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Am Feldberg erfunden: Wandern ohne Gepäck

„Erste Schwarzwald-Wanderidee“ gab vor 40 Jahren den Anstoß für einen weltweiten Wandertrend – Jubiläumsfeier am 11. September am Feldberg.

Ideen muss man haben

Vor 40 Jahren entwickelten zwölf Hoteliers im Hochschwarzwald eine Idee, wie das Wandern auch für Menschen attraktiv werden könnte, die nicht tagelang schwere Rucksäcke durch die Landschaft schleppen wollten. Statt „Naturburschen“ wollte man neue Gäste gewinnen, die auch das anspruchsvolle Essen und den Hotelkomfort schätzten. „Wandern ohne Gepäck“ war geboren. Seit 1971 hat sich diese Idee in aller Welt verbreitet.

Kein Wanderveranstalter, der sie nicht im Programm hätte, keine ernst zu nehmende Wanderregion in Deutschland, die sie nicht anbietet. Als „Erste Schwarzwald-Wanderidee“ wird die ursprüngliche Wanderroute rund um den Feldberg noch heute vermarktet.
Noch heute die gleiche Route

Gut 160 Kilometer sind auf neun Etappen zwischen 13 und 23 Kilometer aufgeteilt. Ohne schweres Gepäck können Wanderer die schönsten Panoramawege, Bergwiesen, die höchsten Schwarzwaldgipfel, Schluchten und Seen aneinanderreihen. Auch für Genusswanderer sind die 400 bis 950 Meter Anstiege pro Etappe zu meistern.

Ziel: neue Gästegruppen gewinnen

Aus den ursprünglich zwölf Hotels sind neun geworden, vier sind seit Anfang dabei. Hubert Albiez vom Waldhotel am Notschreipass: „Die Absicht der Gründer war, anspruchsvolle neue Gäste für ihre gehobenen Hotels zu gewinnen. Die Anreise per Bahn nach Hinterzarten oder Titisee war von Anfang an Teil des Konzeptes.“

Noch heute werben die Hoteliers gemeinsam über Zeitungsinserate in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Auf dem gemeinsamen Internetauftritt www.wanderidee.de stehen auch alle Streckendaten für GPS-Geräte oder als Google Earth-Karten für Handy oder Navi zur Verfügung.
Bequem den Südschwarzwald erkunden

Neben der neuntägigen Gesamtrunde werden heute auch drei-, fünf- oder siebentägige Arrangements angeboten. Bewährt hat sich die „1. Schwarzwald-Wanderidee“ auch als eine Art Schnupperangebot. Albiez: „Wanderer kommen anschließend oft gezielt für einen längeren Urlaub in ihr Lieblingshotel von der Tour zurück.“

Als neues Angebot wollen die „Wanderprofis“ nun auch Arrangements für mehrtägige Wanderpausen oder Urlaubsangebote mit Standortwanderungen entwickeln. Alle neun sind als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Fünf haben sich als „Naturparkwirte“ der regionalen Gastronomie besonders verschrieben. Albiez: „Die Kombination aus kulinarischen Genüssen, hochwertigen Wellnessangeboten und Wandern in der Schwarzwälder Landschaft zeichnet das Angebot der Wanderprofis aus.“
Jubiläumsfeier

Zum 40. Jubiläum am 11. September soll bei einer Feier am Feldberg nun noch ein medienwirksamer „Wanderbotschafter“ gekürt werden.

Die Hotels der „Wanderidee“

Rund um den Feldberg auf 160 Kilometern

Etappe 1: Titisee – Hinterzarten, 21 km, 572 Hm

Etappe 2: Hinterzarten – Feldberg, 13 km, 757 Hm

Etappe 3: Feldberg – Notschrei, 23 km, 503 Hm

Etappe 4: Notschrei – Wieden, 21 km, 747 Hm

Etappe 5: Wiedener Eck – Todtnau-Fahl, 23 km, 638 Hm

Etappe 6: Todnau – Todtmoos, 22 km, 950 Hm

Etappe 7: Todtmoos – Höchenschwand, 23 km, 841 Hm

Etappe 8: Höchenschwand – Rothaus, 14 km, 433 Hm

Etappe 9: Rothaus – Titisee, 21,5 km, 643 Hm
Arrangements Wandern ohne Gepäck

Die Startorte sind individuell wählbar. Die Angebote beinhalten die Übernachtungen mit Frühstück, Gepäcktransport und Gästekarte pro Person im Doppelzimmer. Die Pauschalen sind buchbar über Hochschwarzwald Tourismus in Hinterzarten oder Original Schwarzwald in Sulzburg, www.wanderidee.de.

Naturparkwirte

Dazu gehören: Waldhotel am Notschreipass, Schwarzwaldgasthof Rössle, Wiedener Eck, Akzent Hotel Lawine, Brauereigasthof Rothaus.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus

Schwarzwald: Kurzentschlossen was erleben

Der Schwarzwald – eine abwechslungsreiche Landschaft. Bild: Thorsten Reimnitz

Sommerzeit, Ferienzeit, Ich-Zeit. Zeit für Familie, für Freunde, oder mal nur für sich selbst. Dort sein, wo die Welt schön ist. Herzerfrischend echt wie im Schwarzwald. Sonnenwarme Bergseen, kühle Wälder, bunte Wiesen, weite Täler, hohe Berge. Kein Mittelgebirge in Deutschland ist so vielfältig wie die Ferienregion im klimatisch verwöhnten Südwesten.

Hier ist die Konus-Gästekarte von mehr als 120 Ferienorten zugleich Freifahrkarte für Busse und Bahnen in der gesamten, über 11.000 Quadratkilometer großen, Ferienregion zwischen Rhein und Neckar, Pforzheim und Basel.

Auch wie sich die individuelle Mobilität klimaschonend gestalten lässt, lässt sich hier testen: Eine Woche E-Mobil inklusive Ökostrom oder Biogas-Auto inklusive Ökogas, sieben Übernachtungen, Hin- und Rückreise mit der Bahn, freie Fahrt in der ganzen Ferienregion und viele kostenfreie Eintritte gibt es noch bis zum 10. September ab 299 Euro in der Fewo oder ab 475 Euro im Vier-Sterne-Hotel.
Mit dem E-Bike können auch weniger konditionsstarke Radler den Schwarzwald auf dem Fahrrad erkunden. Für sie gibt es überall Verleih- und Akkuladestationen. Und der „Seenradweg Hochschwarzwald“ erschließt speziell für E-Bike-Fahrer eine fast 70 Kilometer lange Traumroute um Titisee, Schluchsee, Windgfällweiher und Feldsee.

Freudenstadt im Osten und Offenburg im Westen verbindet der 95 Kilometer lange barrierefreie Kinzigtalradweg für alle. Auf ihm kann man die Postkarten-Landschaft des Schwarzwaldes auch gut mit Kinderanhänger, Rolli-Handbike, Spaß- und Therapierädern erkunden.
Ob mit Rad, Bahn oder Auto: Ein Sommerurlaub im Schwarzwald wird leicht zu einer gesunden Mischung aus kulturellen Entdeckungen, Naturerlebnis, sportlicher Aktivität und Familienspaß.

Mehr als 240 Bauernhöfe laden allein im Kinzigtal Familien zu einem land- und naturnahen Urlaub ein, Zell am Harmersbach lässt sich auf dem Bachsteig vom Wasser aus erkunden und im nahen Europa-Park in Rust finden Familien mehr als 100 Attraktionen, „Fahrgeschäfte“ und Shows.

Die Operette „Schwarzwaldmädel“, Symphonik, Rock und Volksmusik vom Feinsten bestimmen vom 12.-14. August das Festival an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Und ein echtes Trachtenfest erleben die Besucher beim Hans-Thoma-Tag zu Ehren des bekannten Malers vom 12.-15. August im Holzschnitzerdorf Bernau.

Mehr Infos hierzu unter www.familie-schwarzwald.info.

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

Summertime im Hochschwarzwald

Ab 18. Juni beginnt der Hochschwarzwälder Jazz-Sommer, am 2. und 9. Juli sind Sommernachtsfeste in Neustadt und Titisee

Bei der Nacht in Weiß am Titisee kommt, wer will, ganz in weiß. Artisten begeistern mit Shows, ein Pyrospektakel auf dem See rundet das Event ab. Foto: Herbert Mark/HTG

Mit Jazz, einem Sommernachtsfest und einer „Nacht in Weiß“ beginnt in den hoch gelegenen Orten des Schwarzwaldes die Zeit der Open-Air-Events. Den Auftakt macht der 21. Hochschwarzwälder Jazz-Sommer mit Swing, Bar-Jazz, Chansons, Gypsy, Bossa Nova, Dinnermusic und andere Saxophon-Rhythmen. Vom 18. Juni bis 8. Juli gibt es dazu sieben Veranstaltungen in sieben Orten der Region.

Vom 1.-2. Juli feiert Neustadt sein Sommernachtsfest im Kurgarten hinter dem Münster. Die Disco Supernova sorgt mit Rock und Pop am Freitagabend für Stimmung, „Bomben-Erich“ für ein buntes Feuerwerk am Samstag.

Fantasien in Weiß

Zu einer „Nacht in Weiß“ lädt Titisee am 9. Juli an die Ufer des beliebten Badesees ein. Zur unvergleichlichen Partynacht am Seeufer und an der Promenada erscheinen Tausende Besucher in weißer Kleidung, häufig auch mit weiß geschminkten Gesichtern. Artisten aus dem Europa Park begeistern mit Shows, eine Laser-Show über dem See rundet die Nacht ab. Die „Nacht in Weiß“ beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 3,50 Euro.

Tickets, Programme und Infos zu den Festen in der Ferienregion östlich von Freiburg bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Tel. 07652 1206-0, www.hochschwarzwald.de.

Quelle: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

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