer manchmal muffig riecht, dann an diesem Morgen so, als ob man die Kühlschranktür öffnet und die Nase in einen Sack kalter Miesmuscheln steckt; nach dem Meer, klar und köstlich. Am Horizont stehen wie akkurat ausgeschnitten die Silhouetten der Halligen – Langeneß und Hooge vor dem reinen, ausgefrorenen Himmelsblau.

Allein die Möwen und deren sehnsuchtsvolle Rufe begleiten den einsamen Wanderer auf der zunehmend leerer werdenden Strecke von Wyk nach Westen. Föhr hat seinen Sandstrand im Süden der Insel zwischen Wyk und Utersum, das verspricht stille Stunden Spazierengehen. Zeit für den Gang durch den Sand und Muße, sich darin und dabei zu verlieren. Strandhafer in der Farbe von Messing wippt einsam im Wind, übrig geblieben vom letzten Sommer. Und leise klirren die Schritte dort, wo aus stillem Nordseewasser über Nacht Eis geworden ist.

Niemand stört oder steht dem Blick bis zum Horizont im Weg. Vor dem blauen Himmel wirken die Silhouetten der Kiefern beinahe schwarz, die Dünen leuchten im Kontrast. Das kalte, nordische Licht flutet auf eine aufgeräumte und vom Winterwind leergefegte Bühne. Bald ist der Weg nach Nieblum erreicht; wer mag, kann sich beispielsweise gleich hier im „Kliff-Café“ mit Kaffee und Kuchen, mit Waffeln und beim Meerblick stärken oder im nahen Friesendorf Nieblum mit seinen Bilderbuch-Reetdach-Häusern aufwärmen. Etwas weiter liegt das Dorf Alkersum, dort empfiehlt sich „Grethjens Gasthof“ im Museum Kunst der Westküste für einen stilvollen Ausklang.

Winterwanderungen am Strand führen oft zu einer Losgelöstheit; ist es die Leere, ist es das besondere Licht? Die Klarheit und die Reinheit? Alles zusammen? Oder liegt es daran, dass die Gedanken in dieser Aufgeräumtheit plötzlich Platz haben zu fliegen? An einer selten erlebten Unbeschwertheit und Leichtigkeit? Oder sind es – neben der Stille und Aufgeräumtheit – die ungezähmten Naturgewalten, wenn das Meer tobt und kracht und man selbst allenfalls eine Randnotiz ist und Spielball im Wind? Am winterlichen Strand findet sich etwas, das unbezahlbar doch völlig kostenlos ist: Ruhe. Auch innere. Und überhaupt: Kann man das aushalten. Es nennt sich Freiheit.

Amrum

Der Blick von Föhr reicht über das Meer hinüber nach Amrum, dort liegt vor dem wilden Wintermeer ein riesiger Strand. Im Winter ist dieser Sand wohl die ultimative Einsamkeit und Wildheit, da draußen, ganz weit weg. Vielleicht gibt´s sogar Schnee, denn heute Nacht zieht der Himmel zu. Amrum wird durch einen mächtigen Dünenwall vor der Nordsee geschützt. Zwischen den Dünen und der Nordsee liegt der Kniepsand. Eine gigantische Sandfläche, eine Wüste am Wasser, in der es manchmal sogar schneit. Endlos schlagen die Schritte in den Sand; erst durch die Hohlwege in der Dünenlandschaft, dann durch die Ebene des Kniep. Der Wind türmt in ewiger Abfolge kleine Sanddünen auf die Fläche, dahinter nun kleine Schneeverwehungen. Das ferne Grollen der Nordsee ist schon beim Abstieg durch die Dünen zu hören, nun schmeckt man das Meer und spürt es.

Sand jagt gemeinsam mit Schnee in Schlieren vorüber – hier draußen herrschen Einsamkeit und Wind und eine völlig surreale Atmosphäre. Ungefähr in der Mitte liegt ein Dünenfeld auf dem Kniepsand, es gehört nicht zur Dünenkette, die Amrum im Westen abschließt. Anfangs nur mit dem Fernglas zu erkennen, heben sie sich zögerlich unter dem Wind empor. Vielleicht holt sich die Nordsee dieses Land im nächsten Wintersturm schon wieder.

Kaum anderswo wird Vergänglichkeit so deutlich wie hier, aber Winterwanderungen am Strand bedeuten auch: den nötigen Abstand zum Alltag, Innehalten und Auftanken. Und was im Winter besonders schön ist (und das kriegt sommers kein noch so bunter Drink oder ein kühles Bier hinterher hin): das Aufwärmen danach. Sei es – im Falle Amrums – zum Beispiel mit Kaffee und Kuchen im Café Schult oder Hotel Hüttmann in Norddorf oder abends in der „Blauen Maus“, eine der besten Whisky-Bars Deutschlands, in Wittdün.

Sylt

In Deutschland ganz oben liegt Sylt. Die Nacht war kalt, die Feuchtigkeit fiel mit dem Frost und glitzernder Reif funkelt am frühen Morgen, die Dünen wie gezuckert. So knirschen die Schritte und klirren dort, wo Pfützen gefroren sind. Buhnen wie glasiert vom Eis, und wenn die Brandung nach starkem Frost Eisgrießel zusammenschiebt, dann ist der Strand eine magisch-schöne Kulisse.

Immer am Weststrand der Insel Sylt längs nach Norden und am Leuchtturm dann nach rechts auf den Ellenbogen. Unter dem Leuchtturm von List West geht es vorbei am Ostindienfahrer Huk – mit Namen wie zum Beispiel „Sansibar“ oder „Samoa“ hat Sylt schöne, exotische Ortbezeichnungen, die gerade im Winter die Phantasie anregen und Appetit auf was Wärmendes machen (das später bedient werden kann). Hier an dieser Ecke der Ostindienfahrer strandete einst ein Kaufmannsschiff. Ostindien! Das klingt nach Wärme und nach fernen Ländern. Schmeckt man schon im Geiste Spezerei und Kaffee? Heute sieht man hier eine weiße Brandung, die unter dem gleichmütig-grauen Himmel zischend auf dem Sand ausläuft. Hier biegt der Strand nach Osten ab, hier fängt der Ellenbogen an – ein langgestreckter Finger aus Sand, umtost von der See und der wohl einsamste Strand der Insel Sylt.

Und eben Deutschlands nördlichste Gegend, das Hoch im Norden. Der Wind nimmt zu, schiebt hier Wolken zusammen und reißt dort den Himmel auf, Lichtspiele zaubern wechselnde Szenen zwischen Himmel und Erde, Wolken jagen vorüber, Wellen rollen über den Sand. Der Ellenbogen ist urwüchsig, von Dünen gesäumt und mit stillen Heidetälern, in die sich Schafe ducken. Dies ist eine wilde, nordseetypische Szene und natürlich mit – noch einem – Leuchtturm obendrauf. Strandhafer wogt wie eine goldene Welle über die Hügel am Strand, ein Hohlweg führt durch die Dünen, es ist verwunschen. Das Leuchtfeuer von List Ost leuchtet in der Sonne.

Unten liegt das Meer; je nach Lichteinfall mal freundlich türkis, mal dunkel und drohend. Bunte Tonnen tanzen auf den Wellen. Die Luft schmeckt salzig. Und mitten im Nirgendwo taucht plötzlich ein kleines Schild auf, versteckt am Dünenrand, einsam und halb zugesandet: 55 Grad Nord, drei Minuten und ein paar Sekunden – Willkommen an der nördlichsten Landstelle Deutschlands! Auf dem Rückweg der Gedanke an behagliche, warme Wohnstuben. Am Ostindienfahrer Huk dann eine konkrete Idee; da war doch was …! Die Kaufleute zur See trotzen einst Wind und Wellen und brachen auf, und sie brachten etwas zurück an diese kalte Küste: Tee, Kaffee, Spezereien zum Beispiel.

Was Wärmendes in dieser Wildheit, ja, das täte gut. Schließlich ist man ganz oben angekommen. Tee, Kaffee und Schokolade. Und wo, wenn nicht auf Sylt – ein paar Beispiele zum Aufwärmen: für Tee empfiehlt sich das „Kontorhaus“ Keitum, für Schokoladen und Kuchen das „Café Wien“ in Westerland“, für Kaffee die „Kaffeerösterei Sylt“ am Hafen von Rantum.

Weitere Tipps für schöne Wintererlebnisse im Wattenmeer sowie Unterkunftsangebote finden sich in der Broschüre „nordsee Winterfrische“ sowie auf www.nordseetourismus.de/winterangebote

Quelle: Nordsee Tourismus

 

Freibad West München – offene Rutsche Onride

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Onride-Video der offenen Riesenrutsche aus Edelstahl von Wiegand-Maelzer im Freibad West München.

Mehr Infos und Bilder zum Freibad West München gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/freibad-west-muenchen/

 

Stilles Schnee-Erlebnis statt laute Pistengaudi – Alpine Perlen: Winterurlaub auf die sanfte Art

Abschalten und entspannen gelingt auch bei einer Pferdekutschfahrt durch die verschneite Landschaft rund um Arosa. Foto: djd/Alpine Pearls/Arosa Tourismus

Abschalten und entspannen gelingt auch bei einer Pferdekutschfahrt durch die verschneite Landschaft rund um Arosa.
Foto: djd/Alpine Pearls/Arosa Tourismus

(djd). Gerade der Winter ist für viele Menschen die ideale Jahreszeit, um dem Lärm des Alltags zu entfliehen. Die Stille tiefverschneiter Landschaften lädt zu sportlichen und zugleich meditativen Aktivitäten wie Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Lama-Trekking ein. Wer Wintersport auf naturnahe und umweltfreundliche Art genießen möchte, findet etwa im österreichischen Werfenweng, im slowenischen Bohinj, im Südtiroler Ratschings oder in Arosa in der Schweiz ein abwechslungs- und erlebnisreiches Alternativprogramm zur lauten Pistengaudi. Alle Orte sind bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und garantieren mit zuverlässigen Shuttle-Taxis, emmissionsfreien Elektroautos und traditionellen Pferdekutschen umfassende Mobilität vor Ort – und damit eine Extraportion Erholung.

E-Auto oder Lama – beides kostenlos

Als Mitgliedsorte des Zusammenschlusses Alpine Pearls haben sich diese Wintersportdestinationen dem sanft-mobilen und klimaschonenden Tourismus verschrieben. So können Urlauber in Werfenweng im Salzburger Pongau mit der sogenannten SAMO-Card kostenlos E-Autos benutzen, mit Lamas durch die tiefverschneite Natur stapfen und sich Rodelschlitten oder Langlaufausrüstungen gratis ausleihen. Wer das sanfte, aber dennoch sportliche Gleiten über weiße Flächen liebt, findet auch auf der Alpensüdseite „Perlen“ mit Langlaufkompetenz. Das rund 50 Kilometer umfassende Loipennetz rund um Ratschings erstreckt sich auf bis zu 1.350 – meist schneesichere – Höhenmeter. Nicht verpassen: einen Biathlon-Schnupperkurs in Ridnaun, einem Austragungsort der Biathlon-EM 2018. Unter www.alpine-pearls.com finden Interessierte weitere Informationen und Inspirationen zu allen Orten, zu Freizeitmöglichkeiten sowie zu handverlesenen Übernachtungs-Partnerbetrieben.

Eisiges Wintervergnügen aus der Vogelperspektive

Höhenflüge unterschiedlicher Couleur verspricht auch das jüngste Mitglied der Alpine Pearls: Bohinj im Nordwesten Sloweniens liegt im Herzen des Triglav Nationalparks und bietet Langläufern beste Aussichten auf den Wocheiner See und Naturschnee-Freunden abwechslungsreiche Abfahrten im Skigebiet „Vogel“. Der Name ist auch Programm beim Tandem Paragliding, das ganz neue Perspektive auf die verschneiten Berggipfel ermöglicht. Arosa im Schweizer Kanton Graubünden setzt dagegen auf eisiges Vergnügen beim eleganten Schlittschuhlaufen, beim geselligen Eisstockschießen oder Curling. Sanft-mobil gestaltet sich auch hier die An- und Abreise. Denn die Benutzung von Zug und Postauto zwischen Arosa und Lenzerheide ist im Ski- und Wanderpass inbegriffen.

Perlen mit Mobilitätsgarantie

Der Zusammenschluss Alpine Pearls mit 25 Orten in sechs Ländern hat sich den sanft-mobilen Tourismus auf die Fahnen geschrieben. Damit Urlauber ihr Auto gleich ganz zu Hause lassen, sind alle Orte bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und garantieren auch nach der Ankunft Mobilität rund um die Uhr:
– Transfer-Services vom Zug oder Bus in die Unterkunft und wieder zurück
– teilweise kostenlose Shuttledienste, Wander- und Skibusse, Taxis, E-Autos, E-Bikes und Fahrräder
– Gäste- & Mobilitäts-Cards für die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und eine Extraportion an naturnahen Erlebnissen
Weitere Informationen gibt es unter www.alpine-pearls.com/mobilitaetsgarantie.

 

KuBa Freizeitcenter Rheinfelden – Freefall Kamikaze Onride

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Onride-Video der Kamikaze Freefall-Rutsche im KuBa Freizeitcenter Rheinfelden in der Schweiz (Kanton Aargau)

Mehr Infos zum Freibad KuBa Freizeitcenter in Rheinfelden gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/kuba-freizeitcenter-rheinfelden/

 

Sich während des Urlaubs wie zu Hause fühlen: Deutschlands Sehenswürdigkeiten entspannt vom Fluss aus erkunden

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein. Foto: djd/nicko-cruises.de

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein.
Foto: djd/nicko-cruises.de

(djd). Für viele Deutsche ist das eigene Land inzwischen eines der beliebtesten Reiseziele. Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes stieg 2016 zum sechsten Mal in Folge die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste auf nun über 360 Millionen pro Jahr an. Deutschland punktet mit seiner einzigartigen Kombination aus kulturellen Sehenswürdigkeiten, lebendigen Metropolen und beeindruckenden Naturerlebnissen. Wer nicht weit reisen und dennoch viel sehen möchte, ist bei einer Flusskreuzfahrt also bestens aufgehoben.

Stressfrei per Schiff reisen

Diese besondere Form des Urlaubs bietet einige Vorteile: Bequem und stressfrei gelangt man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, ohne sich vor Ort um eine neue Unterkunft kümmern zu müssen – denn das Hotelzimmer reist mit. Statt beschwerlicher Busreise mit Stau und wenig Platz, können die Passagiere sich während der Fahrt auf dem komfortablen Flussschiff bewegen, ein Schläfchen in der Kabine machen, über das Sonnendeck flanieren oder einen Kaffee in der Panorama-Lounge trinken. Dabei gibt es entlang des Ufers immer etwas zu sehen.

Vielfalt entdecken

Eine Kreuzfahrt von der Rheinmetropole Köln bis zum historischen Donau-Highlight Passau, wie sie etwa von nicko cruises angeboten wird, bietet besonders viele Kontraste. Zwischen „Vater Rhein“ und der „schönen blauen Donau“ gibt es einiges zu entdecken. Von den sagenumwobenen Landschaften des Unesco-Welterbes Mittelrheintal geht die Fahrt zu den gläsernen Wolkenkratzern von „Mainhattan“. Dort lernen die Gäste bei einer Radrundfahrt auch die überraschend grünen Seiten Frankfurts kennen. Auf den Spuren der Geschichte wandeln die Reisenden in den mittelalterlichen Gassen von Nürnberg und Bamberg. Liebhaber eines guten Tröpfchens können sich auf die bekannten Weinregionen entlang des Rheins und in Franken freuen. Im Wertheim Village kommen auch Mode-Fans voll auf ihre Kosten, während das idyllische Altmühltal ein Highlight für alle Naturliebhaber ist. Details zu diesen und anderen Flussreisen gibt es unter www.nicko-cruises.de. Der Anbieter setzt mit seinem Angebot auf die neue Reiselust in der eigenen Heimat. Allein in Deutschland stehen über 20 verschiedene Routen unter anderem auf Elbe, Donau und Rhein zur Verfügung. So können die Gäste das Land in all seiner Vielfalt entdecken.

Vom Rhein bis zur Donau

Elf Tage ist die „MS River Art“ auf ihrer Flusskreuzfahrt von Köln nach Passau oder umgekehrt unterwegs. Die Liegezeiten des Schiffes sind so gewählt, dass die Gäste vor Ort ausreichend Zeit für eigenständige Erkundungen haben. Auf Wunsch können auch Radtouren dazu gebucht werden. Zu den Leistungen gehören unter anderem:

– Außenkabine der gebuchten Kategorie
– Vollpension
– Festliches Gala-Dinner
– Tischplatzreservierung an Bord
– Kreuzfahrtleitung und örtliche Reiseleitung
– Audio-System bei allen Ausflügen
– Unterhaltungsprogramm an Bord
– Kofferservice zwischen Anlegestelle und Kabine bei Ein- und Ausschiffung
– alle Hafen- und Passagiergebühren
– Kosten: ab 1.099 Euro

Weitere Informationen gibt es unter www.nicko-cruises.de.

 

KuBa Freizeitcenter Rheinfelden – Freibadrutsche Onride

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Onride-Video der Freibadrutsche (Kombination aus Röhrenrutsche und offener Rutsche) im KuBa Freizeitcenter Rheinfelden in der Schweiz (Kanton Aargau)

Mehr Infos zum Freibad KuBa Freizeitcenter in Rheinfelden gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/kuba-freizeitcenter-rheinfelden/

 

Der Bär ist los! Das „Fisser Blochziehen“ findet wieder statt am 28.1.2018

Das „Fisser Blochziehen“ am 28.1.2018 ist seit 2011 immaterielles Kulturerbe der UNESCO in Österreich und findet nur alle vier Jahre statt

Serfaus-Fiss-Ladis: Fisser Blochziehen mit Bär und Miasmann - Bild (c) Andreas Kirschner

Serfaus-Fiss-Ladis: Fisser Blochziehen mit Bär und Miasmann – Bild (c) Andreas Kirschner

Das „Fisser Blochziehen“, einer der berühmtesten Fasnachtsbräuche im Alpenraum, ist ein äußerst rares Volksgut: Es findet nur alle vier Jahre in der Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis statt. Am 28.1.2018 ist es im Dorf Fiss wieder soweit. Im Allgemeinen haben Fasnachtsbräuche eine über Jahrhunderte gleichbleibende Dramaturgie. Die in historischen Masken und Kostümen handelnden Akteure, die meist den Widerstreit zwischen Gut und Böse darstellen, sind immer gleich. Das nur alle vier Jahre stattfindende „Blochziehen“ im Tiroler Dorf Fiss weicht von diesem Schema deutlich ab: Die Leitfigur ist jedes Mal eine andere. Stand im Jahr 2010 der „Bajatzl“, eine schelmische Figur, im Zentrum des Geschehens, so übernahm 2014 der „Miasmann“ die führende Rolle. Abgelöst wird er beim nächsten „Blochziehen“ 2018 vom „Bären.“ Die Rolle wird erneut von einem besonders großen und starken Burschen aus Fiss übernommen.

Das „Blochziehen“, das seit 2011 in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO in Österreich aufgenommen ist, geht auf einen Fisser Brauch zurück, bei dem ein 35 Meter langer und sechs Tonnen schwerer Zirbenstamm – der Bloch – durch das Dorf gezogen wird. Er steht symbolisch für einen Pflug, der die Felder zur Aussaat aufbricht und damit den Frühling einläutet.
Nachdem der Tross die gewaltige Last am zentralen Dorfplatz erstmalig ablegen muss, begeben sich Bärentreiber, Jäger und Mohrelen alsbald auf große Bärenjagd. Nachdem dieser eingefangen ist, beginnt die Rede eines „Schallners“ mit den Worten: „Das ist der große, braune Bär, er kommt tief vom Walde her, seine Augen leuchten feuerrot und das bedeutet sicheren Tod. Wir halten ihn fest in Bann und Eisen, dass er niemand von Euch kann zerreißen, wir halten ihn fest, dass keine Kette bricht, dafür ist Dankbarkeit Eure Pflicht.“ Daraufhin wird der „Bär“ mit einer Kette an die Deichsel gespannt, um gemeinsam mit dem Tross, den Bloch durch das Dorf zu ziehen. Das Ende der Kräfte naht und weitere Verstärkung ist von Nöten. Deshalb muss man sich erneut auf den Weg begeben, um nun den „Miasmann“, den Wilden Mann, einzufangen. Auch er wird schließlich neben dem Bären eingespannt.

Doch der „Bär“ verträgt sich nicht mit dem „Miasmann“. So haben die Bärentreiber und der Fuhrmann, die zur Beaufsichtigung der wilden Gesellen eingeteilt sind, ihre liebe Not, Ruhe und Ordnung zu schaffen, um das Ziehen des Stamms einigermaßen in Gang zu halten. Doch damit nicht genug: Auch andere subversive Gestalten treiben ihr Unwesen, beispielsweise die Hexen, die ständig versuchen, „Bär“ und „Miasmann“ von der Kette zu befreien, um damit den Fortgang des Zugs zu stören. Das alles geschieht zur höchsten Erheiterung des Publikums, das sich auch über die bunten bis schaurigen Masken – zum Beispiel des „Bajatzl“ und „Giggerler“, der „Mohrelen“ und „Schallner“ sowie über die stimmungsvolle Begleitung durch die Musikkapelle Fiss erfreut.

Beim „Fisser Blochziehen“ werden wieder bis zu 10.000 Zuschauer erwartet. Der Zug startet am 28.01.2018 um 12.30 Uhr am Kulturhaus in Fiss und endet am Fonnesplatz, wo der Bloch durch den Bürgermeister versteigert wird.

Quelle: HK.HEINZL.KOHLER / Serfaus-Fiss-Ladis

 

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Quadruvium Club

Theme von Anders NorénHoch ↑